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Informationen für helfende Berufe

Wie sich Alzheimer und viele andere Formen von Demenz heilen lassen, ist noch ungewiss. Klar dagegen ist: Eine frühe Diagnose, die richtige Therapie und eine wissensbasierte Pflege erleichtern Demenzkranken das Leben. Fachkräfte sollten daher immer auf dem neuesten Stand sein und sich weiterbilden. Der Wegweiser Demenz nennt die wichtigsten Herausforderungen und Anlaufstellen.

Schon heute sind beinahe acht von zehn Bewohnern eines Pflegeheims demenzkrank. Auch Angestellte der ambulanten Pflegedienste sowie das Personal in Krankenhäusern versorgen immer häufiger Menschen, die zusätzlich zu anderen Krankheiten an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz leiden. Häufig bleibt dies aber lange unentdeckt. Umso wichtiger ist es für Pflegekräfte, ihre Kenntnisse über Demenzerkrankungen auf dem aktuellen Stand zu halten. Das hilft ihnen nicht nur dabei, erste Anzeichen zu erkennen, sondern auch Missverständnisse und Fehler zu vermeiden.

Forschungswissen für Ärztinnen und Ärzte

Die Risikofaktoren, die eine Demenz begünstigen, sind mittlerweile gut erforscht. In Diagnostik und Früherkennung sowie in Therapie und Versorgung hat die Wissenschaft bereits viele Kenntnisse zusammengetragen. Auch die Bundesregierung kurbelt Forschungsprojekte mit Fördermitteln weiter an. Mediziner sollten aber nicht nur wissen, welche Therapien möglich sind. Auch der Umgang mit Demenzkranken erfordert besondere Kenntnisse. Neben der Bundesärztekammer und den Landesärztekammern bieten auch Fachgesellschaften Fortbildungen an.

Fortbildungen für Therapeutinnen und Therapeuten

Kenntnisse über das Krankheitsbild Demenz sind auch in der Ergo- und Physiotherapie, in der Logopädie sowie der Musik- und Kunsttherapie hilfreich und wichtig. Berufsverbände und Fachzeitschriften informieren über Fortbildungsveranstaltungen und Kongresse.

Stress abbauen

Wer mit demenzkranken Menschen arbeitet, braucht Geduld und Fingerspitzengefühl. Das gilt für Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie für Therapeutinnen und Therapeuten gleichermaßen. Wenn die professionelle Distanz verloren geht, kann es zu Depressionen oder einem Burn-out-Syndrom

bedeutet übersetzt "Ausgebranntsein". Charakteristisch sind Symptome der Erschöpfung und der inneren Leere.
Burn-out-Syndrom
kommen. Supervisionen, Balintgruppen

Arbeitsgruppe von acht bis zwölf Ärztinnen bzw. Ärzten, die sich unter Leitung eines erfahrenen Psychotherapeuten treffen, um über Patienten aus der Praxis zu sprechen.
Balintgruppen
, aber auch, sich Zeit für Freizeitaktivitäten zu nehmen, können helfen, dies zu verhindern.

Empfehlungen weitergeben

Neben diesen Basisinformationen für Fachkräfte bietet der WegweiserDemenz medizinische Hintergründe, Alltagstipps oder auch die Antworten auf finanzielle und rechtliche Fragen, die im Zuge einer Demenzerkrankung Betroffene bewegen. Wir würden uns freuen, wenn Sie Demenzkranke, Angehörige und Freunde auf unser Informationsangebot und Hilfenetzwerk aufmerksam machen.

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