Das Weblog
Autoren
Der Wegweiser Demenz bietet Demenzkranken, pflegenden Angehörigen, ehrenamtlich Engagierten und Menschen, die beruflich mit Betroffenen zu tun haben, die Möglichkeit von ihren ganz persönlichen Erfahrungen zu berichten. Woche für Woche gehen neue Beiträge online.
Wenn Sie Lust haben, als Autorin oder Autor über Ihre Erfahrungen zu schreiben, können Sie sich über das Kontaktformular des Wegweisers Demenz bewerben. Unsere Redaktion berät und unterstützt Sie bei Bedarf auch bei der Erstellung Ihrer Artikel.
Die Autorinnen und Autoren im Einzelnen:
Hanni Alberts (50) ist Diplom-Ökonomin und arbeitet als freie Autorin in Hessen. Ihre Erfahrungen mit der Pflege ihrer demenzkranken Mutter und deren Tod hat sie in einem autobiographischen Ratgeber für Angehörige von Menschen mit Demenz niedergeschrieben.

Claudia Büeler leitet eine kunsttherapeutische Praxis mit Sitz in Düsseldorf. Die zweifache Mutter hat sich auf die Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen spezialisiert. Seit 2003 besucht sie Altenheime und führt Projekte vor Ort durch. Die dabei entstandenen Werke waren bereits auf Ausstellungen zu sehen. Sie arbeitet mit verschiedenen Trägern, Fachhochschulen und Bildungseinrichtungen zusammen, gibt Workshops und Beratungen.
Beitrag von Claudia Büeler:
Märchenkunsttherapie, Teil 1

Bernadette Engelhardt (46) ist als zertifizierte Betreuungsassistentin in verschiedenen Einrichtungen der Altenpflege tätig, sowie freiberuflich als Beraterin und Betreuerin für Menschen mit Demenz und deren Angehörige. Ehrenamtlich engagiert sie sich als Gutachterin für die unabhängige Datenbank www.heimverzeichnis.de. Nach mehreren Ausbildungen absolvierte sie diverse Fortbildungen und Ehrenämter im sozialpädagogischen und psychologischen Bereich. Bernadette Engelhart lebt mit ihrem Partner und ihrer Tochter in Bonn.
Beiträge von Bernadette Engelhardt:
Glücksmomente
Ein normaler Alltag mit Demenz
Begegnung auf dem Nachhauseweg
Das Glück von damals im Heute erleben

Silvia Ernst-Tijero ist examinierte Altenpflegerin und Lehrerin für Pflegeberufe. Die Peruanerin ist als Dozentin in einer Marburger Altenpflegeschule tätig. Dort unterrichtet sie auch zum Thema Demenz. Sie absolvierte unter anderem eine Fachweiterbildung zur Fachkraft für Gerontopsychiatrie und arbeitete mehrere Jahre in verschiedenen Einrichtungen der Altenpflege im stationären und ambulanten Dienst. Aktuell studiert sie an der Fachhochschule Münster Berufspädagogik im Gesundheitswesen mit Schwerpunkt Pflege. Sie ist ledig und hat einen Sohn.
Beitrag von Silvia Ernst-Tijero:
Migranten mit Demenz

Manfred Funk (56) ist examinierter Krankenpfleger und seit vielen Jahren bei einem ambulanten Pflegedienst tätig. Er absolvierte unter anderem eine Fachweiterbildung zum Pflegedienstleiter. Zuvor arbeitete er mehrere Jahre in der Intensivpflege und im Krankenhausmanagement als Pflegedirektor. Manfred Funk ist ledig und lebt in der Nähe von Karlsruhe.
Beitrag von Manfred Funk:
Demenzkrank - was nun?

Jochen Gust (33) arbeitet für das Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin im Fachdienst Geriatrie. Er ist Autor mehrerer Ratgeberbücher, darunter auch "Phänomen Hinlauftendenz – wenn alte Menschen weglaufen". Ehrenamtlich unterstützt Jochen Gust als Berater die Berliner Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V. und ist Mitinitiator des Eutiner Demenz Forums. Der gebürtige Baden-Württemberger lebt in Eutin und schult in verschiedenen Einrichtungen professionelle Pflegekräfte und pflegende Angehörige.
Beitrag von Jochen Gust:
Weggelaufen? Nein: hingelaufen!

Michael Hagedorn (44) arbeitet seit dem Abitur als freier Fotojournalist. Er bereiste für internationale Magazine alle sechs Kontinente – nur um festzustellen, "dass die spannendsten Themen direkt vor der Tür liegen". Seit 2005 arbeitet er am weltweit größten Foto- und Multimediaprojekt zum Thema Demenz, aus dem auch fast alle Fotos des "Wegweisers Demenz" hervorgegangen sind. Michael Hagedorn lebt am Stadtrand von Hamburg, ist verheiratet und hat zwei Töchter.
Beitrag von Michael Hagedorn:
Quergedanken: Demenz und Fotografie
Martin Hamborg ist 1. Vorsitzender der Deutschen Expertengruppe Dementenbetreuung www.demenz-ded.de. Der Diplompsychologe ist unter anderem als Supervisor, Psychologischer Psychotherapeut und Qualitätsmanagementbeauftragter im Verbundsystem der Kieler Servicehäusern der AWO tätig. Für den Wegweiser Demenz greift er in unregelmäßigen Abständen Fragen auf, die Angehörige und Pflegekräfte im Alltag bewegen. Manchmal sind auch "kleine Wunder" dabei.
Beitrag von Martin Hamborg:
Kein Druck, kein Zwang, keine Tricks

Marlis Hombergs (57) lebt in Bochum-Mitte. Sie pflegt ihre demenzkranke Mutter und leitet ehrenamtlich einen Treff für demenzkranke Menschen, das "Café Domino". Marlis Hombergs hat bis 2003 als Lehrerin gearbeitet. Sie hat drei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder.
Beiträge von Marlis Hombergs:
Margrets Freude steckt an
Willkommen im Café Domino

Dr. Elmar Kaiser ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und leitet als Funktionsoberarzt die Gedächtnisambulanz der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Früherkennung von Demenzerkrankungen, insbesondere mit Hilfe der Liquordiagnostik und bildgebender Verfahren. Die Aufgaben der Gedächtnisambulanz bestehen in Diagnostik und Therapie sowie in der Beratung von Patienten und ihren Angehörigen. Außerdem begleitet das Team der Gedächtnisambulanz Patienten mit Gedächtnisstörungen und Demenzerkrankungen langfristig.
Beitrag von Dr. Elmar Kaiser:
Liquordiagnostik

Silke Kaiser (52) arbeitet seit 2003 im Agaplesion Bethanien Sophienhaus in Berlin-Steglitz. Im Jahr 2006 hat sie die Leitung des dortigen Wohnbereichs für an Demenz erkrankte Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten übernommen.
Beiträge von Silke Kaiser:
Pflegekräfte und Angehörige - nur gemeinsam gut!
Zu Hause bleiben um jeden Preis?
Elisabeth Keller (73) lebt mit ihrem Mann Heinrich (79) im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen. Heinrich Keller leidet an Parkinson und Demenz. Früher arbeitete er als Ingenieur für Holztechnik in der Möbelindustrie und verbrachte einige Jahre im Auftrag der Handelspolitischen Abteilung der DDR-Botschaft in Jugoslawien. Elisabeth Keller war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Außenhandelsministerium und schulte nach 1990 zur Betriebsprüferin um. Das Paar ist seit 30 Jahren verheiratet und hat keine gemeinsamen Kinder. Beide haben Töchter aus erster Ehe.
Beiträge von Elisabeth Keller:
Auf der Suche nach Entlastung
Angst vor der Vollnarkose
Heinrichs neues Hobby
Kampf an zwei Fronten
Heinrich Keller (79) lebt mit seiner Frau Elisabeth (73) im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen. Heinrich Keller leidet an Parkinson und Demenz. Früher arbeitete er als Ingenieur für Holztechnik in der Möbelindustrie und verbrachte einige Jahre im Auftrag der Handelspolitischen Abteilung der DDR-Botschaft in Jugoslawien. Der Blogbeitrag von Heinrich Keller entstand aus einem Gespräch, das die Redaktion des Wegweisers Demenz mit ihm geführt hat.
Beitrag von Heinrich Keller:
Malen gibt mir viel

Uschi Kraus (59) ist ausgebildete Heilpraktikerin für Psychotherapie, psychologische Beraterin und Inhaberin einer Praxis für seelische Gesundheit in Aschaffenburg. Zudem leitet sie Gymnastikkurse für Senioren und Menschen mit Demenz an der VHS und engagiert sich ehrenamtlich bei Stammtischen für Demenzkranke und deren Angehörige. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn.
Beitrag von Uschi Kraus:
Tiere sind kein Betreuungsersatz

Matthias Matlachowski (35) ist Diplom-Sozialwissenschaftler und Mitarbeiter im Diakonischen Werk Schweinfurt. Er leitet das Projekt "Gerontopsychiatrische Vernetzung in der Region Main-Rhön". Außerdem ist Matlachowski Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Beiträge von Matthias Matlachowski:
Projekt zu Demenz im Krankenhaus
Demenz-Schulungen für Polizisten, Friseure und Co.
Gottesdienste für Demenzerkrankte und deren Angehörige
Umgang mit Konflikten und Herausforderungen
Urlaub trotz Demenz
Kathrin Nettelmann ist Mitarbeiterin einer Firma für Sicherheits- und Kommunikationssysteme. Das System zur Absicherung von Elektroherden stammt ursprünglich aus Skandinavien. Dort wird es seit mehr als 20 Jahren erfolgreich eingesetzt. In Deutschland ist es seit dem Jahr 2000 erhältlich.
Beitrag von Kathrin Nettelmann:
Herdsicherung für längere Eigenständigkeit

Adolf Oppermann (50) ist gelernter Koch und lebt in Wuppertal. Der Frührentner ist seit 21 Jahren mit seiner türkischstämmigen Frau Emine verheiratet, die an Alzheimer erkrankt ist. Adolf Oppermann besucht Emine fast täglich im Pflegeheim. Sein Motto: "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."
Beiträge von Adolf Oppermann:
Die ersten Zeichen der Alzheimer-Erkrankung meiner Frau
Die Gehversuche mit meiner Frau
Gefühle und der Umgang mit ihnen
Besuch aus dem Kindergarten
Emine und das Katzenglück, Teil 3
Emine und das Katzenglück, Teil 2
Emine und das Katzenglück, Teil 1
Emines Lächeln

Ivanka Perisic ist Vorstandsvorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Ansbach. Zuvor leitete die Diplompsychologin und Psychotherapeutin die gerontopsychiatrische Rehabilitation des Bezirkskrankenhauses in Ansbach. Die gebürtige Kroatin pflegte ihre Mutter und ihre Großmutter, die beide an Alzheimer erkrankt waren. Heute engagiert sich die Rentnerin vor allem in Projekten für Demenzkranke mit Migrationshintergrund. Sie leitet ehrenamtlich eine Demenz-Fachberatungsstelle in Ansbach und hat eine Anlauf- und Schulungsstelle für ehrenamtliche Hilfskräfte gegründet.
Beitrag von Ivanka Perisic:
Helferbörse für demenzkranke Migranten

Die Gerontologin Dr. Heike Elisabeth Philipp-Metzen ist Fachberaterin für Pflege und Demenz und langjährig Zweite Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Münster e.V. Sie ist Moderatorin des Senioren-Programms sicher-mobil beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V.
Beitrag von Dr. Heike Elisabeth Philipp-Metzen:
Schrammen an Vaters Auto. Autofahren und Demenz

Adriano Pierobon (48) ist seit mehr als 20 Jahren Geschäftsführer eines bundesweit tätigen Pflegedienstes. Der Gerontologe und Fachbuchautor engagiert sich unter anderem im Vorstand von PflegeDirekt e.V., einem Beratungs- und Qualitätszirkel ambulanter und stationärer Gesundheitseinrichtungen in Karlsruhe. Zudem unterrichtet er Pflegekräfte im Umgang mit Demenzkranken. Adriano Pierobon ist verheiratet und hat drei Kinder.
Beitrag von Adriano Pierobon:
Handwerkszeug für Pflegekräfte

Christiane Rach (45) arbeitet als Kunsttherapeutin in Berlin und Brandenburg. Die ausgebildete Kunsttherapeutin lebt in Hohen Neuendorf und hat einen Sohn.
Beitrag von Christiane Rach:
Kreativität und Begegnung
Erika Strieder (72) lebt mit ihrem Mann Reinhard (73) in Berlin-Steglitz. Das Paar ist seit 1958 verheiratet und hat drei Töchter. Reinhard Strieder arbeitete als Elektroinstallateur, bis er 1988 in Frührente ging. Erika Strieder war Monteurin.
Beiträge von Erika Strieder:
Reinhard spuckt die Tabletten aus
Familie und Freunde als Stütze
Zu Hause wohnen dank professioneller Hilfe
Die Krankheit verschlimmert sich
Die ersten Jahre mit Alzheimer

Bärbel Schönhof ist Rechtsanwältin und Fachanwältin für Sozialrecht in Bochum. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Bereich des Sozialversicherungs- und Familienrechts, des Pflege- und Erbrechts sowie des Arzt- und Arzthaftungsrechts. Sie ist unter anderem stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. und als Lehrbeauftragte an der Deutschen Akademie für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie tätig. Den Wegweiser Demenz unterstützt sie als Mitglied des Redaktionsbeirats. Bärbel Schönhof veröffentlicht regelmäßig Expertenbeiträge in der Fach- und Publikumspresse.
Beiträge von Bärbel Schönhof:
Transport vom Heim zum Arzt: Wer trägt die Kosten?
Beschäftigung osteuropäischer Hilfskräfte
Unterhaltspflicht von Ehepartnern
Alzheimer und Recht auf Suizid?
Zusätzliche Betreuungsleistungen
Einwilligungsvorbehalt schützt Demenzkranke
Bevollmächtigte müssen ihre Rechte und Pflichten kennen

Maria Tölle (55) lebt in Ostwestfalen-Lippe, ist verheiratet und Mutter einer erwachsenen Tochter. Sie arbeitet als freiberufliche Altenpflegerin für den Verein Alt und Jung Süd-West e. V. im "Bielefelder Modell" und ist dort neben ihrer Pflegetätigkeit mitverantwortlich für die besondere Betreuung von Menschen mit Demenz. Als Kursleiterin Pflege schult und begleitet sie Ehrenamtliche, Angehörige und Pflegekräfte. Maria Tölle hat vor ihrer Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin jahrelang ihre an Alzheimer-Demenz erkrankte Mutter zuhause gepflegt und betreut.
Beiträge von Maria Tölle:
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…
Erinnerungen an die NS Zeit
Erfahrungen in der Pflege während und nach der Ausbildung
Mit Fünfzig noch eine Ausbildung anfangen?
Wie die Demenz meiner Mutter mein Leben veränderte

Annette Wagner ist Filmautorin und Journalistin. Nach Studium und Ausbildung in der Tageszeitungsbranche ist sie seit 15 Jahren für verschiedene öffentlich-rechtliche Sender tätig. Nach mehreren Weiterbildungen spezialisierte sie sich zusätzlich auf crossmediale Arbeiten. Ihr aktuelles Projekt Drück mich /Squeeze me!, über Roboter in der Demenztherapie, verknüpft das traditionelle Format des TV-Dokumentarfilms mit Web- und Social-Media-Auftritten, ergänzt durch eine Fotoausstellung. Annette Wagner lebt und arbeitet in Bremen.
Interwiev mit Annette Wagner:
Roboter als Therapiehelfer?
Mathias Wirtz (45) lebt in Berlin. Er hat 15 Jahre in der Altenpflege gearbeitet, zuletzt als Leiter von Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz. Derzeit koordiniert er das Projekt "Haltestelle Diakonie" in Berlin-Spandau, das unter anderem einen Besuchsdienst und eine Betreuungsgruppe für Demenzerkrankte anbietet. Zudem engagiert er sich im Verein "wir pflegen" für die Belange von pflegenden Angehörigen.
Beitrag von Mathias Writz:
Alltagsbegegnungen in einer Demenz-WG, Teil 1
Adressdatenbank
Herzlich Willkommen beim Wegweiser Demenz
Grußwort von Bundesfamilienministerin
Kristina Schröder
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Ein Service der Deutschen Alzheimer Gesellschaft