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Eine ältere Frau und ein älterer Mann werden von einer Schwester beim Spaziergang im Park begleitet

Herausforderung Demenz

Demografischer Wandel und Demenz

Demenz ist überwiegend eine Krankheit des Alters. Das heißt, mit dem Alter steigt das Erkrankungsrisiko. Die meisten Betroffenen sind älter als 80 Jahre. In einer Gesellschaft des langen Lebens wird die Zahl der demenziell  erkrankten Menschen zunehmen. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Zahl der Erkrankten bis zum Jahr 2050 verdoppelt, denn eine Heilung der meisten Demenzerkrankungen ist bisher nicht in Sicht. Das bedeutet, dass jede zweite Frau und jeder dritte Mann, wenn sie oder er nur alt genug wird, an Demenz erkranken. Etwa 65% der Erkrankten leiden an einer Alzheimer-Demenz. Nicht nur die Familien, Nachbarschaften und die Wohnquartiere müssen sich zunehmend mit dem Thema auseinandersetzen, sondern auch die Bereiche Medizin, Therapie, Rehabilitation

Dient dazu, den Gesundheitszustand mithilfe von Physio- und Ergotherapie und klinischer Psychologie zu erhalten oder verbessern. Die Rehabilitation kann ambulant oder stationär erfolgen.
Rehabilitation
und Pflege.

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Haus- und Fachärzte

Die Zahl der älteren Patientinnen und Patienten mit kognitiven Einbußen in den Haus- und Facharztpraxen wächst stetig, nicht immer handelt es sich dabei um neurodegenerative oder vaskuläre Formen einer Demenzerkrankung. Die Demenz ist eine Syndromdiagnose, die einer frühzeitigen und sorgfältigen Differentialdiagnostik bedarf. Eine vorschnelle Diagnose als „senile Demenz des Hochbetagten“ würde dem Patienten möglicherweise einfache und sinnvolle therapeutische Maßnahmen vorenthalten. Demenzerkrankungen verlaufen oft schleichend. Zunehmende kognitive Einbußen und die damit verbundenen Probleme in der alltäglichen Lebensführung bemerken die Patienten und Angehörigen zunächst nicht oder wollen sie voller Scham nicht wahrhaben.

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Krankenhaus

Wenn Menschen mit Demenz im Krankenhaus wegen anderer Erkrankungen behandelt werden, können zahlreiche Probleme auftreten. Wichtig ist, dass Ärzte, Pflegekräfte, Angehörige und Betreuer diese frühzeitig erkennen und dann die richtigen Entscheidungen treffen. Wegweiser Demenz hat für Sie die am häufigsten auftretenden Probleme zusammengetragen.

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Pflege, Therapie und Sozialarbeit

Welche Möglichkeiten es in der Pflege, Therapie und Sozialarbeit gibt, darüber können Sie sich hier informieren.

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Tipps zur eigenen Regenerierung

Wer mit demenzkranken Menschen arbeitet, braucht Fachkompetenz, Geduld und Fingerspitzengefühl. Das gilt für Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie Therapeutinnen und Therapeuten gleichermaßen. Insbesondere nach der Diagnose sind die Fragen und Erwartungen der Patientinnen und Patienten sowie der Angehörigen an sie am größten. Wenn der Stress überhandnimmt und die professionelle Distanz verloren geht, kann es zu Depressionen oder einem Burn-out-Syndrom

bedeutet übersetzt "Ausgebranntsein". Charakteristisch sind Symptome der Erschöpfung und der inneren Leere.
Burn-out-Syndrom
kommen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dies zu verhindern.

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Informationen für Fachkräfte

Der medizinische Fortschritt hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Menschen in den Industrienationen immer älter werden. Doch so gut viele Leiden auch behandelbar sind – eine der großen Fragen der Medizin bleibt mittelfristig wohl unbeantwortet: Wie lassen sich Alzheimer und andere Formen von Demenz heilen? Umso wichtiger ist es für die Betroffenen und ihre Angehörigen, dass sie kompetente Hilfe finden. Eine frühe Diagnose, eine richtige Therapie und eine wissensbasierte Pflege erleichtern allen Beteiligten das Leben mit der Krankheit. Das gilt auch für die Fachkräfte selbst. Für sie werden Demenzerkrankungen zunehmend zu einer Herausforderung, weil die Zahl der Betroffenen steigt. Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie Therapeutinnen und Therapeuten sollten daher über das Thema Demenz auf dem Laufenden bleiben.

Forschung und Studien im Bereich Demenz

Bei der Behandlung demenzieller Krankheitsbilder sollte stets der betroffene Mensch in seiner individuellen Lebenssituation im Vordergrund stehen, nicht die Krankheit. Dabei nimmt nicht nur die Forschung eine wichtige Rolle ein, sondern auch die Gesellschaft. Sie muss Verantwortung übernehmen, damit Menschen mit Demenz mit ihren Wünschen und Fähigkeiten in soziale Bezüge eingebunden bleiben und in ihrem Lebensumfeld ein gleichberechtigtes Leben führen können.

Die Bundesregierung stellte und stellt sowohl für die Ursachen- und die Versorgungsforschung, aber auch für die Erprobung von Unterstützungs- und Entlastungsprojekten, die sich u. a. an pflegende Angehörige richten, finanzielle Mittel zur Verfügung. Die Ergebnisse der Projekte in den unterschiedlichen Feldern sollen dazu beitragen, neue Wege in der Betreuung von Menschen mit Demenz aufzuzeigen und die Qualität in der Pflege zu verbessern.

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Weiterbildung und Qualifizierung

Für manche helfende Berufe gehören sie zur Pflicht, für andere sind sie noch Kür – Weiterbildung und Qualifizierung. Alle Fachärztinnen und -ärzte nehmen regelmäßig an entsprechenden Veranstaltungen teil. Viele Therapeutinnen und Therapeuten sind ebenfalls dazu verpflichtet. Und auch Pflegekräfte können damit rechnen, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten bald regelmäßig auffrischen müssen.

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Adressdatenbank

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HERZLICH WILLKOMMEN BEIM WEGWEISER DEMENZ

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig

Grußwort der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig
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Alzheimer-Telefon

030 - 259 379 514

nach Tarif

01803 - 171017

0,09 € / Minute

Ein Service der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

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Akutsituationen und Demenz

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