Navigation und Service

Direkt zu:

Hauptmenü

Handlungsblockaden

Es ist Aufgabe von Politik und Gesellschaft, die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen grundlegend zu verbessern. Dabei müssen drei verschiedene Aspekte berücksichtigt werden:

Akzeptanz in der Gesellschaft

Die individuelle Haltung des Einzelnen zu den Themen Alter und Erkrankung
stellt eine nicht zu unterschätzende Schwierigkeit dar. Geistige und
körperliche Veränderungen eines demenzkranken Menschen, vor allem aber
Veränderungen seines Verhaltens verursachen nicht selten Angst,
Unsicherheit und Befremden. Trotz zunehmender Darstellung der Erkrankung
in den Medien wird der Umgang mit Demenz immer noch durch Verdrängung
und Tabuisierung geprägt.

Pflege- und Betreuungsmöglichkeiten

Mangelndes Hintergrundwissen bei Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des professionellen Hilfesystems kann zu fehlerhaftem Umgang mit Menschen mit Demenz führen. Strukturen, Arbeitsabläufe und Zeitansätze sind selten an den Bedürfnissen der Demenzkranken ausgerichtet. Veränderungen sind nur in einem langwierigen Prozess der Sensibilisierung, Qualifizierung und Organisationsentwicklung zu bewirken.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Der rechtliche Rahmen bestimmt im Wesentlichen die Handlungsspielräume und Strategien. Durch verschiedene Pflegereformen wurden Anreize für eine verbesserte Betreuung von Demenzkranken geschaffen. Die Erweiterung des Begriffs der Pflegebedürftigkeit soll dem Betreuungsbedarf gerecht werden. Sektor- und Budgetgrenzen können sich allerdings negativ auf das Hilfesystem auswirken. Veränderungen müssen zukünftig am individuellen Nutzen für den Demenzkranken und dem damit verbundenen gesamtgesellschaftlichen Nutzen gemessen werden.

Beim Abbau dieser Blockaden will die Allianz ansetzen.

Grafik FacebookGrafik TwitterRSS-Feed:Grafik RSS-SymbolAbonnieren: Grafik Facebook Grafik Twitter Grafik YoutubeDrucken:Grafik Drucker