Über die Datenbank
Die Datenbank "Hilfe in meiner Nähe" des Wegweisers Demenz ermöglicht den Zugang zu lokalen und regionalen Beratungs- und Hilfsangeboten. Hier finden Demenzkranke, deren Angehörige sowie Ärztinnen und Ärzte unter anderem Adressen von Selbsthilfegruppen, Pflegeeinrichtungen und Beratungsstellen in ihrer Nähe. Insgesamt 17 Suchkategorien stehen zur Auswahl.
Damit die Liste der Anlaufstellen immer auf dem aktuellsten Stand ist und um weitere Angebote wächst, benötigen wir Ihre Mitarbeit. Als Nutzerin beziehungsweise Nutzer sind Sie herzlich eingeladen, Anmerkungen zu einzelnen Einrichtungen zu machen. Sollte eine in Ihren Augen wichtige Adresse fehlen oder eine Telefonnummer nicht mehr stimmen, können Sie uns dies ebenfalls mitteilen. Wir prüfen jede Änderung und jeden Neueintrag, bevor wir ihn freigeben.
Wenn Sie uns die Adresse einer noch nicht in der Datenbank enthaltenen Einrichtung mitteilen wollen, dann klicken Sie bitte auf den Reiter "Neuer Eintrag". In der Detailansicht einer Einrichtung können Sie beispielsweise Adresse oder Telefonnummer einer bereits in der Datenbank vorhandenen Einrichtung ändern. Nutzen Sie dafür den Button "Details bearbeiten". Über das Kommentarfeld am Ende des Reiters können Sie uns Kritik oder Lob zur jeweiligen Einrichtung mitteilen.
Alzheimer Gesellschaft
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. und ihre regionalen Mitgliedsgesellschaften sind Selbsthilfeorganisationen, die sich für die Interessen von Demenzkranken und deren Familien einsetzen. Sie beraten Betroffene und bieten ein umfassendes Forum für den Informations- und Erfahrungsaustausch.
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Ambulanter Pflegedienst
Viele Demenzkranke und andere Pflegebedürftige werden zu Hause versorgt und gepflegt. Häufig unterstützen Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes oder einer Sozialstation die Angehörigen dabei. Die Kosten für die professionelle Hilfe, die anerkannte öffentliche oder gewerbliche Träger leisten, übernimmt die Kranken- oder Pflegeversicherung der Demenzkranken, manchmal auch die Sozialämter.
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Beratungsstelle
Kommunen, Kirchen, Verbände und Vereine betreiben vielerorts Beratungsstellen, in denen Fachkräfte, aber auch ehrenamtliche Betroffene dabei unterstützen, das Leben mit einer Demenzerkrankung neu zu organisieren. Das Beratungsangebot ist je nach Institution unterschiedlich und kann von der reinen Sachberatung bis hin zur psychosozialen Krisenintervention reichen.
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Betreuungsangebot
Betreutes Wohnen, ambulante Pflege oder Tagespflege – es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Demenzkranke zu betreuen. Wie viele dieser Angebote Betroffene und ihre Angehörigen jeweils finden, ist von Region zu Region unterschiedlich. Großstädte verfügen in der Regel über eine höhere Angebotsdichte als dünn besiedelte Gebiete.
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Diagnose & Therapie
Nur Ärztinnen und Ärzte können zweifelsfrei ermitteln, ob ein Mensch demenzkrank ist, und dann die richtige Behandlung einleiten. Manchmal kann nach der Diagnose auch eine Therapie sinnvoll sein. Immer mehr Therapeuten und Arztpraxen haben sich mittlerweile auf die Bedürfnisse Demenzkranker eingestellt.
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Ehrenamtliches Angebot
Ehrenamtliche unterstützen Angehörige und professionelle Helfer, Demenzkranke zu betreuen. Institutionen, die Ehrenamtliche vermitteln, sind vor allem freie Träger der Altenpflege, aber auch die Kommunen oder die Kirchen.
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Gedächtnissprechstunden
Gedächtnissprechstunden sind Anlaufstellen für alle, die Probleme mit ihrem Gedächtnis haben. Ärztinnen und Ärzte untersuchen, welche Ursache die Beschwerden haben könnten. Diagnostizieren sie eine Demenz, verweisen sie an helfende Institutionen.
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Kurzzeitpflege
Demenzkranke können vorübergehend die Pflege in einer vollstationären Einrichtung in Anspruch nehmen. Diese Kurzzeitpflege dient dazu, pflegende Angehörige zu entlasten oder einen pflegebedürftigen Menschen nach dem Klinikaufenthalt auf die Rückkehr in den eigenen Haushalt vorzubereiten.
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Mehrgenerationenhaus
Mehrgenerationenhäuser bieten Berufstätigen, Kindern und alten Menschen Raum für gemeinsame Aktivitäten. In manchen Städten und Gemeinden organisieren diese Einrichtungen mittlerweile auch professionelle Hilfe für Demenzkranke und ihre Angehörigen. Fachkräfte beraten Angehörige oder organisieren regelmäßige Gruppentreffen.
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Angebote für Senioren
Die Angebote für Senioren, in Fachkreisen auch bekannt als "offene Altenhilfe", beschränken sich nicht auf die Pflege. Hier geht es unter anderem auch um Beratungsleistungen, Veranstaltungen, Nachbarschaftshilfen und Besuchsdienste. Zu den Anbietern zählen zum Beispiel Seniorenbegegnungsstätten.
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Pflegeberatung
Sachverständige einer Pflegeberatung helfen Angehörigen bei allen Fragen zu Pflege und Betreuung. Sie beraten über Leistungen der Krankenkassen und Pflegeversicherungen und helfen bei Anträgen.
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Pflegestützpunkte
Pflegestützpunkte beraten über alle möglichen pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. Betroffene erhalten hier wichtige Antragsformulare, Informationen und konkrete Hilfestellungen. In den Stützpunkten arbeiten Fachkräfte von Pflege- und Krankenkassen, der Altenhilfe oder der Sozialhilfeträger unter einem Dach. Das beschleunigt die Abstimmung untereinander und ermöglicht Beratung und Hilfe aus einer Hand.
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Schulungsangebot
In Schulungsangeboten von Kranken- und Pflegekassen, Wohlfahrtsverbänden sowie anderen Dienstleistern lernen Angehörige demenzkranker Menschen, wie sie sich die Pflege und Versorgung erleichtern können. Geschult werden sie von Fachkräften.
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Selbsthilfe
In Selbsthilfegruppen von Vereinen, Kirchen und Kommunen treffen sich Demenzkranke im frühen Stadium und ihre Angehörigen zum Gespräch. Sie tauschen Erfahrungen und Informationen aus und unterstützen sich so gegenseitig.
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Tages- und Nachtpflege
Tages- oder Nachtpflege bedeutet: Ein pflegebedürftiger Mensch lebt grundsätzlich zu Hause, verbringt den Tag oder die Nacht aber in einer Pflegeeinrichtung. Das entlastet die Angehörigen.
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Urlaubsangebot
Zahlreiche Einrichtungen öffentlicher und privater Träger sowie Alzheimer Gesellschaften bieten betreute Reisen mit bedarfsgerechter Unterbringung an. Die Angebote richten sich an Demenzkranke und ihre pflegenden Angehörigen.
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Wohnberatung
Eine Wohnberatung hilft Demenzkranken und ihren Angehörigen dabei, die beste Wohnform zu wählen. Außerdem informieren diese Stellen über notwendige Maßnahmen, um den privaten Haushalt demenzgerecht zu gestalten.
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Wohngemeinschaft
Eine Alternative zum Pflegeheim ist die Wohngemeinschaft mit anderen demenzkranken Menschen. Die nötige Unterstützung im Alltag bekommen die WG-Mitglieder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ambulanter Pflegedienste.
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24-Stunden-Versorgung
Wenn eine Pflege rund um die Uhr zu Hause nicht mehr möglich ist, können Demenzkranke in Pflegeheimen versorgt werden. Die Qualität ist sehr unterschiedlich. Angehörige sollten sich gut informieren und verschiedene Angebote vergleichen.
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Adressdatenbank
Herzlich Willkommen beim Wegweiser Demenz
Grußwort von Bundesfamilienministerin
Kristina Schröder
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Alzheimer-Telefon
0 18 03 - 17 10 17
0,09 € / Minute
030 - 259 379 514
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Ein Service der Deutschen Alzheimer Gesellschaft