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Eine Gruppe Menschen unterschiedlichen Alters demonstrieren auf der Straße, sie halten ein Banner mit der Aufschrift Aktiv und selbstbestimmt mit Demenz

Anlaufstellen für Engagierte

In jeder Stadt und jeder Gemeinde gibt es Anlaufstellen für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Insbesondere Freiwilligenagenturen und -dienste helfen Ehrenamtlichen, das Passende zu finden. Auch andere Organisationen und Träger geben gerne einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten vor Ort.

Zwar gibt es noch nicht überall Angebote für Ehrenamtliche, die speziell auf Demenzkranke zugeschnitten sind. Dennoch lohnt es sich, vor Ort bei Freiwilligenagenturen, den regionalen Alzheimer Gesellschaften, Mehrgenerationenhäusern, Trägern ambulanter Dienste, Pflegeheimen und bei anderen Institutionen nachzufragen, ob und wo Bedarf besteht. Auch die direkte Ansprache von Nachbarinnen und Nachbarn mit demenzkranken Angehörigen kann ein Weg zu ehrenamtlichem Engagement sein. Die wichtigsten Anlaufstellen für freiwillige Helferinnen und Helfer im Überblick:

Freiwilligendienste aller Generationen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat bis Ende 2011 insgesamt 46 Leuchtturmprojekte in 39 Städten Deutschlands, darunter Freiburg, Ingolstadt, Mainz, Kassel, Halle, Hamburg, Bremen und Berlin gefördert. Konkrete Projekte der Freiwilligendienste aller Generationen umfassten vor Ort Hilfen für kranke und pflegebedürftige Menschen. Daneben ging es darum, alle Formen von Engagement auf kommunaler Ebene zu bündeln und zu vernetzen. Eingebunden wurden unter anderem Mehrgenerationenhäuser, lokale Bündnisse, kirchliche Angebote, Freiwilligenagenturen, Seniorenbüros und Vereine.
Das Programm wird von einigen Bundesländern weitergeführt.

Selbsthilfeorganisationen

Von Angehörigen Demenzkranker gegründete Organisationen und Vereine, wie beispielsweise die regionalen Alzheimer Gesellschaften, freuen sich immer über neue Mitglieder, die auch aktiv mitarbeiten wollen. Außerdem haben sie in der Regel einen guten Überblick, wo Unterstützung benötigt wird.

Seniorenorganisationen

Über die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) finden ältere Menschen, die sich engagieren wollen, die richtigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in ihrer Nähe. In diesen Seniorenbüros können sie sich über verschiedene Aktivitäten informieren und sich je nach Interesse für die eine oder andere entscheiden.

Patenschaft im Altenpflegeheim

Viele Altenpflegeheime reagieren positiv auf Jugendliche oder Erwachsene, die regelmäßig einen Bewohner oder eine Bewohnerin besuchen wollen. Denn Demenzkranken tut es gut, wenn ihnen jemand etwas vorliest, mit ihnen spazieren geht oder einfach nur die Hand streichelt. Wer Pate oder Patin werden möchte, sollte direkt vor Ort nachfragen.

Kirchen und Wohlfahrtsverbände

Egal ob bei der Caritas, der Diakonie, der Arbeiterwohlfahrt oder dem Arbeiter-Samariter-Bund – Kirchen und Wohlfahrtsverbände unterhalten fast in jeder Stadt auch spezielle Angebote für Demenzkranke und deren Angehörige. Weil Demenzkranke besonders viel Zuwendung brauchen, sind die Organisationen und Verbände immer an Ehrenamtlichen interessiert, die die hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Betreuungsaufgaben unterstützen.

Mehrgenerationenhäuser

Nur noch wenige Menschen in Deutschland leben in Großfamilien zusammen und kommen dadurch regelmäßig in Kontakt mit Menschen unterschiedlichen Alters. Mehrgenerationenhäuser sind Orte, an denen jüngere und ältere Menschen sich begegnen, Unterstützung bekommen und sich im Rahmen von festen Veranstaltungen oder offener Treffen miteinander austauschen. Immer mehr Mehrgenerationenhäuser bieten auch spezielle Angebote für Demenzkranke und deren Angehörige an.

Das Wichtigste in Kürze:

  • In jeder Stadt und Gemeinde gibt es Beratungs- und Betreuungsangebote für Demenzkranke und deren Angehörige.
  • Hier können sich auch Menschen informieren, die sich ehrenamtlich engagieren wollen.
  • Freiwilligenagenturen, Seniorenbüros und Mehrgenerationenhäuser haben ebenfalls einen guten Überblick, an welcher Stelle freiwillige Helfer benötigt werden.
  • Wichtig ist, sich gut auf die Aufgabe vorzubereiten – am besten im Rahmen einer Schulung.
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