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Eine ältere Frau und ein älterer Mann werden von einer Schwester beim Spaziergang im Park begleitet

Fort- und Weiterbildung - Erste Informationsmöglichkeiten im Überblick

In dem Grade, wie die Gesellschaft altert, entwickelt sich die Demenz vom Alzheimertyp zu einer Volkskrankheit. In Deutschland leben inzwischen rund 1,6 Mio. an Demenz erkrankte Menschen. Das heißt, dass Medizinerinnen und Medizinern, Pflegefachkräften, aber auch Therapeutinnen und Therapeuten in den unterschiedlichen Bereichen mehr und mehr Menschen mit der Haupt-oder Nebendiagnose Demenz begegnen werden. Da viele Menschen jahrelang dieselben Praxen und Einrichtungen aufsuchen, können die sie behandelnden und betreuenden Personen am ehesten bemerken, ob die kognitiven Fähigkeiten ihres Gegenübers überdurchschnittlich abnehmen. Dennoch werden Alzheimer und andere Demenzformen häufig noch immer zu spät oder gar nicht diagnostiziert.

Um mit dem Krankheitsbild umgehen zu können, den besonderen Bedürfnissen der Erkrankten und deren Angehörigen gerecht zu werden, aber auch um sich selbst vor Überforderung zu schützen, sind neben einer guten Ausbildung als Basis entsprechende Fort- und Weiterbildungen unverzichtbar. Neben der Bundes- und den Landesärztekammern bieten die Berufsverbände der verschiedenen medizinischen Disziplinen, der Pflege sowie der verschiedenen Therapiezweige sowie die Träger und öffentliche Bildungseinrichtungen inzwischen sehr gute und vielfältige Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen und Kongresse an.

Wer sich in der eigenen Berufspraxis schwerpunktmäßig mit Demenz auseinandersetzen möchte, für den können Aufbaustudiengänge (Masterabschluss) sicherlich sehr hilfreich sein.

Im Kompetenznetz Demenzen e. V. rufen Medizinerinnen und Mediziner Kolleginnen und Kollegen anderer Disziplinen vermehrt dazu auf, Anzeichen kognitiver Einschränkungen auf den Grund zu gehen. 14 psychiatrische Universitätskliniken bilden das Kompetenznetzwerk, gefördert von der Bundesregierung. Unter anderem bündeln die Expertinnen und Experten die Ergebnisse ihrer Forschungen und erarbeiten bundesweit einheitliche Richtlinien für die Diagnostik und Therapie. Auf seiner Webseite empfiehlt das Kompetenznetz regelmäßig neueste Fachliteratur und Veranstaltungen zum Thema Demenz.

Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) bündelt für den Bereich Pflege das Wissen in Form von Expertenstandards. Viele davon berücksichtigen das Thema Menschen mit Demenz.

Ebenso können Fachliteratur und Veranstaltungen sowie  Beratungshotlines  hilfreich sein. Beispielhaft für den Bereich Medizin genannt werden folgende Beratungshotlines:

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen

Wie spreche ich einen Menschen auf den Verdacht an, dass er an Demenz erkrankt sein könnte? Fachlichen Rat und Informationen erhalten Mediziner und Medizinerinnen bei der Info-Hotline des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Unter der Rufnummer 01803 779900 werden Sie mittwochs von 14:00 bis 17:00 Uhr zu allen Fragen rund um Demenz beraten.

Demenzbeauftragte der Landesärztekammer Westfalen-Lippe

Ärztinnen und Ärzte beantworten Ihre Fragen zum Thema Demenz mittwochs in der Zeit von 12.00 – 13.00 Uhr unter Telefonnummer 0251 5202-27610.

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