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Demenzkrank – was nun?

Manfred Funk am 31.01.2011, 13:13 | 2 Kommentare

Als Krankenpfleger habe ich viele Jahre sowohl im stationären Bereich, als auch in der ambulanten Pflege gearbeitet und kann dadurch das Für und Wider beider Versorgungsvarianten recht gut beurteilen. Viele Pflegeheime bieten inzwischen verschiedene Wohn- und Betreuungsformen an, die sich nach den Bedürfnissen von Menschen mit Demenz richten. Oft habe ich jedoch miterlebt, dass der Entschluss für den Wechsel in ein Heim nicht nach sorgfältiger Abwägung getroffen wird – sondern vielmehr, weil Angehörige sich mit der Pflege überfordert und alleingelassen fühlen oder nach jahrelanger Pflege einfach nicht mehr können. Oft führt die Wahl dann zu Schuldgefühlen.

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Schlagworte: Pflege | Heim | Entlastung | Betreuung

Auf der Suche nach Entlastung

Elisabeth Keller am 24.01.2011, 12:12 | 0 Kommentare

Heinrichs Demenzerkrankung hat mich Gott sei dank nicht kalt erwischt. Ich hatte mich schon vorher mit Alzheimer und anderen Formen der Demenz beschäftigt und wusste, worauf es nach der Diagnose ankommt. Unter anderem bin ich schon relativ früh in einen Selbsthilfestützpunkt gegangen. Das war ein erster wichtiger Anlaufpunkt und es hat sich auch gelohnt. Ich hatte ein gutes Gespräch, und in den Materialien, die ich mitnahm, fand ich eine wichtige Adresse: die der Alzheimer Angehörigen Initiative.

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Das Glück von damals im Heute erleben

Bernadette Engelhardt am 17.01.2011, 0:00 | 5 Kommentare

Nach 6 Stunden "arbeiten" – spazieren gehen, Jacken anziehen helfen, Rollstuhl schieben, Nase putzen, Essen reichen, Geschichten vorlesen, puzzeln, lachen und singen – verlasse ich das städtische Alten- und Pflegeheim. Meine "lieben Alten", die ich an fünf Tagen pro Woche betreue, und mich trennen viele Jahre: gelebte Leben, Erfahrungswerte und Geschichten. Die Biografien dieser "lieben Alten" sind so umfassend, oft so dramatisch durch Krieg, Not und Krankheit gezeichnet. Aber auch durch Liebe, Familie, Kinder, Ehe, den Glauben an Gott, durch Berufe, Erlebnisse und Glück. Dieses Glück bekommt ein neues Gesicht, wenn ich ihnen zuhöre.  

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Demenz oder nicht? Die Liquordiagnostik klärt auf

Dr. Elmar Kaiser am 10.01.2011, 15:15 | 1 Kommentar

Mitte der 1990er Jahre entdeckten Forscher, dass sich Alzheimer häufig im Nervenwasser nachweisen lässt. Diese Flüssigkeit, die wissenschaftlich Liquor heißt, umgibt Gehirn und Rückenmark. Bei Alzheimer-Patienten enthält sie Bestandteile der typischen Plaques und Abbauprodukte der Fibrillen, die sich früher erst nach dem Tod im Gehirn nachweisen ließen. Gegen anfängliche Widerstände hat sich die Liquordiagnostik heute etabliert. Ihr Vorteil besteht darin, dass eine wahrscheinliche Alzheimer-Erkrankung schon diagnostiziert werden kann, bevor entsprechende Veränderungen beispielsweise in einer Computertomografie oder einem MRT des Gehirns nachzuweisen sind.

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Schlagworte: Arzt | Diagnose | Therapie

Handwerkszeug für Pflegekräfte

Adriano Pierobon am 03.01.2011, 12:12 | 7 Kommentare

Als Gerontologe unterweise ich im Unterricht und in Fortbildungsveranstaltungen Pflegekräfte im Umgang mit demenzkranken Menschen. Es sind immer wieder dieselben Probleme, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen: Unruhe, Weglauftendenz, das Verfolgen scheinbar "unsinniger" Vorhaben und wahnhafte Ideen. Damit kommen viele Pflegende nur schwer zurecht. Wenn sie von ihren Schwierigkeiten berichten, zeigt häufig schon die Wortwahl, dass immer noch Unklarheiten über das Wesen von Demenzkrankheiten bestehen.

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Schlagworte: Beratung | Pflege | Rechte | Schulung
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