Rechte und Pflichten

Alzheimer und andere Formen von Demenz stellen Betroffene, Angehörige und professionelle Helferinnen und Helfer vor wichtige juristische und ethische Fragen. Denn sie schränken die Fähigkeit der Erkrankten ein, eigenständig zu denken, zu handeln und zu entscheiden. Um dennoch möglichst selbstbestimmt und in Würde zu altern, kann jeder Mensch vorbeugend oder im Anfangsstadium einer Demenz wichtige Weichen stellen. Dazu gehört, so früh wie möglich die eigenen Vorstellungen und Wünsche zu formulieren und schriftlich festzuhalten. Gleichzeitig müssen auch Angehörige, Ärzte und Pflegekräfte über die Rechte Demenzkranker Bescheid wissen und ihre eigenen Pflichten kennen. Denn bei der Behandlung, Betreuung und Pflege der Betroffenen gibt es einiges zu beachten.

Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz sind im Laufe der Zeit immer weniger in der Lage, ihre eigenen Handlungen zu kontrollieren. Meist handeln dann Ehepartner, Kinder oder nahe Angehörige in ihrem Namen. Dabei gehen sie oft rechtliche Verpflichtungen ein, zu denen sie gar nicht berechtigt sind. Denn nur wer ein entsprechendes Vertretungsrecht hat, darf rechtswirksam für eine andere Person entscheiden.

Lesen Sie mehr

Das Grundgesetz schützt die freie Entfaltung der Persönlichkeit – unbeeinflusst von den geistigen oder körperlichen Fähigkeiten des Einzelnen. Für Demenzkranke bedeutet das: Sie haben das Recht, bis zuletzt ein möglichst eigenständiges und selbstbestimmtes Leben nach ihren Wünschen zu führen. Angehörige, Ärzte und Pflegekräfte stehen in der Verantwortung, sie dabei zu unterstützen.

Lesen Sie mehr

Mit der Diagnose Demenz rückt die Sorge um die Zukunft näher ins Blickfeld. Betroffene sollten frühzeitig mit Verwandten oder im Freundeskreis darüber sprechen, was ihnen wichtig ist, wenn sie nicht mehr selber entscheiden können. Denn nur wer geschäftsfähig ist, kann rechtsgültig eine Vorsorgevollmacht aufsetzen, und nur wer testierfähig ist, ein Testament.

Lesen Sie mehr

Adressdatenbank

Herzlich Willkommen beim Wegweiser Demenz

Bild von Kristina Schröder Grußwort von Bundesfamilienministerin
Kristina Schröder
weiter

Alzheimer-Telefon

0 18 03 - 17 10 17 0,09 € / Minute
030 - 259 379 514 nach Tarif

Ein Service der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

Weitere Informationen

Init Tracker