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Hände berühren ein buntes Kunstwerk

Meldungen 2019

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen des Jahres 2019 in der Reihenfolge ihres Erscheinens.


GERAS-Preis 2019 "Kunst und Kultur als Schlüssel zur Teilhabe von Menschen in Pflegeeinrichtungen"

Eine Frau am Rednerpult zwischen einer Statue und einem RollUp. Link öffnet das Bild vergrößert in einer Lightbox mit Bildergalerie.
Foto: Claudius Baritz / BAFzA

Das Lehmbruckmuseum bietet spezielle Führungen für Menschen mit Demenz an und unterstützt die künstlerische Arbeit mit und für Menschen mit Demenz. Frau Kornelia Folk vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend betonte in ihrer Begrüßung, wie wichtig eine Teilhabe am kulturellen öffentlichen Leben für Menschen mit Demenz ist. Sie kann einer Isolation entgegenwirken, die eigene Identität und auch noch vorhandene Fähigkeiten stärken. Sie wies auf die Freischaltung der Internetseite der Netzwerkstelle "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" hin und betonte, dass es ein besonderes Anliegen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist, darüber den Kontakt zu den Netzwerken zu behalten und die wertvolle Arbeit vor Ort sichtbar zu machen.


Ein Mann am Rednerpult hält eine Ansprache
Foto: Claudius Baritz / BAFzA

Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO, überreichte den glücklichen Gewinnerinnen und Gewinnern ihre Preise und erläuterte, was Kunst und Kultur als Schlüssel zur Teilhabe von Menschen in Pflegeeinrichtungen bedeuten könne. "Offene Ateliers, Musik- und Theaterprojekte schaffen neue Räume der Begegnung, des kreativen Gestaltens und des gemeinsamen Austausches - auch im Bereich der nonverbalen Kommunikation. Manchmal holen sie verlorengeglaubte Fähigkeiten und Fertigkeiten wieder hervor."

Die eingereichten Initiativen reichten von Museums- über Theaterprojekte bis hin zu Malerei, Tanz, Konzerten und Chören. Eine fünfköpfige Fachjury wertete die Beiträge aus und entschied über die Vergabe des Preisgeldes von insgesamt 5.000 Euro. Mitglieder der Fachjury waren die Kulturmanagerin Almuth Fricke, die Kulturgeragogin Ramona Geßler, der Musikpädagoge Prof. Dr. Theo Hartogh, Prof. Dr. Ursula Lehr, Gerontologin und Ehrenvorsitzende der BAGSO, sowie Katrin Markus vom BAGSO-Vorstand.

Kriterien für die Vergabe des Preises waren:

  1. Aktive Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner
  2. Soweit möglich, Öffnung in die Stadteile
  3. Bewährtes und etabliertes Konzept
  4. Übertragbarkeit auch auf andere Einrichtungen
  5. Innovative Handhabung des Projekts

Mit dem GERAS-Preis 2019 hat die BAGSO zwei Initiativen ausgezeichnet, die mit kulturellen Angeboten neue Wege gehen. Geehrt wurden ein Altenpflegeheim aus Frankfurt am Main und das Theater Demenzionen aus Köln. Eine besondere Erwähnung erhielt ein inklusives Kunstvermittlungsprojekt aus Görlitz.

Das Justina von Cronstetten Stift in Frankfurt am Main unter Leitung von Michael Graber-Dünow beeindruckte die Jury mit seinem breiten und vielfältigen Kulturprogramm, mit dem sich das Haus seit vielen Jahren in den Stadtteil öffnet. Die Bewohnerinnen und Bewohner können nach ihren Interessen und Bedürfnissen aus diesem Programm auswählen und werden aktiv in die Programmgestaltung einbezogen. Neben verschiedenen regelmäßig stattfindenden Gruppenangeboten findet wöchentlich ein Ausflug statt, über dessen Ziel die Bewohnerinnen und Bewohner abstimmen können (z. B. Museumsbesuche, Kunstausstellungen oder Konzerte). Dazu kommen Sonderveranstaltungen unterschiedlichster Art, die im Stift stattfinden und zu dem die Bürgerinnen und Bürger aus der Nachbarschaft eingeladen sind. Das vielseitige Kulturangebot sorgt damit für die Stärkung sozialer Kontakte und beugt Einsamkeit im Alter vor.

Das freie Theater Demenzionen der Theaterpädagogin und Regisseurin Jessica Höhn lädt mit interaktiven Theaterstücken und anderen Angeboten Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen ein mitzuspielen, mitzusingen und zu tanzen oder aber auch zu fühlen, riechen und zu schmecken. Mit seinen vielseitigen Formaten und Ansätzen beschreitet das Theater Demenzionen neue Wege zum Theater in Pflegeeinrichtungen. Ziel ist, mit den interaktiven Theaterstücken aus der Zeit der 1950er/1960er Jahre, kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und ein Stück Lebensqualität zu Hochaltrigen und Menschen mit Demenz zu bringen. Das Theater zeigt seine Stücke daher in Einrichtungen in ganz Nordrhein-Westfalen.

Die Musikgeragogin Christiane Dumke und die Kunsttherapeutin Beate Wuigk-Adam ermöglichten mit dem Projekt "Da bin ich – Eine musikalische Reise durch die Bilderwelt Camaros" Menschen mit und ohne Demenz kulturelle Teilhabe im Schlesischen Museum Görlitz. Mit ihrer inklusiven Kunstvermittlung beschränkten sie sich nicht auf eine traditionelle Führung, sondern ließen die Besucherinnen und Besucher beim gemeinsamen Betrachten ausgewählter Bilder selbst künstlerisch aktiv werden und in einen Dialog über Erlebtes treten.

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Patienten mit einer Demenz im Krankenhaus

Wenn Menschen mit Demenz im Krankenhaus wegen anderer Erkrankungen behandelt werden, können viele Probleme auftreten. Im Begleitheft zum Informationsbogen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft finden Sie Tipps, damit demenzkranke Patienten ihren Klinikaufenthalt gut überstehen.

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Demenz und Migration

Eine Internetseite der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. informiert zu den Themen Migration, Demenz und Kultursensibilität. Sie bietet auch für Menschen mit Migrationshintergrund Informationen über Demenz in türkischer, polnischer und russischer Sprache.

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Fachtagung der BAGSO am 7. Oktober 2019 in Duisburg

Beteiligtsein von Menschen mit Demenz - Kunst und Kultur schaffen Zugänge
Lokale Netzwerke unterstützen Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. In sieben Workshops der BAGSO erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Konzepte.

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Woche der Demenz:

Das Bundesfamilienministerium fördert das Projekt „Demenz und Migration“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Darüber werden im Internet Informationen über Demenz, den Umgang mit Betroffenen sowie zu Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten für Betroffene und ihre Angehörigen in türkischer, polnischer und russischer Sprache an.

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Woche der Demenz:

Gehörlose Menschen mit Demenz sind in ihrer Kommunikation stark beeinträchtigt. Ihr Zugang zu Informationen, Beratungs- und Versorgungsangeboten ist oft schwierig. Um ihre gesundheitliche Versorgung zu verbessern, förderte das Bundesfamilienministerium spezielle Kompetenzzentren.

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Woche der Demenz

Die Internetseite der Netzwerkstelle Lokale Allianzen ist nun online und erleichtert künftig Aktiven in der Demenzhilfe, sich besser zu vernetzen. Die Seite www.netzwerkstelle-demenz.de ist bei Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) angegliedert und unterstützt lokale Netzwerke bei ihrer Arbeit mit demenzkranken Menschen.

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Woche der Demenz:

Bundesfamilienministerin Giffey besuchte gestern um 15 Uhr die Altenpflege-Einrichtung „St. Elisabeth-Stift“ in Berlin-Prenzlauer Berg, gemeinsam mit Prof. Dr. Pierluigi Nicotera, dem Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

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Woche der Demenz 2019

Martina Voss-Tecklenburg ist Botschafterin der "Woche der Demenz 2019"

Die Trainerin der Frauenfußball-Nationalmannschaft, Martina Voss-Tecklenburg, wird in diesem Jahr Botschafterin der "Woche der Demenz". Die Aktionswoche findet vom 14. bis 21. September 2019 unter dem Motto "Demenz. Einander offen begegnen" statt. Im Rahmen der Woche der Demenz setzen sich das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bundesministerium für Gesundheit für mehr Verständnis für die Belange von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ein.

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"Mittendrin und trotzdem draußen? - Mit allen Sinnen teilhaben

Am 13. und 14. September findet der 3. Malteser Versorgungskongress Demenz anlässlich der 10-jährigen Kooperation Malteser & Silviahemmet statt.

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11 Tipps zur besseren Verständigung mit Menschen mit Demenz

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V., Selbsthilfe Demenz, hat ein Plakat mit 11 Tipps zur besseren Verständigung mit Menschen mit Demenz veröffentlicht.

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ZQP-Ratgeber ausgezeichnet

Der neue ZQP-Ratgeber zu Gewaltprävention in der Pflege zählt zu den Gewinnern eines Broschüren-Wettbewerbs für besonders gelungene Patienten-Informationsschriften.

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Ab sofort können Sie die Arbeit für Angehörige von Demenzerkrankten unterstützen

Im Rahmen eines Online-Wettbewerbs für soziale Initiativen, können Sie ab sofort das Projekt „Stark für Menschen mit Demenz“ der Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden e.V. und damit die Aufklärungsarbeit zum Thema Demenz unterstützen.

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Nutzen Sie Soziale Netzwerke

Auf den Facebook- und Twitter-Seiten des Wegweisers Demenz erfahren Sie von neuen Blogbeiträgen, interessanten Diskussionen in den Ratgeberforen sowie aktuellen Terminen und Veranstaltungen. Wir laden Sie ein, Fan auf Facebook zu werden und uns auf Twitter zu folgen.

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"Reminitenz"

Der Rapper und Altenpfleger „Mein Name ist Nase“ hat in Zusammenarbeit mit der Demenz Support Stuttgart eine CD fertiggestellt. An den Songtexten von „Reminitenz“ haben Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung mitgewirkt.

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"Was hat Oma?"

ist eine interaktive Lernumgebung, die das Krankheitsbild Demenz kindergerecht und auf spielerische Art und Weise erklärt. Das Spiel gibt praktische Tipps für den Umgang mit an Demenz erkrankten Großeltern. Ein gemeinsames Bilderrätsel-Spiel für Enkel und Großeltern stärkt das Miteinander der Generationen.

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Gewaltprävention: Wie kann man Gewalt im Pflegealltag vorbeugen?

Am 15. Juni ist World Elder Abuse Awareness Day. Die ZQP-Informationsprodukte helfen dabei, über das Thema aufzuklären sowie Aggression und Gewalt im Pflegealltag vorzubeugen.

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Entwicklung der Nationalen Demenzstrategie hat begonnen

Mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin begann am 21.01.2019 die Entwicklung der Nationalen Demenzstrategie. Die Bundesregierung hat zahlreiche Akteure eingeladen, sich daran zu beteiligen. Ziel der Nationalen Demenzstrategie ist es, die Situation von Menschen mit Demenz weiter zu verbessern.

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