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Beratung, Unterstützung und Wohnen

Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Demenzform können insbesondere im frühen und mittleren Stadium der Krankheit durchaus in den eigenen vier Wänden leben.

Damit dies gelingt, sollten Betroffene sich frühzeitig mit ihren Angehörigen darüber informieren, welche Hilfs- und Unterstützungsangebote es in ihrer Region gibt. Eine gute Kenntnis von den Möglichkeiten und ein Netzwerk von unterstützenden Personen tragen dazu bei, dass das Leben Zuhause möglichst lange gelingt.

Es ist außerdem empfehlenswert, sich rechtzeitig Gedanken zu machen, wo die Versorgung stattfinden soll, wenn die Demenz einmal weit fortgeschritten ist.

Können die eigenen Angehörigen das auch dann noch leisten? Welche Unterstützung wird dazu benötigt und durch wen kann sie erbracht werden? Wann wäre der Umzug in eine Wohngemeinschaft oder ein Pflegeheim die bessere Variante? Zahlreiche Organisationen beraten zu diesen Fragen.

Grundsätzlich liegt die Entscheidung bei den Betroffenen und ihren Angehörigen oder bei der rechtlichen Betreuerin, beziehungsweise dem rechtlichen Betreuer. Nicht überall gibt es passende oder gewünschte Angebote der Versorgung. Zudem müssen spezielle Wohn- und Betreuungsformen in Teilen selbst finanziert werden.