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Hände berühren ein buntes Kunstwerk

Videogalerie

Im Auftrag des Wegweisers Demenz sind kurze Filme entstanden, die bewegende Einblicke in das Leben mit Demenz geben. Sie erzählen davon, wie Erkrankte, pflegende Angehörige, ehrenamtliche und professionelle Helferinnen und Helfer die vielfachen Herausforderungen meistern – egal ob im Pflegeheim, einer Demenz-Wohngemeinschaft, zuhause oder im Urlaub. Ohne die Situation der Betroffenen zu beschönigen, gelingt es den Filmen, Berührungsängste abzubauen und Betroffenen Mut zu machen. Zwar verändert sich viel nach der Diagnose Demenz, aber das Leben lässt sich noch lange selbst und mithilfe anderer nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten.

Zur Diagnose in die Klinik
In guten wie in schlechten Zeiten
Balsam für die Seele
M wie Morchelsalat
Miteinander reden hilft
Frau Paschkes Wohngemeinschaft
Betreutes Wohnen in Kiel
Gemeinsamer Urlaub mit Demenz
YouTube-Trailer zum Dokumentarfilm "Villa Mathildenhöhe"

 

Zur Diagnose in die Klinik

Zur Diagnose in die Klinik

"Wieso zum Arzt? Demenz ist doch sowieso nicht heilbar." So denken viele Menschen – und bringen sich damit womöglich um die Chance, bestimmte geistige Fähigkeiten länger zu behalten. Dr. Oliver Peters von der Demenzsprechstunde der Berliner Charité spricht darüber, wie wichtig eine frühe Diagnose ist. Denn von ihr hängt es ab, ob und wie gut eine Therapie wirkt. Medikamente und nicht-medikamentöse Therapien heilen eine Demenz zwar nicht. Sie können ihren Verlauf aber hinauszögern. Die Patientin oder der Patient gewinnt so wertvolle Lebenszeit für sich, die Familie und die Freunde.

Das Video zeigt Ausschnitte aus einem Diagnosegespräch, das eine Mitarbeiterin von Dr. Peters mit einer älteren Frau führt. In ruhiger und respektvoller Atmosphäre testet die Expertin beispielsweise, wie gut sich die Patientin einfache Informationen einprägt.

Weitere Informationen:
Diagnose Demenz, Therapie der Alzheimer-Krankheit, Wissenschaftliche Studien

 

In guten wie in schlechten Zeiten

 

Familie Virkus hält zueinander. Daran ändert auch die Demenz nichts, die bei Manfred Virkus mit 63 Jahren festgestellt wurde. Seitdem unterstützen ihn seine Frau Brigitte und die Kinder liebevoll im Alltag. Etwa, wenn er aus Langeweile zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist. Dann fahren Mutter und Sohn mit dem Auto hinterher, während die Tochter am PC den Aufenthaltsort des Vaters bestimmt.

Befreiende Momente erlebt das Ehepaar beim gemeinsamen Fußballspielen. Schon vor seiner Erkrankung war der ehemalige Konstrukteur sportlich aktiv. Das Kicken bereitet ihm so viel Spaß, dass man ihm seine Krankheit nicht anmerkt. Die gemeinsamen Momente und das Wissen, dass ihr Mann sich ebenso fürsorglich um sie kümmern würde, geben Brigitte Virkus Kraft für schwierige Zeiten.

Weitere Informationen:
Familiäre Pflege, Nichts vergessen, Freizeit, Sport, Aggressionen

 

Balsam für die Seele

 

Tanzen, singen und schunkeln – im Tanzcafé der Alzheimer Gesellschaft Berlin e. V. können Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen gemeinsam schöne Stunden verbringen. Der Besuch der Betreuungsgruppe lässt insbesondere Demenzkranke, die noch körperlich fit sind, aufleben. Bekannte Melodien wecken Erinnerungen an ihre Jugendzeit. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen Kaffee und Kuchen bereit, spielen Klavier und fordern zum Tanz auf. Dass sich die Angehörigen währenddessen entspannen können, ist Geschäftsführerin Christa Matter besonders wichtig. Das Tanzcafé ist ein niedrigschwelliges Betreuungsangebot: Demenz-Patienten, die in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind, können dafür Betreuungsgeld bei der Pflegekasse beantragen – und zwar unabhängig davon, ob eine Pflegestufe besteht.

Weitere Informationen:
Betreuungsgruppe, Ehrenamtliche Hilfe, Leistungen der Pflegeversicherung, Verhinderungspflege, Ehrenamtlich engagieren, Hilfe in meiner Nähe, Ratgeberforum "Wohnen, Betreuung und Pflege", Ratgeberforum "Gesetzliche Leistungen", Entlastung, Erinnerung.

 

M wie Morchelsalat

 

Regelmäßiges Gedächtnistraining kann Demenzkranken helfen, ihre geistigen Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten. Denn gerade im frühen und mittleren Stadium der Krankheit lässt sich im Langzeitgedächtnis gespeichertes Wissen aktivieren – darunter Sprichwörter, Redewendungen oder die Abfolge der Wochentage. Erfahrene Trainer vermeiden durch spielerische Übungen, dass bei den Teilnehmern Versagensängste aufkommen oder ein Gefühl von Leistungsdruck entsteht. Im Video üben sich Cornelia Lohmann von der Alzheimer Gesellschaft Bochum und ihre Gedächtnistrainings-Gruppe im geistigen Kofferpacken. Die Teilnehmer nennen Dinge von A bis Z, die sie in den Urlaub mitnehmen würden. Dabei zählen auch ungewöhnliche Vorschläge. Das gemeinsame Üben motiviert und macht Spaß.

Weitere Informationen: Nicht medikamentöse Behandlung, Medizinisches Entscheiden, Betreuung, Therapeuten, Krankenkassen-Leistungen, Ehrenamtlich engagieren

 

Miteinander reden hilft

 

Erst war er nur der zerstreute Professor. Doch dann wurde bei dem Physiker Alzheimer diagnostiziert. Die Frühverrentung mit 63 Jahren folgte. Seitdem leidet Herr Prünster darunter, dass er seinem Verstand nicht mehr unbedingt trauen kann. Das hält ihn nicht davon ab, sein Leben weiter in die eigene Hand zu nehmen. Er packt in Küche und Garten mit an, auch der Hund hält ihn auf Trab. Doch die größte Stütze sind die Liebe, das Vertrauen und die Nähe zu seiner Frau. Bei den Prünsters leidet keiner allein. Die Eheleute sind durch die Erkrankung noch enger zusammengerückt. Sie setzen sich offen mit der Krankheit und ihren Herausforderungen auseinander. Zu wissen, wie es dem anderen geht – das hilft und befreit. Gemeinsam schafft das Paar es, den manchmal belastenden Alltag zu meistern – mit viel Verständnis, Liebe und Dankbarkeit.

Weitere Informationen: Diagnose, Darüber reden, Freizeit gestalten, Schönes erleben, Konflikte bewältigen

 

Frau Paschkes Wohngemeinschaft

 
Wer glaubt, Wohngemeinschaften seien nur etwas für Studenten, der sollte Frau Paschke kennenlernen. Die alte Dame teilt sich mit sieben weiteren demenzkranken Frauen eine Wohnung im Berliner Stadtteil Steglitz. In Frau Paschkes Zimmer stehen Möbel aus ihrer früheren Wohnung. An der Wand erinnern Fotos an die Zeit, in der sie eine erfolgreiche Tennisspielerin war. Oft sitzt sie gemeinsam mit ihren Mitbewohnerinnen in der Küche zusammen und singt oder malt, unterstützt von ihren Pflegerinnen und Pflegern. Und jeden Donnerstag um 16 Uhr lässt eine Erzählerin mit der Wohngemeinschaft alte deutsche Märchen lebendig werden. Besonders freut sich Frau Paschke aber, wenn ihre Tochter kommt. Angehörige nehmen am Leben der Gemeinschaft regen Anteil.

Weitere Informationen: Wohngemeinschaft, Freizeit gestalten, Schönes erleben, Konflikte bewältigen

 

Betreutes Wohnen in Kiel


Schon bald nach der Diagnose einer Demenz stellt sich die Frage: Wo soll die oder der Betroffene wohnen. Im frühen Stadium kommen Demenzkranke gut noch selbst zurecht. Später brauchen sie zunehmend Unterstützung. Dass die Lösung nicht automatisch Pflegeheim lauten muss, beweisen die Servicehäuser in Kiel. Alte Menschen – viele von ihnen mit Demenz – bewohnen in dieser Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt ihre eigenen Wohnungen. So auch Frau Schlegel. Die über 90-Jährige verbringt den größten Teil des Tages gemeinsam mit anderen Demenzkranken im Tagestreff. Dort kümmern sich erfahrene Betreuerinnen und Betreuer um sie und ihre Wünsche. Abends kehrt Frau Schlegel in ihren Wohnblock zurück, in dem rund um die Uhr Personal für die Bewohner da ist. Dass sich die alte Dame wohlfühlt, bestätigen im Film ihre Tochter und ihr Schwiegersohn.

Weitere Informationen: Betreutes Wohnen, Pflegeheim, Planen und Entscheiden, Erste Anzeichen, Verlauf und Symptome

 

Gemeinsamer Urlaub mit Demenz

 
Wenn ein Familienmitglied demenzkrank ist, scheint Reisen kaum noch möglich. Viele Angehörige möchten ihre Ehefrau oder ihren Vater nicht in fremde Obhut geben. Und einen Menschen mit Demenz mit in die Ferien mitnehmen? Das kann für alle Beteiligten sehr anstrengend werden. Doch es gibt Lösungen, wie die Alzheimer Angehörigen-Initiative aus Berlin beweist. Regelmäßig unternehmen die Mitglieder gemeinsam Ausflüge, zum Beispiel in die Lüneburger Heide, in den Harz oder – wie im Film – nach Stralsund. Vormittags kümmern sich professionelle Betreuerinnen und Betreuer um die demenzkranken Gruppenmitglieder. Ihre Angehörigen nutzen die Zeit, auf andere Gedanken zu kommen, etwas zu erleben oder einfach nur zu entspannen. Doch auch für gemeinsame Aktivitäten ist gesorgt.

Weitere Informationen: Kurzzeitpflege, Sich entlasten, Betreuungsgruppe, Familäre Pflege, Ursachen

„Zwei Zucker“

Der Kurzfilm „Zwei Zucker“ setzt sich mit dem Thema Demenz auseinander und zeigt eindrucksvoll die Belastungen von pflegenden Angehörigen. Er macht zudem die schwierige Entscheidung für einen Umzug ins Pflegeheim oder für eine ambulante Betreuung zu Hause sichtbar.

Zwei Zucker-Trailer zum Film

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