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Ein Paar wird von einem Sachbearbeiter beraten. Die beiden Herren sitzen sich gegenüber, die Frau sieht man von hinten

Finanzielles klären

Auf Demenzkranke kommen über kurz oder lang zusätzliche Ausgaben für Betreuung und Pflege zu. Einen Großteil davon decken die Kranken- und Pflegeversicherung ab. Aber wie sieht es mit den Zuzahlungen aus? Reichen die eigenen Mittel? Und wer soll Ihre Finanzen regeln, wenn Sie dazu nicht mehr in der Lage sind? Rechtzeitig verfasste Anträge und Vollmachten sind hilfreich.

Mit der Diagnose Demenz kommen auch viele finanzielle Fragen auf den Tisch. Für Diagnose und Behandlung kommen – bis auf geringe Zuzahlungen – die Krankenkassen auf. Doch wie sieht es mit den Kosten aus, die für Betreuung, Pflege, den gegebenenfalls nötigen Umbau der Wohnung und weitere Hilfsmittel

Gegenstände, die für eine erfolgreiche Behandlung erforderlich sind, einer Behinderung vorbeugen oder sie ausgleichen, aber keine alltäglichen Gegenstände sind. Dazu gehören Seh- und Hörhilfen sowie Rollstühle.
Hilfsmittel
anfallen?

Machen Sie sich rechtzeitig schlau

Je nach Krankheitsstadium und Pflegegrad

Ab 2017 ersetzen fünf Pflegegrade die bisherigen Pflegestufen. Geringe Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten entsprechen Pflegegrad 1, bei schwersten Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten, die mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung einhergehen, wird Pflegegrad 5 erreicht.
Pflegegrad
stehen Demenzkranken bestimmte Leistungen ihrer Krankenkasse und Pflegeversicherung zu. Neben monatlichen Leistungen gibt es auch jährliche Einmalzahlungen und Vergünstigungen. Auch Sozialhilfe können Sie unter bestimmten Voraussetzungen beantragen. Nicht immer sind alle Leistungen auf den ersten Blick durchschaubar und Ansprüche klar. Wenn Sie zusätzlichen Rat brauchen, zögern Sie nicht, Experten hinzuzuziehen.

Die richtige Aufbewahrung

Damit im Notfall schnell reagiert werden kann, müssen wichtige Dokumente leicht zu finden sein. Am besten informieren Sie eine Person Ihres Vertrauens über den Aufbewahrungsort. Hilfreich ist auch, eine sogenannte Info-Karte bei sich zu tragen, auf der vermerkt ist, dass es eine Vollmacht gibt und wo sie liegt.

Vollmachten rechtzeitig erteilen

Sie sollten sich auch rechtzeitig Gedanken darüber machen, wie Sie Ihre eigenen Geldangelegenheiten in Zukunft sicher regeln wollen. Mit einer Bankvollmacht können Sie festlegen, wer Zugang zu Ihren Konten erhalten soll, wenn Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, über Ihre Finanzen zu entscheiden. Bedenken Sie, dass Sie für eine Bankvollmacht geschäftsfähig

Geschäftsfähig ist, wer seinen Willen erklären und verstehen kann und wer die Folgen seiner Rechtsgeschäfte durchblicken kann.
geschäftsfähig
sein müssen.

Richtig vererben

Nicht nur Vollmachten sind für eine finanzielle Vorsorge wichtig. Auch wer Sie beerben soll, sollten Sie spätestens jetzt in einem Testament festschreiben. Da Sie hierfür testierfähig

Testierfähig ist, wer von Rechts wegen ein Testament machen darf. Demenzkranke sind solange testierfähig, wie sie die Tragweite ihres Testaments für die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse überblicken.
testierfähig
sein müssen, ist ein ärztliches Attest sinnvoll, um späteren Streit zu vermeiden.

Das Wichtigste in Kürze:

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