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Informationen für Ehrenamtliche

Ehrenamtliches Engagement für Menschen mit Demenz hat viele gute Seiten: Es entlastet die Pflegenden, sorgt für Abwechslung bei den Demenzkranken und bereichert auch diejenigen, die sich engagieren. Die Einsatzfelder sind vielfältig. Das jeweils notwendige Wissen wird im Vorfeld vermittelt. Der Wegweiser Demenz zeigt Interessierten unter anderem, wo und wie ehrenamtliches Engagement möglich ist.
 
Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Ehrenamtliche können und sollen professionelle Pflegekräfte nicht ersetzen – schon gar nicht bei grundlegenden Pflegeaufgaben wie Waschen oder Zubettbringen. Jedoch leisten sie bei der sehr aufwendigen Betreuung Demenzkranker oder als Ansprechpartner für pflegende Angehörige wertvolle Dienste.

Vielfältige Einsatzfelder

Welche Einsatzfelder es generell für ehrenamtlich Engagierte gibt und an wen Sie sich bei Interesse wenden können, erfahren Sie in der Rubrik Gesellschaft und Demenz. Insbesondere sogenannte niedrigschwellige Betreuungsangebote kommen für ein ehrenamtliches Engagement infrage. Hier geht es zum Beispiel darum, therapeutische Fachkräfte in sogenannten Betreuungsgruppen zu unterstützen, mit Demenzkranken Spaziergänge zu machen oder alte Fotos zu betrachten, um Erinnerungen zu wecken. Eine sinnvolle Variante ist auch die Pflegebegleitung Angehöriger. Entscheiden Sie sich dafür, dann besuchen Sie regelmäßig betroffene Familienmitglieder und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Freiwillig helfen – mit Unterstützung

Der Umgang mit Demenzkranken und überlasteten Angehörigen ist nicht immer leicht. Damit Sie nicht unvorbereitet an die Arbeit gehen, sollten Sie das nötige Grundwissen bei Selbsthilfeorganisationen, sozialen, kirchlichen und kommunalen Trägern erwerben. Diese bieten immer wieder Schulungen für freiwillige Helferinnen und Helfer an. In 20 bis 30 Stunden, verteilt auf mehrere Wochen oder Monate, erfahren Ehrenamtliche hier, wie sich das Verhalten Demenzkranker im Lauf der Zeit verändert, vor welchen Herausforderungen Angehörige stehen und wie man mit Demenzkranken am besten kommuniziert und die gemeinsame Zeit gestaltet. Zum Umgang mit Demenzkranken finden Sie auch zahlreiche Tipps in unserer Rubrik Alltag mit Demenz.

Ehrenamt tut allen gut

Ihr Engagement hilft vielen Seiten. Einerseits entlasten Sie die Pflegenden spürbar und schaffen ihnen die nötigen Freiräume. Gleichzeitig tun Sie den Demenzkranken etwas Gutes, indem Sie für Abwechslung im Alltag sorgen. Auch für Sie selber wird die Arbeit eine Bereicherung sein. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es kleinere Rückschläge und Zweifel gibt. Demenzkranke Menschen können manchmal unfreundlich und aggressiv erscheinen. Das liegt oft daran, dass sie Handlungen und Situationen nicht mehr verstehen.

Noch ein Hinweis zum Schluss: Wenn Sie sich überlegen, ehrenamtlich tätig zu werden, sollten Sie ein möglichst langfristiges Engagement im Auge haben. Denn je besser Sie die Betroffenen, deren Lebensgeschichte und Situation kennen, desto mehr können Sie erreichen.

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