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Ratgeberforum "Wohnen, Betreuung und Pflege"

Bild: Ratgeberforum "Wohnen, Betreuung und Pflege" Unter welchen Voraussetzungen können Demenzkranke in den eigenen vier Wänden leben? Wann ist ein Pflegeheim, eine Demenz-WG oder betreutes Wohnen angesagt? Zwei Experten auf diesem Gebiet moderieren das Internetforum "Wohnen, Betreuung und Pflege". Martin Hamborg engagiert sich seit 1998 im Vorstand der Deutschen Expertengruppe Dementenbetreuung und kennt sich mit Pflegeheimen und Einrichtungen des Betreuten Wohnens aus. Klaus-W. Pawletko, Geschäftsführer des Vereins "Freunde alter Menschen", ist auf Demenz-Wohngemeinschaften und die ambulante Versorgung Betroffener spezialisiert.

Autor Hilfe durch gezielte Architektur
12.11.2011 | 13:59
PiaPi

Hallo,
da ich leider keine Funktion für eine PN finde, stelle ich mein Anliegen öffentlich hier in's Forum....

Ich bin Architektur-Studentin und befasse mich für eine Studienarbeit mit dem Thema, ob man mit einer gezielten Architektur (in Pflegeheimen) dazu beitragen kann, demenzkranke Menschen in ihrem Alltag zu unterstüzen.

Ausgangspunkt für meine Nachforschungen ist die Aussage eines Freundes, dessen Onkel an Demenz leidet, gewesen, dass das Ausmaß der Krankheit des Onkels in seiner eigenen Wohnung geringer sei, als wenn er sich in einer Pflegeeinrichtung befindet.

Können Sie diese Aussage bekräftigen? Ist das nachweislich bei mehreren Patienten so?

Vielen Dank!

13.11.2011 | 00:11
klauspawletko

Hallo PiaPi,
es ist richtig, dass sich Menschen mit Demenz am besten in ihrer vertrauten Umgebung zurecht finden. Das ist in der Regel die eigene Wohnung, die für viele Demenzkranke denn auch zur "letzten Bastion" wird. Umso bedrohlicher ist die Vorstellung, diese vertraute Umgebung verlassen zu müssen.
Eine Pflegeheim-Umgebung mit langen Fluren und unübersichtlichen Strukturen kann da natürlich Verwirrtheit steigern. Mit zunehmender Demenz verliert Architektur und räumliche Umgebung (auch vertraute Gegenstände) allerdings an Bedeutung.

Zu diesem Themenkomplex gibt es mittlerweile Unmengen an Literatur, auf die Sie zurück greifen können. Dieses Forum ist nicht der Ort für wissenschaftlichen Diskurs. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Arbeit!

beste Grüße von

Klaus-W. Pawletko



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