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Im Blog können Sie sich über sachliche Fakten informieren oder Ihre persönlichen Erlebnisse mitteilen.

Häufig haben andere die gleichen Probleme, Ängste oder Sorgen wie Sie. Aber auch positive Beiträge oder Anekdoten stärken den Zusammenhalt und helfen, neue Kraft zu schöpfen. Der Blog soll dazu dienen, sich über spezielle Themen auszutauschen und andere an den Erfahrungen teilhaben zu lassen.

Erfahrungen anderer geben Einblicke in das Leben mit Demenz. Sie machen Mut für den Alltag. Eine kurze Zusammenfassung der Beiträge weckt vielleicht Ihr Interesse, mehr zu erfahren.

Podcast Leben, Lieben, Pflegen – Lass uns reden

Leben, Lieben, Pflegen - der Podcast zu Demenz und Familie  am 25.09.20
Bei diesem Podcast geht es darum, die Perspektive der pflegenden Angehörigen zu zeigen. Sie können voneinander und miteinander lernen. In der ersten Folge sprechen Anja Kälin und Peggy Elfmann unter anderem darüber, warum es so wichtig – und gleichzeitig oft so schwierig – ist, über Demenz zu reden. Sie erzählen, wie sie von der Alzheimer-Diagnose ihrer Mütter erfahren haben, wie sie damit umgegangen sind, wo und wie sie selber Hilfe gefunden haben – und jemanden zum Reden.

Schlagworte: Alltag | Angehörige | Kommunikation | Pflege | Vertrauen

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DZNE-Podcast - Hilfe, die ankommt

DZNE am 21.09.20
Interview mit Prof. Wolfgang Hoffmann, Sprecher des DZNE-Standortes Rostock/Greifswald, über die Versorgung von Menschen mit Demenz – und das neue Konzept des „Dementia Care Managements“: Um Patienten und Angehörige besser zu unterstützen, braucht es innovative Versorgungskonzepte. Wie die aussehen können, erklärt der Experte im Gespräch. Der Wissenschaftler plädiert für eine frühe Diagnostik, weil diese den Verlauf der Demenz verlangsamen und punktuell auch stoppen kann. Zudem wünscht sich Hoffmann eine individuelle Betreuung der Betroffenen, die idealerweise multiprofessionell organisiert ist. Eine Lösung sind speziell geschulte Pflegekräfte, die die häusliche Versorgung von Menschen mit Demenz deutlich verbessern.

Schlagworte: Studie | Optimale | Versorgung | Diagnosezeitpunkt | Verlauf  | Versorgungsbedarfe

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Lebenserfahrung

Uli Zeller am 02.07.2020
Der alte Gärtner litt an einer schweren Demenz. Sein Pfleger dagegen litt an seinem Garten. Wegen des vielen Unkrauts und der vielen Arbeit.

Schlagworte: Biografie | Demenz

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Wer bist du (ohne Demenz)?

Stix, Andrea am 22.06.2020
So einfach diese Frage ist, so unterschiedlich sind doch die Antworten.
Mir ist noch kaum jemand begegnet, der auf diese Frage tatsächlich eingegangen ist. Also über sich selbst erzählt hat, was ihn als Mensch bewegt, wo seine Talente und Schwachstellen liegen, welche Träume und Sehnsüchte er hat, worüber er sich freuen kann oder weshalb er traurig ist.

Schlagworte: Beratung | Begleitung | Biografie | Angehörige | Alltag

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Zielgruppenspezifische Schmerzeinschätzung bei älteren Menschen mit starken kognitiven Einschränkungen. Dem Goldstandard annähern

Tobias Münzenhofer am 26.05.2020
Wer Schmerzen bei Menschen mit starken kognitiven Einschränkungen einschätzt, benötigt geeignete Instrumente, geübtes Beobachten und guten Austausch.

Schlagworte: Demenz | Schmerzen

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Corona - was tun, bei Demenz?

Martin Hamborg am 31.03.2020
Die Pandemie hat innerhalb weniger Wochen alles verändert und immer mehr Menschen respektieren die Kontaktvermeidungsregeln. Ausgangssperren werden erforderlich, wenn sich Einzelne nicht daranhalten wollen und sich auch nicht durch Strafen davon abhalten lassen.  

Schlagworte: Kommunikation | Pflege | Konflikt | Corona | Arbeitsorganisation | Sicherheit | Qualitätsmanagement | Vertrauen | Trost | Häusliche Gewalt | Orientierungshilfen

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Walter muss das Autofahren aufgeben

Bärbel Schönhof am 19.03.2020
Walter suchte seine Autoschlüssel. Seine Frau Martha hatte die Autoschlüssel „verlegt“, in der Hoffnung, dass Walter nach einer Weile der Suche das Autofahren aufgeben würde.

Schlagworte: Alltag | Beratung | Autofahren

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Robert – ich konnte einfach nicht mehr

Bärbel Schönhof am 17.03.2020
Robert war erschöpft und weinte. Martha war doch seine Frau, die er liebte. Und nun war ihm die Hand ausgerutscht. Die Angst in Marthas Augen hatte ihn zur Besinnung gebracht. Was hatte er getan?

Schlagworte: Rechte | Pflege | Aggressionen | Unterstützung

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Heinrich hat gestohlen, kommt er ins Gefängnis?

Bärbel Schönhof am 17.03.2020
Der 67-Jährige Heinrich leidet unter einer fortschreitenden Demenz. In dem Ort, in dem er mit seiner Frau Edith lebt, geht er täglich zum Einkaufen in den nahegelegenen Supermarkt. Er bekommt von Edith eine Liste mit den zu erledigenden Einkäufen und Geld mit.
Heute erhält Edith einen Anruf von der Polizei. Heinrich sei vom Supermarktleiter wegen Ladendiebstahls angezeigt worden.

Schlagworte: Rechte | Sozialverhalten

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Charlotte und Wilhelm fragen sich durch

Bärbel Schönhof am 16.03.2020
Nachdem Charlotte und Wilhelm die Diagnose Alzheimer, die für Wilhelm gestellt wurde, verdaut hatten (siehe auch Blogbeitrag „Wilhelm kämpft um das Recht, seine Krankheit beim Namen nennen zu können)"
setzten sie sich noch einmal in Ruhe zusammen, um ihre weiteren Schritte planen zu können. Der Hausarzt hatte ihnen eine Liste mitgegeben, auf der sie viele Ansprechpartner für ihre Fragen fanden. Charlotte und Wilhelm würden viel regeln müssen, jetzt wo Wilhelm dazu noch in der Lage war.

Schlagworte: Rechte | Beratung | Unterstützung

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Friedrich wehrt sich gegen eine fehlerhafte Pflegegradeinstufung

Bärbel Schönhof am 16.03.2020
Gisela bespricht mit Friedrich, was nach der bei ihm diagnostizierten Demenz noch alles zu tun ist. Der Arzt hatte geraten, einen Antrag bei der Pflegekasse auf Einstufung in einen Pflegegrad zu stellen, damit sie Leistungen der sozialen Pflegeversicherung in Anspruch nehmen können. Dadurch soll Gisela in der Pflege und Betreuung von Friedrich entlastet werden.

Schlagworte: Beratung | Pflege | Rechte

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Ingrid: Wenn ich das Haus verlasse, schließe ich die Tür ab

Bärbel Schönhof am 16.03.2020
Ingrid ging mit schlechtem Gewissen einkaufen, sie wirkte gehetzt und nervös. Eine Nachbarin sprach sie im Laden an, fragte, wie es ihr geht und ihrem Mann Karl, der an Demenz erkrankt war. Ingrid erzählte ihr, dass sie unter Zeitdruck stehe, schnell einkaufen und wieder nach Hause müsse. Die Nachbarin sah sie fragend an. Ingrid erklärte: „Wenn ich das Haus verlasse, schließe ich die Tür ab, damit Karl nicht wegläuft.“

Schlagworte: Alltag | Rechte | Weglaufen | Unterstützung

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Hilde macht ein Fahrtraining

Bärbel Schönhof am 11.03.2020
Hilde war wieder zu rasant in die Zufahrt des Parkhauses eingebogen und hatte sich eine Beule ins Auto gefahren. Führte ihre vor kurzem diagnostizierte Demenz dazu, dass sie sich immer weniger auf den Straßenverkehr konzentrieren konnte? Ihr Mann Paul machte sich wegen der zunehmenden Schäden am Auto Sorgen um sie.

Schlagworte: Alltag | Autofahren | Beratung

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Hannah wird vermisst

Bärbel Schönhof am 11.03.2020
Hannah steht vor der Praxis des Neurologen. Er vermutete, sie habe Alzheimer. Dies hatte vor Jahren schon einmal eine Neurologin geäußert. Hannah glaubte dies nicht. Ihre Gedächtnisstörungen müssten doch andere Ursachen haben. Hannah war nach dem ersten Gespräch nicht mehr zu dieser Neurologin gegangen, hatte auch ihrer Familie nichts erzählt. Die Familie rätselte, was hinter der Vergesslichkeit der mittlerweile 56-jährigen Hannah steckte.

Schlagworte: Arzt | Diagnose

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Kleidung für Senioren mit Demenz

Lucina Zimmermann am 20.11.2019
Warum brauchen Menschen mit Demenz-Erkrankungen praktische und komfortable Kleidung?
Menschen mit einer Demenzerkrankung, die vielleicht zudem mit Schmerzen oder Depressionen leben, können mit praktischer Kleidung dauerhaft leichter umgehen. Das kann auch die Bezugspersonen entlasten, die den Patienten täglich pflegen und kleiden.

Schlagworte: Kleidung | Wohlbefinden

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Liebe Mama, weißt du, wer ich bin? Erkennst du mich?

Peggy Elfmann am 26.09.2019
Wenn ich mit anderen über deinen Alzheimer spreche, kommt als erste Frage meist: „Erkennt sie dich noch?“ oder „Weiß sie noch, wer du bist?“ Das scheint ein wichtiger Gradmesser für die Schwere der Erkrankung. Für mich war es nie eine Frage. Natürlich erkennst du mich, ich bin doch deine Tochter! Nie habe ich angezweifelt, dass du mich erkennst.

Schlagworte: Alltag | Schöne Momente | Kommunikation

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Gewaltprävention bei Demenz

Dr. H. Elisabeth Philipp-Metzen am 04.02.2019
Einen an Demenz erkrankten Menschen zu pflegen bedeutet große Verantwortung und eine hohe Belastung der Angehörigen. Nicht selten kommen die Angehörigen an ihre Grenzen, weil die Kommunikation immer schwieriger wird. Damit es nicht zur Eskalation kommt, hat Frau Dr. H. Elisabeth Philipp-Metzen im folgenden Beitrag hilfreiche Tipps verfasst.

Schlagworte: Alltag | Beratung | Betreuung | Demenz | Entlastung | Erinnerung | Heim | Konflikt | Pflege | Schöne Momente | Stress | Therapie | Zuhause | Toleranz | Partnerschaft

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Ressourcen von Menschen mit Demenz

Kreutzer, Angelika am 16.11.2018
Wieso sehen wir nicht einmal durch die Augen eines an Demenz erkrankten Menschen? Einfach mal vergessen und ganz bei sich sein. Von Entschleunigung schreibt die Weblogautorin Angelika Kreutzer. Eine Sichtweise, die bei der Schnelligkeit, die heute immer und ständig abverlangt wird, oft gar nicht mehr gelebt wird.

Schlagworte: Alltag | Demenz | Entlastung | Konflikt | Pflege | Stress | Toleranz

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Basale Stimulation

Uschi Kraus am 22.10.2018
Die Weblogautorin Uschi Kraus zeigt verschiedene Formen der „Basalen Stimulation“ auf. In diesem Beitrag beschreibt sie, was die Formen ausmacht, wie sie sich voneinander unterscheiden und wie diese anzuwenden sind. Kennen Sie alle Varianten und haben Sie einen Favoriten? Gerne können Sie dazu auch Ihre Meinung kommentieren.

Schlagworte: Alltag | Alzheimer | Betreuung | Entlastung | Heim | Konflikt | Schöne Momente | Stress | Therapie

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Was ist eigentlich eine Verstehenshypothese?

Gabriele Paulsen am 30.05.2018
Die Kommunikation zwischen Menschen kann sich schon mal als schwierig erweisen. Wie oft redet man aneinander vorbei oder interpretiert etwas in eine getroffene Aussage. Gedanken schwirren zusätzlich im Kopf, wie jemand etwas gemeint haben könnte, man traut sich aber nicht nachzufragen. Wenn man sich selber mit solchen Situationen überfordert, wie mag es einem an Demenz erkrankten Menschen dann damit ergehen?

Schlagworte: Alltag | Alzheimer | Betreuung | Entlastung | Erinnerung | Heim | Konflikt | Pflege | Schöne Momente | Stress | Therapie | Toleranz | Partnerschaft

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Erinnerungskoffer als Methode der Biografiearbeit bei Migranten mit Demenz

Silvia Elizabeth Tijero Sanchez am 11.10.2017

Jeder erinnert sich gerne an irgendetwas zurück, ob es sich um Fotos handelt, die man sich gerne angeschaut hat oder Musik, die man gerne gehört hat oder ein Geruch, den man mit einer schönen Erinnerung in Verbindung bringt. Gerade Menschen die an einer Demenz erkrankt sind, brauchen solche schönen Erinnerungen. Ein Erinnerungskoffer für Menschen mit Migrationshintergrund, die an Demenz erkrankt sind, kann besonders dann hilfreich sein, wenn die Kommunikation schwierig oder nahezu unmöglich wird.

Schlagworte: Alltag | Alzheimer | Beratung | Betreuung | Entlastung | Erinnerung | Heim | Konflikt | Schöne Momente | Stress | Therapie | Zuhause | Literatur | Musik | Sport | Urlaub | Toleranz | Migranten

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Was bedeutet eigentlich FTD?

Tanja Kallweit am 15.03.2017
Tanja Kallweit schreibt in ihrem Weblogbeitrag über die Frontotemporale Demenz, die früher auch Pick-Krankheit oder Morbus Pick genannt wurde. In der Therapie wird auch mit nicht medikamentösen Maßnahmen gearbeitet, da die Frontotemporale Demenz nicht heilbar ist. Was bedeutet Frontotemporale Demenz, woher kommt der Name und wie unterscheidet sich diese Demenzform von den anderen?

Schlagworte: Arzt | Demenz | Erinnerung | Konflikt | Pflege | Diagnose | Medikamente | Toleranz

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Wenn der Tod vergessen wird

Cornelia Diedrichs am 18.07.2016
Die Betreuung eines an Demenz erkrankten Menschen ist eine große Verantwortung. Es bedeutet aber auch, Leid zu sehen und wie die Demenz den Menschen mehr und mehr vergessen lässt. Man muss sich jeden Tag neuen Herausforderungen stellen. So zum Beispiel, konfrontiere ich die erkrankte Person mit der Wahrheit oder lasse ich sie in ihrer eigenen Welt? Die Weblobautorin Cornelia Diedrichs berichtet über Ihre eigenen Erfahrungen.

Schlagworte: Alltag | Betreuung | Demenz | Erinnerung | Konflikt | Zuhause | Toleranz

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Bewegung und Gymnastik mit Demenz

Uschi Kraus am 05.05.2015
Bewegung ist keine Frage des Alters, es ist eine Frage der Einstellung. Uschi Kraus gibt Ihnen Anregungen, wie Sie an Demenz erkrankte Menschen mit folgenden Übungen körperlich fit halten können.

Schlagworte: Alltag | Beratung | Betreuung | Demenz | Schöne Momente | Therapie | Zuhause | Sport | Rituale

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Alzheimer und Duschen

Beatrix Noppmann am 05.05.2014
Beatrix Noppmann kümmert sich um ihre an Demenz erkrankte Schwiegermutter. Dank der regelmäßigen Gymnastik die Beatrix mit ihrer Schwiegermutter macht, ist Christa kräftig und beweglich und kann alleine unter der Dusche stehen – und Beatrix Noppmann kommt manchmal unfreiwillig dazu.

Schlagworte: Alltag | Betreuung | Demenz | Pflege | Schöne Momente | Zuhause | Toleranz | Duschen

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Einsatz tiergestützter Therapie bei Demenzpatienten anhand des Beispiels von Frau Rose

Isabel Walter am 12.11.2012
Der Einsatz eines Tieres (Hundes) im stationären Bereich beispielsweise ein Besuchshund kann im Bereich der verschiedenen Leistungseinschränkungen von Demenzkranken förderlich sein. Der Therapiehund kann sich positiv auf die motorischen Fähigkeiten des Patienten auswirken, auf die Kommunikation, die Mobilität, das Selbstwertgefühl, sowie tröstend und entspannend wirken. Die Autorin Isabel Walter schildert dies anhand eines Einsatzes des Therapiehundes Rudi.

Schlagworte: Betreuung | Erinnerung | Pflege | Therapie | Diagnose | Beratung | Heim | Schöne Momente | Alzheimer | Demenz

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Weglaufschutz in der häuslichen und stationären Pflege

Bärbel Schönhof am 14.05.2012
Menschen mit Demenz sind oft unruhig. Vor allem die sogenannte Weglauftendenz erschwert Angehörigen und Pflegekräften die Betreuung. Zu ihnen gehört auch Frau Weber (Name und wesentliche Daten geändert), die ihren Ehemann seit drei Jahren zu Hause pflegt. Herr Weber verlässt oft in unbeobachteten Momenten das Haus und wurde schon einige Male von der Polizei zurückgebracht, weil er den Heimweg nicht mehr fand. Frau Weber verschließt deshalb die Haustür, wenn sie ihren Mann einmal allein lassen muss. Diese Lösung empfindet sie als höchst unbefriedigend.

Schlagworte: Verirren | Hinlauftendenz

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Meine Oma hat Demenz - Was bedeutet das für Enkelkinder?

Elisabeth Philipp-Metzen am 19.03.2012
Wie geht es eigentlich den Enkelkindern von demenzkranken Großeltern? Welche Ängste haben sie, zum Beispiel, wenn sie gemeinsam zusammenleben? So lauten Fragen von pflegenden Angehörigen im Gesprächskreis der Alzheimer Gesellschaft Münster.

Schlagworte: Beratung | Alltag | Kinder

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Erfahrungen mit ehrenamtlichen Helfern

Maria Tölle am 20.02.2012
In den vergangenen Jahren haben wir im niedrigschwelligen Betreuungsangebot im Bielefelder Modell weit über hundert Ehrenamtliche begleitet und im Umgang mit dem Thema Demenz fachlich betreut. Das war und ist eine große Herausforderung, weil die Menschen und ihre Motivationen sehr vielfältig und unterschiedlich sind.

Schlagworte: Betreuung | Café

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Schrammen an Vaters Auto - Autofahren und Demenz

Elisabeth Philipp-Metzen am 28.11.2011
"Unser Vater ist demenzkrank und fährt weiterhin Auto. Auf unsere Nachfrage behauptet er immer, es sei nichts gewesen, obwohl das Auto neue Schrammen hat und die Nachbarin gesehen hat, dass er wieder einen Pfeiler gestreift hat." Solche Sorgen hören die Mitarbeiterinnen in unserem Angehörigengesprächskreis häufig. Die Betroffenen stellen der Alzheimer Gesellschaft Münster e. V. viele Fragen.

Schlagworte: Alltag | Beratung | Rechte | Autofahren

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Beschäftigung osteuropäischer Hilfskräfte

Bärbel Schönhof am 17.10.2011
Die Pflege und Versorgung von Demenzkranken bringt viele Familien an den Rand ihrer Kräfte. Eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung können Angehörige oft nicht allein leisten, sie sind auf Hilfe angewiesen. In vielen Fällen wird ein ambulanter Pflegedienst hinzugezogen. Als Alternative hierzu werden auch oft osteuropäische Haushalts- und Pflegehilfen gesehen, die seit Mai 2011 ohne eine formale Arbeitserlaubnis in Deutschland arbeiten dürfen. Doch häufig gehen Familien, die die Hilfe von osteuropäischen Haushalts- und Pflegekräften in Anspruch nehmen, das Risiko ein, sich strafbar zu machen.

Schlagworte: Beratung | Rechte | Finanzen

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Alzheimer und Recht auf Suizid?

Bärbel Schönhof am 14.06.2011
Der Selbstmord von Gunter Sachs hat in der Öffentlichkeit hohe Wellen geschlagen. Aus Angst vor einer Alzheimer-Erkrankung hat er keinen anderen Ausweg gesehen. Nachdem die öffentlich-mediale Debatte wieder abgeklungen ist, möchte ich noch einmal den Blick auf eine grundsätzliche Frage richten, die viele Demenzkranke bewegt: Ist ein Leben mit einer Alzheimer-Erkrankung überhaupt noch lebenswert? Und habe ich das Recht, mich selbst zu töten, wenn ich daran zweifle? Auf beide Fragen lautet die Antwort ja!

Schlagworte: Rechte | Toleranz | Arzt

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Erfahrungen in der Pflege während und nach der Ausbildung

Maria Tölle am 16.05.2011
Als ich meine Ausbildung zur Altenpflegerin begann, erlag ich dem Trugschluss, dass Menschen in Pflegeberufen sozial kompetenter seien und fürsorglich miteinander umgingen. Tatsächlich war ich völlig entsetzt über das oft schlechte Miteinander in den Pflegeteams und über die zahlreichen Burn-out-Symptome meiner Kollegen. Dauerstress am Arbeitsplatz, Wochenendarbeit und bis zu 13 Arbeitstage am Stück haben auch mich sehr belastet – vor allem in den stationären Einrichtungen, aber auch im ambulanten Dienst.

Schlagworte: Schulung | Stress | Toleranz | Pflege

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Herdsicherung für längeres eigenständiges Wohnen

Kathrin Nettelmann am 11.04.2011
Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit habe ich immer wieder Kontakt zu Personen, die bei Recherchen im Internet zum Thema Herdsicherung, Herdabschaltung, Herdüberwachung usw. auf meine Telefonnummer gestoßen sind. Es handelt sich meistens um Angehörige, deren Eltern, Schwiegereltern, Großeltern oder auch Nachbarn ihnen mehr und mehr Sorge bereiten. In den Gesprächen schildern sie mir immer wieder dieselben Probleme: Zunehmende Vergesslichkeit und das damit verbundene Eintreten gefährlicher Situationen machen es erforderlich, über die Absicherung des Lebensumfeldes der betroffenen Personen nachzudenken.

Schlagworte: Alltag | Zuhause

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Einwilligungsvorbehalt schützt Demenzkranke

Bärbel Schönhof am 14.03.2011
Mit fortschreitender Demenz sind Betroffene in ihrer Entscheidungsfähigkeit und in ihrer Willensbildung oft so weit eingeschränkt, dass sie geschäftsunfähig sind. Das verhindert aber nicht, dass sie sich manchmal an der Tür oder am Telefon Abonnements aufschwatzen lassen oder andere für sie nutzlose und oft teure Verträge abschließen. Für Angehörige und rechtliche Betreuer beginnen dann oft zähe Verhandlungen, in denen die Geschäftsunfähigkeit der Betroffenen und damit die Nichtigkeit der Verträge nachgewiesen werden muss. Ich empfehle rechtlichen Betreuern dann immer, sich bei erheblicher Gefahr für den Betreuten oder sein Vermögen dringend um einen sogenannten Einwilligungsvorbehalt zu kümmern.

Schlagworte: Rechte | Finanzen | Betreuung

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Bevollmächtigte müssen ihre Rechte und Pflichten kennen

Bärbel Schönhof am 07.02.2011
Eine Vorsorgevollmacht ist ein großer Vertrauensbeweis. Denn sie gibt Bevollmächtigten das Recht, im Namen der ausstellenden Person zu entscheiden und zu handeln, wenn diese dazu selbst nicht mehr in der Lage ist. Doch welche Rechte und welche Pflichten haben Bevollmächtigte eigentlich? Welche Vorschriften aus dem Betreuungsrecht müssen sie beachten? Und wo liegen die wichtigsten Unterschiede zwischen einer Vorsorgevollmacht und einer rechtlichen Betreuung? Aus der Praxis weiß ich, dass Angehörige von Demenzkranken hier häufig nur unzureichend informiert sind. Deshalb zunächst einmal die wichtigsten Eckpunkte.

Schlagworte: Betreuung | Rechte | Beratung

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Demenz oder nicht? Die Liquordiagnostik klärt auf

Dr. Elmar Kaiser am 10.01.2011
Mitte der 1990er Jahre entdeckten Forscher, dass sich Alzheimer häufig im Nervenwasser nachweisen lässt. Diese Flüssigkeit, die wissenschaftlich Liquor heißt, umgibt Gehirn und Rückenmark. Bei Alzheimer-Patienten enthält sie Bestandteile der typischen Plaques und Abbauprodukte der Fibrillen, die sich früher erst nach dem Tod im Gehirn nachweisen ließen. Gegen anfängliche Widerstände hat sich die Liquordiagnostik heute etabliert. Ihr Vorteil besteht darin, dass eine wahrscheinliche Alzheimer-Erkrankung schon diagnostiziert werden kann, bevor entsprechende Veränderungen beispielsweise in einer Computertomografie oder einem MRT des Gehirns nachzuweisen sind.

Schlagworte: Arzt | Diagnose | Therapie

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