Informationen für Fachkräfte
Der medizinische Fortschritt hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Menschen in den Industrienationen immer älter werden. Doch so gut viele Leiden auch behandelbar sind – eine der großen Fragen der Medizin bleibt mittelfristig wohl unbeantwortet: Wie lassen sich Alzheimer und andere Formen von Demenz heilen? Umso wichtiger ist es für die Betroffenen und ihre Angehörigen, dass sie kompetente Hilfe finden. Eine frühe Diagnose, eine richtige Therapie und eine wissensbasierte Pflege erleichtern allen Beteiligten das Leben mit der Krankheit. Das gilt auch für die Fachkräfte selbst. Für sie werden Demenzerkrankungen zunehmend zu einer Herausforderung, weil die Zahl der Betroffenen steigt. Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie Therapeutinnen und Therapeuten sollten daher über das Thema Demenz auf dem Laufenden bleiben.
Universitäten, wissenschaftliche Institute und andere Organisationen arbeiten an Behandlungsmethoden und Pflegeansätzen, die die Lebensqualität von Demenzkranken und ihren Angehörigen verbessern. Auch die deutsche Wissenschaft sowie Fachkräfte in der Praxis sind daran beteiligt. Die Bundesregierung unterstützt zahlreiche Projekte finanziell, manche hat sie selbst angeregt.
Für manche helfende Berufe gehören sie zur Pflicht, für andere sind sie noch Kür – Weiterbildung und Qualifizierung. Alle Fachärztinnen und -ärzte nehmen regelmäßig an entsprechenden Veranstaltungen teil. Viele Therapeutinnen und Therapeuten sind ebenfalls dazu verpflichtet. Und auch Pflegekräfte können damit rechnen, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten bald regelmäßig auffrischen müssen.
Wer mit demenzkranken Menschen arbeitet, braucht Geduld und Fingerspitzengefühl. Das gilt für Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie Therapeutinnen und Therapeuten gleichermaßen. Wenn der Stress überhandnimmt, kann es zu Depressionen oder einem Burn-out-Syndrom kommen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dies zu verhindern.
Literatur für Profis
Die Zahl der Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Demenzform nimmt stetig zu. Ärzte, Pflegekräfte und alle Therapeuten, die beruflich mit Betroffenen zu tun haben, sollten daher ihre Kenntnisse über demenzielle Krankheiten ständig erweitern. Fachbücher, Zeitschriften und begleitende Literatur sind nützlich, um vorhandenes Wissen zu vertiefen und so Betroffenen besser zu helfen.
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