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Bei einem Menschen wird eine Kernspintomographie durchgeführt. Eine Ärztin und ein Arzt sitzen am Schreibtisch und überprüfen die Aufnahmen des Gehirns

Depression, Delir und andere Krankheiten

Wenn ein Mensch kürzlich Erlebtes schnell vergisst und sich selbst bei einfachen Tätigkeiten kaum konzentrieren kann, muss nicht immer eine Demenz schuld sein. Es gibt Krankheiten, die ähnliche Symptome auslösen, aber ganz andere Ursachen haben. Dazu zählen Depression und Delir. Bei rechtzeitiger Diagnose lässt sich beides nicht nur behandeln, sondern heilen.

Experten beklagen, dass noch immer viele Demenzerkrankungen unentdeckt und damit unbehandelt bleiben. Noch größer ist die Dunkelziffer wohl bei Krankheiten, die demenzartige Symptome hervorrufen, aber vollkommen andere Ursachen haben. Bei einem alten Menschen, der beispielsweise verwirrt wirkt, nachts aktiv ist und sich schlecht orientieren kann, vermutet man schnell Demenz. Dabei könnte dafür auch eine schwere Depression

Erkrankung, die mit psychischer Niedergeschlagenheit und dem Verlust, Gefühle zu empfinden, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen einhergeht. Einfache Aufmunterungen können im Einzelfall schaden.
Depression
oder ein Delir

Vorübergehende Störungen des Bewusstseins und der Orientierung, die verschiedene Ursachen haben können, z. B. Flüssigkeitsmangel, Medikamentenunverträglichkeit, Entzündungen, Tumore, Blutungen oder Unterzuckerung.
Delir
verantwortlich sein. Ärzte müssen diese Möglichkeiten bei der Diagnose in Betracht ziehen.

Besondere Merkmale der Depression

Eine Depression

Erkrankung, die mit psychischer Niedergeschlagenheit und dem Verlust, Gefühle zu empfinden, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen einhergeht. Einfache Aufmunterungen können im Einzelfall schaden.
Depression
von einer Demenz zu unterscheiden, fällt auch erfahrenen Ärzten oft schwer. Es gibt aber einige Merkmale, in denen sich beide Krankheiten voneinander unterscheiden:

  • Depressive klagen oft über ihre Beschwerden, während Demenzkranke diese gerne vertuschen.
  • Für Depressionen gilt: Nahestehende Menschen können oft relativ eindeutig beantworten, wann die Symptome begonnen haben. Eine Demenz dagegen entwickelt sich schleichend.
  • Depressionen verschlimmern sich manchmal innerhalb weniger Wochen. Eine leichte Demenz kann Jahre dauern, ohne dass die Symptome zunehmen.
  • Depressive klagen häufig darüber, dass die Erinnerung insgesamt verblasst. Demenzkranke im frühen Stadium erinnern sich noch gut an die fernere Vergangenheit.

Heilung möglich

Der wichtigste Unterschied zwischen Depression

Erkrankung, die mit psychischer Niedergeschlagenheit und dem Verlust, Gefühle zu empfinden, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen einhergeht. Einfache Aufmunterungen können im Einzelfall schaden.
Depression
und Demenz ist allerdings: Die Depression

Erkrankung, die mit psychischer Niedergeschlagenheit und dem Verlust, Gefühle zu empfinden, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen einhergeht. Einfache Aufmunterungen können im Einzelfall schaden.
Depression
lässt sich gut behandeln. Dabei kommen Antidepressiva

Medikamente, die bestimmte Botenstoffe im Gehirn beeinflussen. Sie können die Stimmung und den Antrieb von Patienten verbessern.
Antidepressiva
, die die Stimmung aufhellen, zum Einsatz. Ebenso wichtig ist eine Psychotherapie. Leider neigt die Gesellschaft noch immer dazu, psychische Krankheiten weniger ernst zu nehmen als körperliche Gebrechen. Das gilt besonders, wenn der Betroffene alt ist: "Rentner jammern doch sowieso ständig", so das Klischee. Deshalb gilt: Wer depressive Stimmungen an sich oder einem Familienmitglied beobachtet, sollte mit einem Arzt darüber reden.

Tückisches Wasser

Auch zu viel Wasser im Gehirn stört Sprache, Denken und Orientie-
rung. Dieser sogenannte Normaldruck-hydrozephalus ist besonders tückisch: Anfangs sorgt er lediglich für wechselnde demenzartige Symptome, Gangstörungen und Inkontinenz

Störung der Fähigkeit, die körperlichen Ausscheidungen (Urin, Stuhlgang) zu kontrollieren. Menschen, die an einer Urininkontinenz leiden, nässen sich ein.
Inkontinenz
. Später kann er in eine dauerhafte Demenz umschlagen.

Schlimm verwirrt: das Delir

Eine weitere Störung, die manchmal mit Demenz verwechselt wird, ist das Delir

Vorübergehende Störungen des Bewusstseins und der Orientierung, die verschiedene Ursachen haben können, z. B. Flüssigkeitsmangel, Medikamentenunverträglichkeit, Entzündungen, Tumore, Blutungen oder Unterzuckerung.
Delir
oder Delirium. Damit bezeichnen Mediziner akut auftretende Zustände der Verwirrung, die oft mit weiteren demenzartigen Symptomen einhergehen. Dazu gehört unter anderem, dass sich die Betroffenen kaum situativ orientieren können und nachts "herumgeistern". Das Delir

Vorübergehende Störungen des Bewusstseins und der Orientierung, die verschiedene Ursachen haben können, z. B. Flüssigkeitsmangel, Medikamentenunverträglichkeit, Entzündungen, Tumore, Blutungen oder Unterzuckerung.
Delir
hat aber ganz andere Ursachen als eine Demenz und muss deshalb auch anders behandelt werden.

Es gibt eine ganze Reihe von möglichen Auslösern für ein Delir

Vorübergehende Störungen des Bewusstseins und der Orientierung, die verschiedene Ursachen haben können, z. B. Flüssigkeitsmangel, Medikamentenunverträglichkeit, Entzündungen, Tumore, Blutungen oder Unterzuckerung.
Delir
. Die Symptome können beispielsweise Folge von Fieber, Stoffwechselstörungen, Leber- oder Nierenschäden sein. Aber auch Mangelerscheinungen, oft genug beispielsweise Flüssigkeitsmangel, und bestimmte Medikamente können Delirien auslösen. Wird die Ursache des Delirs gefunden und behoben, klingen die Beschwerden meist rasch ab. Bleibt ein Delir

Vorübergehende Störungen des Bewusstseins und der Orientierung, die verschiedene Ursachen haben können, z. B. Flüssigkeitsmangel, Medikamentenunverträglichkeit, Entzündungen, Tumore, Blutungen oder Unterzuckerung.
Delir
dagegen unentdeckt, lassen sich die Schäden später kaum noch rückgängig machen.

Weitere Informationen

Wenn Sie unseren Expertinnen und Experten eine Frage zum Thema stellen wollen, können Sie dies in unserem Ratgeberforum Prävention, Diagnose,Therapie tun.

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