Praxis und Forschung
In vielen Ländern der Welt arbeiten Universitäten, wissenschaftliche Institute und andere Organisationen an Behandlungsmethoden und Pflegeansätzen, die die Lebensqualität von Demenzkranken und ihren Angehörigen verbessern. Grundlage dafür sind Forschungen zu den Ursachen von Alzheimer und anderen Formen von Demenz sowie Untersuchungen zur Lebenssituation der Betroffenen. Auch deutsche Fachärztinnen und -ärzte unter anderem für Neurologie und Psychiatrie sowie Spezialistinnen und Spezialisten für Psychologie, Gerontologie und Pflegewissenschaft sind daran beteiligt. Die Bundesregierung unterstützt zahlreiche Projekte finanziell, manche hat sie selbst angeregt.
Die Zahl der Menschen, die an Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz erkranken, nimmt stetig zu. Sie alle sollen bestmöglich behandelt, betreut und versorgt werden. Diese immense Herausforderung kann die Gesellschaft nur bewältigen, wenn innovative Ansätze und Konzepte Lösungen aufgezeigt werden. Die Bundesregierung stellt Fördermittel für Projekte und Studien zur Verfügung.
Die Risikofaktoren, die eine Demenz begünstigen, sind gut erforscht. Auch in Diagnostik und Früherkennung sowie in Therapie und Versorgung hat die Wissenschaft viele Kenntnisse zusammengetragen. Andere Herausforderungen stellen sich dagegen weiterhin, ohne dass mittelfristig Lösungen in Sicht wären. Dazu gehört unter anderem ein wirksamer Schutz vor der Erkrankung.
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