Ehrenamtlich engagieren

Menschen mit Alzheimer und anderen Formen der Demenz brauchen besondere Zuwendung. Für pflegende Angehörige und professionelle Betreuerinnen und Betreuer ist das aufgrund der großen Arbeitsbelastung nicht immer leicht. Ehrenamtliche können Angehörige entlasten. Auch Demenzkranken tut es gut, wenn freiwillige Helferinnen und Helfer sich mit ihnen beschäftigen – zu Hause oder im Heim. Sie erhalten Abwechslung im Alltag und neue Anreize. Ihr Wohlbefinden steigt. Wichtig ist allerdings, dass Ehrenamtliche bereit sind, sich langfristig zu engagieren. Denn je besser sie die Betroffenen, deren Lebensgeschichte und Situation kennen, desto mehr können sie erreichen. Dazu kommt: Wer sich bis ins hohe Alter für andere und die Gesellschaft engagiert, erlebt immer wieder Neues und hält sich selbst aktiv. Das macht Freude und erhöht die eigene Zufriedenheit.

Wer Demenzkranken und ihren Angehörigen helfen möchte, hat eine Fülle von Möglichkeiten. Sie reichen von einfacher Nachbarschaftshilfe über die Begleitung Angehöriger von Demenzkranken bis hin zur Mitarbeit in professionellen Einrichtungen und Selbsthilfeorganisationen. Ratsam ist es in jedem Fall, sich verschiedene Angebote anzusehen, bevor man sich entscheidet.

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In jeder Stadt und jeder Gemeinde gibt es Anlaufstellen für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Insbesondere Freiwilligenagenturen und -dienste helfen Ehrenamtlichen, das Passende zu finden. Auch andere Organisationen und Träger geben gerne einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten vor Ort

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