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Eine Schwester bereitet die Untersuchung für eine Kernspintomographie vor. Ihre Kollegin sitzt in einem Vorraum und bearbeitet Unterlagen

Aufenthalt - Mögliche Probleme erkennen und beheben

Wenn Menschen mit Demenz im Krankenhaus wegen anderer Erkrankungen behandelt werden, können zahlreiche Probleme auftreten. Wichtig ist, dass Ärzte, Pflegekräfte, Angehörige und Betreuer diese frühzeitig erkennen und dann die richtigen Entscheidungen treffen. Wegweiser Demenz hat für Sie die am häufigsten auftretenden Probleme zusammengetragen. Auch Tipps sind dabei, an wen man sich bei Beschwerden am besten wendet und wie man diese richtig formuliert.

Demenz und Delir

Ein Delir

Vorübergehende Störungen des Bewusstseins und der Orientierung, die verschiedene Ursachen haben können, z. B. Flüssigkeitsmangel, Medikamentenunverträglichkeit, Entzündungen, Tumore, Blutungen oder Unterzuckerung.
Delir
bedeutet eine plötzliche, starke Verwirrtheit. Menschen mit Demenz haben ein besonders hohes Risiko, ein Delir

Vorübergehende Störungen des Bewusstseins und der Orientierung, die verschiedene Ursachen haben können, z. B. Flüssigkeitsmangel, Medikamentenunverträglichkeit, Entzündungen, Tumore, Blutungen oder Unterzuckerung.
Delir
zu bekommen, auch wenn grundsätzlich jeder davon betroffen sein kann. Weil ein akuter Verwirrtheitszustand weder im Alter noch im Rahmen einer Demenz normal ist, sollte dieser immer durch einen Arzt abgeklärt und entsprechend behandelt werden – auch weil Ursachen und Folgen lebensbedrohlich sein können.

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Demenz und Depression

Die häufigsten psychiatrischen Erkrankungen im Alter sind Depressionen und Demenzen. Sie treten oft zusammen auf. Gut jeder fünfte Demenzkranke leidet auch an einer deutlichen depressiven Störung. Das belastet die Lebensqualität von Patienten und Angehörigen erheblich. Außerdem erhöht die Kombination beider Erkrankungen das Risiko für Betreuungspersonen, selbst eine Depression

Erkrankung, die mit psychischer Niedergeschlagenheit und dem Verlust, Gefühle zu empfinden, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen einhergeht. Einfache Aufmunterungen können im Einzelfall schaden.
Depression
zu entwickeln. Umso wichtiger ist die richtige Therapie.

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Demenz und Schmerz

Eine der größten Hürden bei der Behandlung von Schmerzen bei an Demenz erkrankten Menschen ist es, herauszufinden, ob überhaupt Schmerzen bestehen. Denn Schmerzen sind – anders als der Blutzuckerwert oder die Höhe des Fiebers – nicht objektiv messbar. Zu Beginn einer Demenz ist dies häufig kein Problem. Doch mit fortschreitender Demenz fällt es den Erkrankten immer schwerer, zu benennen, wo der Schmerz sitzt und wie stark er ist.

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Medikamentöse Schmerzbehandlung

Medikamente führen bei älteren Menschen häufiger zu unerwünschten Nebenwirkungen als bei Jüngeren. Das gilt auch für Menschen mit Demenz. Ein Grund dafür: Mit zunehmenden Alter steigt die Zahl der Erkrankungen und damit die Anzahl und Art der eingenommen Medikamente. Daher sollten ältere und insbesondere demenzkranke Patienten alle Substanzen mit ihrem Arzt besprechen. Dazu gehören auch Schmerzmittel, Vitaminpräparate oder Nahrungsergänzungsmittel, die rezeptfrei in der Apotheke gekauft werden können und als „ungefährlich“ gelten.

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Demenz und Ernährung

In Gesprächen um lebensverlängernde Maßnahmen spielt auch bei Demenzkranken die Frage nach einer PEG-Magensonde

Ein in den Magen eingebrachter Kunststoffschlauch wird durch die Bauchdecke nach außen geführt und ermöglicht so eine Nahrungszufuhr direkt in dem Magen.
PEG-Magensonde
– einer perkutanen endoskopischen Gastrostomie – eine große Rolle. Bestehen starke Schluckbeschwerden oder verweigert der Patient die Nahrung, wird eine dünne Sonde durch die Bauchdecke oder die Nase geführt, damit der Körper ausreichend mit Nahrung, Flüssigkeit und Medikamenten versorgt werden kann.

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Demenz und Freiheitsentzug

Abwehr gegen medizinische Maßnahmen, Störungen, „Weglauftendenz“ oder „Bettflucht“  können dazu führen, dass Ärzte und Pflegekräfte im Krankenhaus freiheitsbeschränkende Maßnahmen einleiten. Doch die gesetzlichen Auflagen sind streng. Außerdem kann eine Fixierung das Risiko für andere Erkrankungen und Unfälle erhöhen – wie zum Beispiel eine Lungenentzündung oder ein späterer Sturz.

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Weitere Komplikationen

Neben dem Auftreten von Delirien, Depressionen, Schmerzen oder Schluckstörungen können bei einem Krankenhausaufenthalt weitere Komplikationen und Schwierigkeiten auftreten – vom Dekubitus oder Krankenhauskeimen bis hin zur Entlassung ohne Medikamente. Dies hat zum Teil weitreichende Folgen. Das Wissen darüber kann helfen, Schlimmeres zu vermeiden.

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Richtig beschweren

Für Menschen mit Demenz kann ein Krankenhausaufenthalt sehr belastend sein. Vertrauten Personen fallen damit einhergehende negative Veränderungen im Verhalten schnell auf. Zögern Sie nicht, die behandelnden Ärzte und Pflegekräfte darauf anzusprechen. Auch wenn Sie mit der Pflege und Behandlung unzufrieden sind, sollten sie dies offen ansprechen und sich gegebenenfalls auch offiziell beschweren.

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