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Meldungen aus dem Jahr 2015

Abschlussveranstaltung des Förderprogramms „Menschen mit Demenz in der Kommune“

Am 08.12.2015 findet die Abschlussveranstaltung des Förderprogramms „Menschen mit Demenz“ in der Kommune statt.
Das von Aktion Demenz e. V., einer bundesweiten bürgerschaftlichen Initiative, in drei Auflagen durchgeführte Förderprogramm der Robert Bosch Stiftung „Menschen mit Demenz in der Kommune“ unterstützt bundesweit 78 lokale Projekte. Diese haben die Frage: wie verwandeln wir unsere Dörfer, Städte und Gemeinden in Orte, die ein besseres Leben mit (und ohne) Demenz ermöglichen? aufgegriffen und zivilgesellschaftliche Aktivitäten zur Begleitung und Beteiligung von Menschen mit Demenz angestoßen und erprobt. All diese Initiativen und viele mehr sind in Deutschland seitdem aktiv: Engagierte Menschen aus Politik, Kultur, Kirche und Jugendarbeit sind auf kreative Weise unterwegs zu demenzfreundlichen Kommunen.

Der Abschluss des Förderprogramms wird zum Anlass genommen, um den aktiv Engagierten vor Ort zu danken und auf die gemachten Erfahrungen, Suchbewegungen und Lösungsansätze zurückzuschauen, die Gegenwart zu beleuchten und einen Ausblick zu wagen. Dafür sollen auch bürgerschaftlich engagierte Menschen mit Verantwortungsträgern und Multiplikatoren aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammengebracht werden.

Die Veranstaltung findet in der Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung in Berlin statt. Es wird u. a. Impuls-Vorträge, eine Talk-Runde und anregende Erfahrungen aus den Projekten zu hören geben. Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier: www.aktion-demenz.de/Programm-Abschlussveranstaltung-8-12-2015.pdf.

Dokumentation „Umsetzung nationaler Demenzstrategien – Europa im Vergleich“

Am 8. und 9. Oktober 2015 fand im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin das Fachgespräch zur „Umsetzung nationaler Demenzstrategien – Europa im Vergleich“ statt. In Kooperation mit dem Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. begrüßte das BMFSFJ insgesamt 16 Expertinnen und Experten aus der Schweiz, Schottland, Frankreich und Deutschland, um über Enttabuisierung und Prävention, Frühdiagnostik, Versorgungsoptimierung und Finanzierung von Strategien und Maßnahmen zu diskutieren. Die Dokumentation bietet eine Zusammenfassung der einzelnen Inputs und bündelt die Gesprächsergebnisse.

Dokumentation Fachgespräch Demenz; PDF, 4 MB

Documentation expert discussion dementia; PDF, 5 MB

Auftaktveranstaltung der vierten Welle im Bundesmodellprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“

Zum Start in das zweijährige Projekt des Bundesmodellprogramms „Lokale Allianzen für Demenz“ sind die Teilnehmer der vierten Förderwelle in das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Bonn eingeladen. Durch die Auftaktveranstaltung sollen die Teilnehmer Informationen und Unterstützung zu Beginn ihrer Projekttätigkeit erhalten sowie die Möglichkeit bekommen, andere Programmbeteiligte kennenzulernen und sich über den Aufbau der lokalen Hilfsnetzwerke für an Demenz erkrankte Menschen auszutauschen. Wichtiges Thema werden Aspekte der Nachhaltigkeit der Projekte sein.

Das Evaluationsteam von Demenz Support Stuttgart gGmbH, Zentrum für Informationstransfer, wird sich bei dieser Gelegenheit vorstellen, Fragen beantworten und Informationsmaterial bereithalten. Auch Mitarbeiter des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben werden für Fragen bezüglich der Fördermittel zur Verfügung stehen.

24. November 2015
Von 11 Uhr bis 17 Uhr
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Rochusstraße 8 – 10, 53123 Bonn

Die Woche der Demenz: Aufruf zu Aktionen

Foto: Vergissmeinnicht

Vom 21. bis 27. September fand im Anschluss an den Welt Alzheimer Tag 2015 erstmals deutschlandweit und unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Schwesig und Bundesgesundheitsminister Gröhe die Woche der Demenz statt.
Sie gehörte zu den zentralen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen der Agenda der Allianz für Menschen mit Demenz, deren Umsetzung mit Unterzeichnung im September 2014 begonnen hat.  Anliegen war es, Mitmenschen vor Ort für das Thema Demenz zu sensibilisieren, mehr Verständnis für Menschen mit Demenz zu erreichen sowie Unterstützung und Entlastung betroffener Familien zu verbessern. Die Woche der Demenz richtete sich deshalb an alle, die sich vor Ort, in den Städten und Gemeinden, im Themenfeld Demenz engagieren können oder wollen. Alle Partner waren aufgerufen, bereits geplante Aktivitäten, Aktionen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen in diesen Zeitraum zu legen, aber auch mit vielen neuen Ideen und Initiativen eine erlebnisreiche Woche zu ermöglichen.  Die Woche der Demenz stand - in Anlehnung an „Remember me“, dem Motto des diesjährigen Welt Alzheimertages - unter dem Leitgedanken „Demenz - Vergiss mich nicht“.

Demenz geht uns alle an, und jeder kann etwas tun.

Grußwort zur Woche der Demenz 2015

Demenzerkrankungen sind schwere Schicksalsschläge. Sie können jeden von uns treffen. Der Krankheitsverlauf bringt zunehmenden Verlust an Selbständigkeit und wachsenden Hilfebedarf mit sich bis hin zur Pflegebedürftigkeit. Das ist nicht nur eine Herausforderung für Betroffene, ihre Familien und Angehörigen, sondern auch für das Zusammenleben in unserer gesamten Gesellschaft.

Trotz Demenz können Menschen weiterhin Lebensfreude und Lebensqualität haben. Es kommt darauf an, wie wir auf Menschen mit Demenz zugehen, wie einfühlsam und sachkundig wir ihnen begegnen. Selbstverständlich benötigen sie gute medizinische und pflegerische Versorgung. Genauso wichtig ist, dass die Betroffenen sich als Nachbarn, als Mitbürgerinnen und -bürger, als Freunde und Bekannte in ihren jeweiligen Lebenswelten weiterhin bewegen und einbringen.

Die 2015 erstmalig von der „Allianz für Menschen mit Demenz“ ins Leben gerufene "Woche der Demenz" will informieren und aufklären. Insbesondere soll sie dazu beitragen, gute Beispiele der Beteiligung von Menschen mit Demenz bundesweit sichtbar zu machen und zur Nachahmung anzuregen.

Mit unserer Schirmherrschaft für die "Woche der Demenz" wollen wir als Vorsitzende der Allianz und Mitunterzeichner der Agenda „Gemeinsam für Menschen mit Demenz“ gemeinsam ein Zeichen für die von Demenz betroffenen Menschen setzen.

Die "Woche der Demenz" beginnt mit dem Welt Alzheimer Tag am 21. September und ist damit in die zahlreichen Aktionen weltweit eingebunden.

Saarland präsentiert Demenzplan: Gemeinsam für ein Demenzfreundliches Saarland

Die Sozialministerin des Saarlands Monika Bachmann hat, gemeinsam mit dem iso-Institut, der Landesfachstelle Demenz und weiteren regionalen Akteuren den ersten Saarländischen Demenzplan vorgestellt. Dieser bündelt vorhandene Demenzangebote und zeigt Handlungsschritte auf, die in 29 konkreten Maßnahmen sowie vier verschiedenen Handlungsfeldern münden und das Saarland zu einer noch demenzfreundlicheren Region machen sollen.

Erster Demenzplan des Saarlands - PDF, 2 MB

Machen Sie mit! Füllen Sie die nunmehr jährlich wiederkehrende "Woche der Demenz" mit Ihren guten Initiativen, damit wir gemeinsam erfolgreich sind!

Das Grußwort zum Herunterladen

Abschlussveranstaltung der Zukunftswerkstatt Demenz des Bundesministeriums für Gesundheit

Foto: Logo Zukunftswerkstatt Demenz

Am 21. September 2015 in Berlin

In der Zukunftswerkstatt Demenz hat das Bundesministerium für Gesundheit zahlreiche Projekte gefördert, die sich mit Lösungen für die Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen beschäftigen. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt am 21. September 2015, 10:15 – 17:00 Uhr in Berlin-Mitte. 

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wird die Veranstaltung eröffnen. Es wird ein Teilnehmerkreis von ca. 100 Personen mit Vertreterinnen und Vertretern von einschlägigen Verbänden, Vereinen sowie Fachgesellschaften, Wissenschaftlern und Experten erwartet.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung finden Sie unter www.zukunftswerkstatt-demenz.de .

Die Anmeldefrist endet am 11. September 2015.

Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz: 2. Bundestreffen

Foto: Vertreterinnen und Vertreter der Lokalen Allianzen
Foto: BMFSFJ

Vertreterinnen und Vertreter der Lokalen Allianzen aus ganz Deutschland haben sich am 4. Mai 2015 zu einem Erfahrungsaustausch in Hannover getroffen. Das 2. Bundestreffen steht unter dem Motto: "Was wollen wir für die an Demenz erkrankten Menschen vor Ort erreichen – der Weg vom Ziel bis in die Nachhaltigkeit".

In verschiedenen Workshopsging es unter anderem um die Abstimmung der Angebote auf die Bedürfnisse Betroffener und die Sicherung der Initiativen nach Ende der Bundesförderung. Schwerpunkt ist die Verankerung in der Kommune. Inzwischen sind rund 300 Standorte aus bereits drei Bewerbungswellen aktiv, weitere 80 befinden sich momentan im Auswahlverfahren und werden zum 1. September 2015 starten.

Vielfalt und Kreativität

"Vielfalt und Kreativität in den Lokalen Allianzen sind nicht nur beeindruckend, sie sind auch genau der richtige Ansatz", sagte Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, anlässlich des Bundestreffens. "Wir brauchen viele verschiedene und  kommunal verortete Zugangswege für die Betroffenen, eine breite Palette von Beratungsmöglichkeiten, einen Mix aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Angeboten, niedrigschwellige Nachbarschaftshilfen ebenso wie bestens qualifizierte Pflegedienste."

Bundesprogramm: Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz

Die Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz sind ein vom Bundesfamilienministerium gefördertes Modellprogramm, mit dem der Alltag von Demenzerkrankten und ihren Angehörigen dauerhaft verbessert werden soll. Bis zu 1,5 Millionen Menschen sind schon heute in Deutschland an Demenz erkrankt. Ihre Begleitung und Versorgung stellt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine immer größere Herausforderung für das Gesundheits- und Sozialwesen dar. Somit gehört die Unterstützung der an Demenz erkrankten Menschen und ihrer Angehörigen in den kommenden Jahren zu den vordringlichen Aufgaben unserer Gesellschaft.

Ziel des Bundesmodellprogramms ist der Aufbau kommunaler Netzwerke, die den Austausch zwischen den regionalen Akteurinnen und Akteuren nachhaltig fördern sollen. Durch konkrete Maßnahmen soll gemeinsam zur gesellschaftlichen Aufklärung und Sensibilisierung beigetragen und die Inklusion der Betroffenen vorangetrieben werden. Kommunen, Vereine, Kirchengemeinden, Krankenhäuser, Ärztinnen und Ärzte, kulturelle Einrichtungen oder Unternehmen bilden die Basis für aktive sorgende Gemeinschaften vor Ort. Dazu sollen möglichst viele Kooperationspartner in die Arbeit vor Ort eingebunden werden. Das Bundesfamilienministerium fördert deshalb den Aufbau von Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz bundesweit mit 10.000 Euro für jeden Standort für einen Zeitraum von zwei Jahren. 2016 folgt noch eine weitere Bewerbungsrunde, so dass sich bis zu 500 lokale Netzwerke etablieren können.

Neue Broschüre erschienen

Pünktlich zum 2. Bundestreffen ist eine neue Broschüre erschienen: "Gemeinsam für Menschen mit Demenz - Alles, was Sie zu den Lokalen Allianzen wissen müssen" gibt interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Organisationen und Einrichtungen einen inhaltlichen Überblick über die Strukturen und Arbeitsfelder der Lokalen Allianzen. Gegliedert nach Themenschwerpunkten werden exemplarisch für jede Kategorie Lokale Allianzen vorgestellt.

Landestreffen

Neben den Treffen auf Bundesebene, werden in den Bundesländern im Rahmen von Landestreffen den Akteuren der lokalen Netzwerke Raum und Zeit gegeben, sich auf Landesebene besser zu vernetzen und die Angebote für die Betroffenen und Angehörige zu verbessern.

Rheinland-Pfalz

1. Landestreffen der „Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz“ und der regionalen Demenz-Netzwerke in Rheinland-Pfalz

Am 10. Februar 2015 fand das erste Landestreffen der „Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz“ und der regionalen Demenznetzwerke in Rheinland-Pfalz statt. Das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) und die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e. V. (LZG) hatten die Akteure zum Kennenlernen und gemeinsamen Austausch in das Weiterbildungszentrum in Ingelheim geladen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Jugendwettbewerb „Alzheimer & You – Zeig deinen Erfindergeist“

Foto: Plakat Alzheimer & you Wettbewerb

Damit Menschen mit Demenz möglichst lange selbstständig sein und am Leben in der Gesellschaft teilhaben können, ist es wichtig, dass Wissen über Demenzerkrankungen in der Bevölkerung möglichst weit verbreitet ist. Auch Kinder und Jugendliche begegnen Menschen mit Demenz – sei es in der Familie oder in der Nachbarschaft. Bislang gibt es wenig altersgerechte Informationsmaterialien für Jugendliche zu diesem Thema. Deshalb wendet sich die Deutsche Alzheimer Gesellschaft mit dem Projekt „Alzheimer & You“ seit 2007 direkt an Jugendliche, aber auch an Lehrer und andere Pädagogen. Im September 2015 hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft zum zweiten Mal einen bundesweiten Jugendwettbewerb ausgerufen, der diesmal unter dem Motto steht: „Alzheimer & You – Zeig Deinen Erfindergeist!“
Der Wettbewerb soll junge Menschen dazu motivieren, sich mit dem Thema Demenz und den Auswirkungen für die Betroffenen auseinanderzusetzen und ihre Kreativität zu entfalten. Gesucht werden kleine Helfer für den Haushalt oder auch Ideen zum Festhalten der eigenen Lebensgeschichte. Dabei sind die Kinder und Jugendlichen frei, ob sie die Erfindung durch basteln, malen, beschreiben, filmen oder anderweitig darstellen wollen. So soll schon die Enkel- und Urenkelgeneration für die Krankheit sensibilisiert und für die aktive Unterstützung der Erkrankten gewonnen werden.

Die Wettbewerbsbeiträge können bis zum 31. Januar 2016 per E-Mail eingereicht werden an wettbewerb(at)alzheimerandyou.de.

Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz: 2. Bundestreffen

Foto: Vertreterinnen und Vertreter der Lokalen Allianzen aus ganz Deutschland
Foto: BMFSFJ

Vertreterinnen und Vertreter der Lokalen Allianzen aus ganz Deutschland haben sich am 4. Mai 2015 zu einem Erfahrungsaustausch in Hannover getroffen. Das 2. Bundestreffen steht unter dem Motto: "Was wollen wir für die an Demenz erkrankten Menschen vor Ort erreichen – der Weg vom Ziel bis in die Nachhaltigkeit".

In verschiedenen Workshopsging es unter anderem um die Abstimmung der Angebote auf die Bedürfnisse Betroffener und die Sicherung der Initiativen nach Ende der Bundesförderung. Schwerpunkt ist die Verankerung in der Kommune. Inzwischen sind rund 300 Standorte aus bereits drei Bewerbungswellen aktiv, weitere 80 befinden sich momentan im Auswahlverfahren und werden zum 1. September 2015 starten.

Vielfalt und Kreativität

"Vielfalt und Kreativität in den Lokalen Allianzen sind nicht nur beeindruckend, sie sind auch genau der richtige Ansatz", sagte Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, anlässlich des Bundestreffens. "Wir brauchen viele verschiedene und  kommunal verortete Zugangswege für die Betroffenen, eine breite Palette von Beratungsmöglichkeiten, einen Mix aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Angeboten, niedrigschwellige Nachbarschaftshilfen ebenso wie bestens qualifizierte Pflegedienste."

Bundesprogramm: Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz

Die Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz sind ein vom Bundesfamilienministerium gefördertes Modellprogramm, mit dem der Alltag von Demenzerkrankten und ihren Angehörigen dauerhaft verbessert werden soll. Bis zu 1,5 Millionen Menschen sind schon heute in Deutschland an Demenz erkrankt. Ihre Begleitung und Versorgung stellt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine immer größere Herausforderung für das Gesundheits- und Sozialwesen dar. Somit gehört die Unterstützung der an Demenz erkrankten Menschen und ihrer Angehörigen in den kommenden Jahren zu den vordringlichen Aufgaben unserer Gesellschaft.

Ziel des Bundesmodellprogramms ist der Aufbau kommunaler Netzwerke, die den Austausch zwischen den regionalen Akteurinnen und Akteuren nachhaltig fördern sollen. Durch konkrete Maßnahmen soll gemeinsam zur gesellschaftlichen Aufklärung und Sensibilisierung beigetragen und die Inklusion der Betroffenen vorangetrieben werden. Kommunen, Vereine, Kirchengemeinden, Krankenhäuser, Ärztinnen und Ärzte, kulturelle Einrichtungen oder Unternehmen bilden die Basis für aktive sorgende Gemeinschaften vor Ort. Dazu sollen möglichst viele Kooperationspartner in die Arbeit vor Ort eingebunden werden. Das Bundesfamilienministerium fördert deshalb den Aufbau von Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz bundesweit mit 10.000 Euro für jeden Standort für einen Zeitraum von zwei Jahren. 2016 folgt noch eine weitere Bewerbungsrunde, so dass sich bis zu 500 lokale Netzwerke etablieren können.

Neue Broschüre erschienen

Pünktlich zum 2. Bundestreffen ist eine neue Broschüre erschienen: "Gemeinsam für Menschen mit Demenz - Alles, was Sie zu den Lokalen Allianzen wissen müssen" gibt interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Organisationen und Einrichtungen einen inhaltlichen Überblick über die Strukturen und Arbeitsfelder der Lokalen Allianzen. Gegliedert nach Themenschwerpunkten werden exemplarisch für jede Kategorie Lokale Allianzen vorgestellt.

Landestreffen

Neben den Treffen auf Bundesebene, werden in den Bundesländern im Rahmen von Landestreffen den Akteuren der lokalen Netzwerke Raum und Zeit gegeben, sich auf Landesebene besser zu vernetzen und die Angebote für die Betroffenen und Angehörige zu verbessern.

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