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Fünf Frauen sitzen im Rahmen einer Besprechung an einem Tisch

Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung

Viele an Demenz erkrankte Menschen haben Anspruch auf Leistungen und Unterstützungsangebote der Pflegeversicherung.  Körperliche, geistige und psychische Beeinträchtigungen werden gleichermaßen von der Pflegeversicherung erfasst und bei der Einstufung berücksichtigt wie benötigte Hilfe bei Körperpflege, Ernährung und Mobilität.

Um die Anerkennung eines Pflegegrades und damit Leistungen von der Pflegeversicherung zu erhalten, muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Die Pflegekasse befindet sich bei der Krankenkasse.

Ansprüche gegen die Pflegekasse kann geltend machen, wer in den vergangenen zehn Jahren mindestens zwei Jahre als Mitglied in die Pflegeversicherung eingezahlt hat oder über einen Beitragszahler, zum Beispiel den Ehepartner oder die Ehepartnerin, familienversichert gewesen ist.

Die Pflegegrade 1 bis 5

Die Pflegekasse stellt fest, wie pflegebedürftig eine Person ist.

Entscheidend im Begutachtungssystem ist der Grad der Selbstständigkeit. Er reicht von geringen Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten (Pflegegrad

Ab 2017 ersetzen fünf Pflegegrade die bisherigen Pflegestufen. Geringe Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten entsprechen Pflegegrad 1, bei schwersten Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten, die mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung einhergehen, wird Pflegegrad 5 erreicht.
Pflegegrad
1), bis zu schwersten Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten, die mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung einhergehen (Pflegegrad

Ab 2017 ersetzen fünf Pflegegrade die bisherigen Pflegestufen. Geringe Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten entsprechen Pflegegrad 1, bei schwersten Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten, die mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung einhergehen, wird Pflegegrad 5 erreicht.
Pflegegrad
5). Hierbei wird zwischen sechs Modulen unterschieden, die prozentual unterschiedlich stark gewichtet werden. Dazu gehören:

  • 1 Mobilität mit 10 Prozent
  • 2 und 3 Kognitive und kommunikative Fähigkeiten sowie Verhaltensweisen und psychische Problemlagen zusammen mit 15 Prozent
  • 4 Selbstversorgung (Körperpflege, Ernährung etc.) mit 40 Prozent
  • 5 Bewältigung und selbständiger Umgang mit krankheitsspezifischen/therapiebedingten Anforderungen mit 20 Prozent
  • 6 Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte mit 15 Prozent

Zu jedem dieser Module wird der Schweregrad der Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten bestimmt. Hier reicht die Bandbreite für eine Punktevergabe von „keiner“ bis zu „schwerster“ Beeinträchtigung. Die einzelnen Punkte der Module werden prozentual unterschiedlich gewichtet und ergeben schließlich den Pflegegrad

Ab 2017 ersetzen fünf Pflegegrade die bisherigen Pflegestufen. Geringe Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten entsprechen Pflegegrad 1, bei schwersten Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten, die mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung einhergehen, wird Pflegegrad 5 erreicht.
Pflegegrad
.  Bereitgestellt werden danach passgenaue Hilfen, die dazu dienen sollen, die Selbständigkeit und die Fähigkeiten Pflegebedürftiger zu erhalten und zu stärken.

Von Pflegestufe 0 in Pflegegrad 2

Werden an Demenz erkrankte Menschen mindestens in Pflegegrad

Ab 2017 ersetzen fünf Pflegegrade die bisherigen Pflegestufen. Geringe Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten entsprechen Pflegegrad 1, bei schwersten Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten, die mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung einhergehen, wird Pflegegrad 5 erreicht.
Pflegegrad
2 eingestuft, haben sie Anspruch auf häusliche Pflegehilfe und pflegerische Betreuungsmaßnahmen sowie Hilfen bei der Haushaltsführung als Sachleistung (§ 36 SGB XI). Sie werden in der Regel von zugelassenen ambulanten Pflegediensten durchgeführt. Zusätzlich haben sie insbesondere auch Anspruch auf Pflegehilfsmittel, Verhinderungspflege, Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfelds und auch Anspruch auf Leistungen zur Tages- und Nachtpflege. Daneben besteht pro Monat ein Anspruch auf einen zusätzlichen Entlastungsbetrag nach §45b SGB XI. Damit können sie zweckgebunden bestimmte Angebote zur Unterstützung im Alltag nutzen und niedrigschwellige Betreuungsangebote

Kostengünstige Angebote, in denen sich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer nach entsprechender Ausbildung unter Anleitung von Pflegefachkräften um Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf, wie beispielsweise Demenzkranke, kümmern.
niedrigschwellige Betreuungsangebote
finanzieren. Die Ausgaben hierfür übernimmt die Pflegekasse bis zur Höhe der gesetzlich festgelegten Beträge, derzeit -bis zu 125 Euro pro Monat.  Daher ist es wichtig, Quittungen und Belege zu sammeln.

Das Wichtigste in Kürze:

Weitere Informationen

Wenn Sie unseren Expertinnen und Experten eine Frage zum Thema stellen wollen, können Sie dies in unserem Ratgeberforum Gesetzliche Leistungen tun.

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