Nach der Diagnose

Die Befürchtung wird zur Wahrheit – die Ärzte diagnostizieren Demenz. Für die meisten ist diese Nachricht ein großer Schock, der erst einmal verdaut werden muss. Wieder zur Ruhe zu kommen, heißt aber nicht, sich abzuschotten. Sprechen Sie mit Ihren engsten Vertrauten und Freunden über Ihre Ängste und Sorgen. Auch Selbsthilfeorganisationen stehen Ihnen zur Seite, wenn Sie es wünschen. Das Leben geht auch mit Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz weiter. Aber die Schädigungen des Gehirns können nicht rückgängig gemacht werden. Im Gegenteil: Sie werden im Laufe der Zeit zunehmen. Umso wichtiger ist es, schon jetzt vorzusorgen und rechtliche, gesundheitliche und finanzielle Angelegenheiten für die Zukunft in gute Hände zu geben.

Demenz ist eine Krankheit, die jeden Menschen treffen kann. Nicht selten aber schämen sich Betroffene dafür, dass ihr Gedächtnis sie immer öfter im Stich lässt. Sie versuchen, die Krankheit so lange wie möglich zu verheimlichen. Was folgt, sind Misserfolge, Frust und Missverständnisse. Um dies zu vermeiden, sollten Demenzkranke ihr soziales Umfeld so früh wie möglich einweihen. Denn offen zu reden, entlastet.
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Wer mit der Gewissheit lebt, Alzheimer oder eine andere Demenzform zu haben, sollte wichtige Entscheidungen für die Zukunft nicht auf die lange Bank schieben. Denn Demenzkranke im Frühstadium sind in der Regel noch voll geschäftsfähig und können selbst in ihrem Sinn vorsorgen. Sie können festlegen, wer sie später rechtlich vertreten und ihre Finanzen verwalten soll. Auch über ihre künftige medizinische Behandlung können sie verfügen.
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