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Ein älterer Herr und eine ältere Dame sitzen in einem Gemeinschaftsraum in roten Sesseln; ein Pfle-ger hilft der älteren Dame beim Essen

Mehrgenerationenhaus – Treffpunkt für alle

Mehrgenerationenhäuser bieten Kindern, Berufstätigen und alten Menschen Raum für gemeinsame Aktivitäten. In manchen Städten und Gemeinden organisieren diese Einrichtungen mittlerweile auch professionelle Hilfe für Demenzkranke und ihre Angehörigen. Fachkräfte beraten Angehörige oder organisieren regelmäßige Gruppentreffen.

Derzeit gibt es bundesweit rund 500 Mehrgenerationenhäuser, in denen sich Menschen aller Generationen treffen, austauschen und sich gegenseitig helfen. Ältere Menschen stehen Kindern zum Beispiel als Leihgroßeltern zur Verfügung, Familienpaten unterstützen Alleinerziehende und gestandene Fachkräfte übernehmen Ausbildungspatenschaften für schwer vermittelbare Jugendliche. Es wird gemeinsam gesungen, getanzt und gemalt.

In Mehrgenerationenhäusern arbeiten fest angestellte Pflegekräfte, Sozialarbeiter und Erzieherinnen, aber auch viele Freiwillige. Das Personal der Einrichtungen beantwortet zum Beispiel Fragen zur Kindererziehung, vermittelt Hilfen für den Haushalt und macht Briefe von Behörden verständlich.

Alte Menschen willkommen

Ein Drittel der Frauen und Männer, die Mehrgenerationen-häuser besuchen, sind zwischen 65 und 84 Jahre alt. Fünf Prozent sind noch älter. Auf diese Gäste stellen sich die Einrichtungen ein – zunehmend auch mit speziellen Angeboten für Demenzkranke und ihre Angehörigen.

Angebote für Demenzkranke und Angehörige

Wer einen demenzkranken Menschen pflegt, möchte ihn auch dann in guten Händen wissen, wenn einmal eine Auszeit nötig ist. Im August 2009 boten deutschlandweit 140 Mehrgenerationenhäuser Betreuungs- und Beratungsangebote speziell für Demenzkranke beziehungsweise ihre Angehörigen an. Tendenz steigend. So bieten einige Mehrgenerationenhäuser Betreuungsgruppen oder Demenz-Cafés an, darunter die Einrichtungen im westhessischen Oestrich-Winkel, im mecklenburgischen Schwerin oder in Viersen an der holländischen Grenze.

Darüber hinaus können Angehörige in vielen Mehrgenerationenhäusern kostenlos Vorträge von Experten hören oder sich beraten lassen. Die Fachkräfte widmen sich Themen wie Ernährung und Gymnastik und geben praktische Tipps, wie Angehörige die Wohnung demenzgerecht umgestalten können.

Weitere Informationen

Wenn Sie unseren Expertinnen und Experten eine Frage zum Thema stellen wollen, können Sie dies in unserem Ratgeberforum Wohnen, Betreuung und Pflege tun.

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