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DAS WEBLOG

Zum Geburtstag eine ganz besondere Uhr

B., Angela am 19.05.2014, 16:51 | 0 Kommentare

Einige an Demenz erkrankte Menschen sind oft unruhig, sie haben dann den Drang sich zu bewegen, laufen los und finden nicht zurück. So auch die Mutti von Angela B. Bisher konnte Angelas Mutti immer wieder gefunden werden und ihr ist nichts Ernsthaftes geschehen. Angela B. will in Zukunft nichts mehr dem Zufall überlassen und hat gehandelt.

Zum Geburtstag eine ganz besondere Uhr

Eine Woche vor Ihrem Geburtstag, am 3. März, wieder Aufregung. Mutti war erneut verschwunden. Nach langem Suchen fanden wir Sie im Wald hinter dem Gartengrundstück. Keine Ahnung was sie dort wollte.

Eine Lösung musste her. Ich hatte nun keine Bedenken mehr, ein Gerät zu kaufen, mit dem ich sie ausfindig machen konnte. Ein Handy war nicht das Richtige für meine Mutti. Im Internet bin ich dann auf die ReSOS-Notfalluhr gestoßen. Ich dachte: „Mit einer neuen Uhr zum Geburtstag kann ich Mutti eine Freude machen und sicher sein, dass sie die auch benutzt.

Ich habe die Notfalluhr sofort bestellt und auch pünktlich zum Geburtstag geliefert bekommen. Es ist nicht nur eine Uhr. Es ist eine Uhr, ein Telefon, ein Notrufsender und ein GPS - alles zusammen. Die Uhr hat einen eingebauten Lautsprecher und funktioniert wie ein Handy. Zudem ist sie sehr einfach zu bedienen, was gerade bei Menschen mit fortschreitender Demenz wichtig ist.

Einerseits können ich und jeder Mensch, der die Telefonnummer hat, meine Mutti anrufen. Wenn sie nicht ans Telefon geht, kann ich über GPS sehen ob sie zu Hause ist bzw. wo sie sich aufhält. Andererseits kann sie selbst drei gespeicherte Telefonnummern anrufen.

Im Nothilfefall, z. B. Verlaufen, Sturz, drohende Bewusstlosigkeit u. ä., muss sie die rote Nothilfetaste drücken. Der abgesetzte Notruf geht an eine zuvor festgelegte Telefonnummer, z. B. Pflegedienst, Hausarzt, Angehörige etc. Der Notrufempfänger kann den Anruf annehmen und sofort mit ihr per Telefon sprechen.

Beim Drücken der Notruftaste wird gleichzeitig eine SMS an den festgelegten Empfänger geschickt, sodass auch im Falle, dass keine direkte Kommunikation mehr möglich ist (z. B. Bewusstlosigkeit, Telefon des Empfängers ist besetzt), der Eingang des Notrufsignals sichergestellt werden kann.

Ich habe ihr die Uhr erklärt- sie wissen ja, alles positiv, neue Uhr, große Zahlen, gespeichert Telefonnummern, immer erreichbar. Toll, wir haben auch gleich mal getestet. Alles funktioniert.

Obwohl der Ernstfall noch nicht wieder eingetreten ist, empfinde ich die Anschaffung als große Erleichterung.

Dank des technischen Fortschritts wird uns ein Stück Lebensqualität zurückgegeben. Für „kleines Geld“ haben wir meine Mutti alle in die Betreuung einbezogenen Menschen und ich mehr Sicherheit, wenn meine Mutti alleine ist. Der Angstfaktor, im Notfall nicht rechtzeitig da zu sein oder sie stundenlang suchen zu müssen, tendiert gen Null. Sehr schön bei all den anderen Problemen, die ansonsten zu bewältigen sind.

Ich kann allen, die sich mit dem Gedanken tragen GPS einzusetzen, um den Lebensalltag für Menschen mit Demenz und für Pflegende zu erleichtern, nur empfehlen, schauen Sie sich das Gerät im Internet an.

Informationen zur Autorin

B., Angela wurde 1961 geboren, sie arbeitet als Verkäuferin ist alleinlebend und hat zwei erwachsene Töchter. Sie lebt in Sangershausen und pflegt schon seit zwei Jahren ihre an Demenz erkrankte Mutter (77)

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