Andere Wohnformen – mögliche Alternative zum Heim
"Wo finde ich ein gutes Pflegeheim?" Diese Frage hören die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Demenz-Beratungen häufig. Dabei können auch alternative Wohnformen infrage kommen. Ein Beispiel ist das betreute Wohnen für Seniorinnen und Senioren. Immer mehr Anbieter stellen sich auf die speziellen Bedürfnisse dement werdender Mieter ein.
Auch sogenannte Demenz-Wohngemeinschaften, die es mittlerweile in vielen Städten und zunehmend auch auf dem Land gibt, können eine Alternative zum Pflegeheim sein. Sie stellen eine intensive Betreuung in vertrauter Umgebung sicher. Welche Wohn- und Betreuungsform den Wünschen, dem Charakter und Krankheitsgrad ihres demenzkranken Angehörigen am ehesten entspricht, sollten betroffene Familien ausführlich besprechen. Außerdem müssen sie über die entstehenden Kosten reden. Am Ende steht eventuell ein Kompromiss. Doch das ist besser als eine Entscheidung Hals über Kopf.
Wenn das Leben daheim zu beschwerlich oder unsicher wird, kann betreutes Wohnen eine Lösung sein: Seniorinnen und Senioren leben hier in eigenen Wohnungen und können je nach Bedarf Pflege, Mahlzeiten und hauswirtschaftliche Dienste in Anspruch nehmen. Für Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz eignet sich diese Wohnform allerdings nur, wenn auch demenzgerechte Services geboten werden.
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In Demenz-Wohngemeinschaften teilen sich meist sechs bis zwölf Demenzkranke eine Wohnung mit gemeinsamem Wohnzimmer und Küche. Professionelles Pflegepersonal kümmert sich um die Mieter. "Demenz-WGs" gab es anfangs vor allem in Großstädten. Heute entstehen auch auf dem Land immer mehr solcher Gemeinschaften.
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