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Die Allianz

Mit zunehmendem Alter nimmt das Erinnerungsvermögen vieler Menschen ab. Diese Vergesslichkeit ist häufig altersbedingt, kann jedoch auch ein erster Hinweis auf eine Demenz sein. Bei einer Demenzerkrankung verlieren Betroffenen nach und nach wichtige Funktionen des Gehirns wie Denken, Orientierung, Lernfähigkeit und Sprache.  Eine demenzielle Erkrankung kann durch die Einnahme von Medikamenten zwar beeinflusst und in ihrem Fortschreiten verzögert, aber nicht geheilt werden.

Bei der Behandlung der Demenz sollte der erkrankte Mensch im Vordergrund stehen, nicht die Krankheit. Die Gesellschaft muss dafür Verantwortung übernehmen, Menschen mit Demenz mit ihren Wünschen und Fähigkeiten ein gleichberechtigtes Leben innerhalb ihres gewohnten Lebensumfelds zu ermöglichen.
Unsere Haltung Menschen mit Demenz gegenüber schafft die Voraussetzungen dafür, ob Demenz als Krankheit betrachtet oder als eine Facette des Lebens akzeptiert wird und damit für alle leichter zu bewältigen ist.

Es ist Aufgabe von Politik und Gesellschaft, die Situation von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen zu verbessern.

Am 19. September 2012 wurde die „Allianz für Menschen mit Demenz" im Rahmen des Welt-Alzheimertags durch die Bundesfamilienministerin und den Bundesgesundheitsminister gegründet. Sie wurde initiiert durch die Bundesregierung und war eine von zehn Arbeitsgruppen innerhalb der Demografiestrategie der Bundesregierung.

Den Vorsitz der Allianz für Menschen mit Demenz haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bundesministerium für Gesundheit gemeinsam inne, den Ko-Vorsitz hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft übernommen.
 
In der Allianz wirken Vertreter von Bund, Ländern, kommunalen Spitzenverbänden, Verbänden und Organisationen aus dem Bereich der Gesundheit und Pflege sowie der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft, die Verantwortung für Menschen mit Demenz tragen, als Gestaltungs- und Kooperationspartner mit.

Die Allianz bildet als Bündnis von Politik und Zivilgesellschaft ein bundesweites Netzwerk, das insbesondere Fragen des Alterns in Würde und einer qualitativ hochwertigen Versorgung und Pflege im Fokus hat. Durch verstärkte Aufklärung der Öffentlichkeit und Förderung von Verständnis und Sensibilität für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen soll Teilhabe der Erkrankten am gesellschaftlichen Leben gefördert und einer Ausgrenzung entgegengewirkt werden. In der Agenda „Gemeinsam für Menschen mit Demenz“ wurden konkrete Zielvereinbarungen und Beiträgen hinterlegt, die in unterschiedlicher Trägerschaft und Verantwortung aller Partner umgesetzt wurden und weiter umgesetzt werden. Im Bericht zur Umsetzung der Agenda der Allianz für Menschen mit Demenz 2014-2018, der am 19. September 2018 von der Bundesfamilienministerin und dem Bundesgesundheitsminister veröffentlicht wurde, wird die Arbeit der Allianz umfassend dokumentiert.

Mit der nachfolgend Ende des Jahres 2018 gestarteten Entwicklung der Nationalen Demenzstrategie wird die Arbeit der Allianz fortgesetzt. Die dort gewonnenen Erfahrungen und Kenntnisse sollen gebündelt und genutzt werden, um langfristig und flächendeckend die Lebenssituation und die Lebensqualität von Menschen mit Demenz in Deutschland zu verbessern.

Zeitstrahl

Foto: Zeitstrahl
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