Vollmacht und Testament

Mit der Diagnose Demenz rückt die Sorge um die Zukunft näher ins Blickfeld. Betroffene sollten frühzeitig mit Verwandten oder im Freundeskreis darüber sprechen, was ihnen wichtig ist, wenn sie nicht mehr selber entscheiden können. Wer soll sie in finanziellen Angelegenheiten vertreten, wie wollen sie gepflegt werden, wer soll sie beerben? Wichtig ist, alles schriftlich festzuhalten – und den richtigen Zeitpunkt nicht zu verpassen. Denn nur wer geschäftsfähig ist, kann rechtsgültig eine Vorsorgevollmacht aufsetzen, und nur wer testierfähig ist, ein Testament. Für eine Patientenverfügung dagegen reicht die Einwilligungsfähigkeit. Das heißt, Betroffene müssen Art, Bedeutung und Tragweite einer ärztlichen Maßnahme erfassen können. Individuelle Beratung zu all diesen Themen bieten örtliche Betreuungsvereine, Ärzte oder Notare.

Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

Jeder kann durch eine schwere Krankheit oder einen Unfall in die Lage kommen, wichtige Angelegenheiten des Lebens nicht mehr selbstverantwortlich regeln zu können. Oft stehen einem dann Angehörige bei. Wer sie im Ernstfall rechtsverbindlich vertreten soll, können Demenzkranke in einer juristisch korrekten Vorsorgevollmacht oder einer Betreuungsverfügung regeln.

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Patientenverfügung

Bei Menschen mit einer schweren Demenz ist die Entscheidung für gefährliche Behandlungen oder lebenserhaltende Maßnahmen besonders schwierig. Denn sie können ihre Wünsche nicht mehr mitteilen. Mit einer Patientenverfügung können sie vorsorgen – allerdings nur, solange sie noch einwilligungsfähig sind, also Art, Bedeutung und Tragweite der ärztlichen Maßnahme erfassen können.

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Testament

Wer die Diagnose Demenz bekommt, denkt nicht unbedingt zuerst daran, seine rechtlichen Angelegenheiten zu regeln. Doch je früher Betroffene vorsorgen und auch ihren Letzten Willen festhalten, umso besser. Denn ein Testament ist nur gültig, wenn der Verfasser oder die Verfasserin beim Ausstellen noch die Bedeutung und Tragweite seiner oder ihrer Entscheidungen erfassen konnte, also testierfähig war.

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