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Unterstützung und Wirkung der „Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz“

Lokale Netzwerke für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sind überwiegend ehrenamtlich organisiert. Damit sie sich stabil und langfristig etablieren und weiterentwickeln können, benötigen sie eine verlässliche hauptamtliche Begleitung und Unterstützung. Erste Ansprechpersonen kommen aus den kommunalen Strukturen vor Ort – Verantwortliche in den Gesundheits- und Sozialämtern oder den Pflege- und Seniorenstützpunkten sind zugleich oft aktiver Teil der Netzwerke.  Überregional unterstützen in der Regel die Mitgliedsgesellschaften der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz sowie die Fachstellen und Kompetenzzentren Demenz der Länder.

Weitere Informationen finden sie hier:

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V.

Auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt die nachhaltige Arbeit der Lokalen Allianzen vor Ort. So werden Informationen für die Öffentlichkeitsarbeit, Handreichungen und aktuelle Forschungsergebnisse zur Verfügung gestellt.

Die Netzwerkstelle

Um die Arbeit der Lokalen Allianzen und anderer regionaler Demenz-Netzwerke systematisch, langfristig und bundesweit fachlich zu unterstützen, wurde 2018 die Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ bei der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e. V. eingerichtet.

Weitere Informationen finden Sie hier:

„Netzwerkstelle – Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“.

Als Anlaufstelle unterstützt sie Netzwerkakteure und Interessierte, die ein Netzwerk aufbauen wollen, mit fachlicher Beratung und Öffentlichkeitsarbeit. In Workshops, Fachkonferenzen und Online-Seminaren bietet sie Plattformen für überregionalen Erfahrungsaustausch und Vernetzung.

Weitere Informationen finden Sie hier:

„Netzwerkstelle – Praxisbeispiele und Materialien“.

Die Netzwerkstelle arbeitet eng mit den zuständigen Ministerien sowie Fachstellen und Kompetenzzentren Demenz der Länder, der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. - Selbsthilfe Demenz und weiteren Akteuren im Bereich Demenz zusammen. Hierbei geht es auch darum, die Perspektive Betroffener einzubinden.

 

Fachlicher Beirat der Netzwerkstelle

Sie wird zudem von einem Fachlichen Beirat begleitet, um die Erfahrungen wichtiger Partner zum Thema Demenz einzubinden und eine gute Verzahnung sicherzustellen. Mitglieder sind neben dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Ministerien und Fachstellen der Länder, die Wohlfahrts- und Kommunalen Spitzenverbände, die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz, Demenz Support Stuttgart, das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) sowie Univation – Institut für Evaluation Dr. Beywl & Associates GmbH.

Evaluation der Lokalen Allianzen

Ein Forschungsteam von Univation – Institut für Evaluation Dr. Beywl & Associates GmbH um Projektleiterin Dipl.-Pädagogin Susanne Mäder untersucht im Auftrag des BMFSFJ seit Ende 2017 die Wirkungen des Bundesmodellprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“. Die Wirkungsanalyse endet im März 2021. Sie soll eine fundierte Diskussion über die Weiterentwicklung der Strukturen zur Unterstützung von Menschen mit Demenz ermöglichen. Bereits jetzt zeigt sich, dass Netzwerkarbeit zentrales Instrument für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Demenz ist und dass eine hauptamtliche und kommunale Unterstützung der Netzwerke relevant für einen nachhaltigen Strukturaufbau ist.

Weitere Informationen finden Sie hier:

„Univation – Institut für Evaluation“.