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Plakat mit gezeichneten personen und der Aufschrift Teamgeist für Menschen mit Demenz.

Mobilität

Menschen mit Demenz können zu Beginn der Erkrankung noch lange mobil sein. Um ihnen lange zu ermöglichen, Teil der Gesellschaft zu bleiben, ist es Ziel der Nationalen Demenzstrategie, den öffentlichen Verkehr demenzfreundlicher zu gestalten. Das Wichtigste dabei ist, dass Busfahrerinnen und Busfahrer, Schaffnerinnen und Schaffner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Bahnhöfen oder an den Ticketschaltern wissen was zu tun ist, wenn ihnen Menschen mit Demenz begegnen, die die Orientierung verloren haben oder Hilfe benötigen, ein Ticket zu kaufen.

Dafür werden im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in deutschen Verkehrsunternehmen „Demenz-Partnerinnen und -Partner“. Die Schulungen übernimmt bis 2024 die Deutsche Alzheimer Gesellschaft in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben.
In die konkrete Umsetzung starten wir gemeinsam mit der Deutschen Bahn (DB) und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG).

Die Deutsche Bahn (DB) unterstützt die Nationale Demenzstrategie

Die DB unterstützt die Nationale Demenzstrategie. Gemeinsam arbeiten wir daran, dass Menschen mit Demenz so lange wie möglich in ganz Deutschland mobil bleiben. Um das zu erreichen, wird die Deutsche Bahn ihr internes Schulungsangebot für Schaffnerinnen und Schaffner um das Thema „Menschen mit Demenz“ erweitern und dabei eng mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zusammenarbeiten.

Berthold Huber, Vorstand der Deutschen Bahn AG (DB)

    Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) unterstützen die Nationale Demenzstrategie

    Menschen mit Demenz sollen sich so lange wie möglich im öffentlichen Nahverkehr in Berlin frei bewegen können. Um das zu gewährleisten schult die BVG ihr Personal. Die Nationale Demenzstrategie ist Anlass für die BVG, ihre Schulungen und Maßnahmen zu überprüfen und zu aktualisieren wo nötig.

    Dirk Schulte, Vorstand der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

      Die Dresdner Verkehrsbetriebe AG unterstützt die Nationale Demenzstrategie

      Die beiden Vorstände der Dresdner Verkehrsbetriebe AG, Andreas Hemmersbach (links im Bild) und Lars Seiffert (rechts im Bild) erklären: „Die Dresdner Verkehrsbetriebe AG bekennen sich dazu, ihre Verkehrsmittel und Serviceeinrichtungen auch für in ihrer Mobilität eingeschränkte und/oder an Demenz erkrankte Menschen sicher und nutzerfreundlich zu gestalten. Wir unterstützen als Partner die Nationale Demenzstrategie des BMFSFJ und möchten dazu beitragen, die Mobilität und damit auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für die Betroffenen aufrechtzuerhalten.“

      Die Stadtwerke Regensburg unterstützen die Nationale Demenzstrategie

      Der Geschäftsführer der Stadtwerke Regensburg erklärt: „Dem öffentlichen Personennahverkehr kommt per se eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft zu: Er ist eine Mobilitätsgarantie für alle Menschen. Dementsprechend wichtig ist es, ihn auch für alle Menschen nutzbar zu machen. Verständliche und übersichtliche Informationen an den Haltestellen und in den Bussen sind deshalb besonders wichtig. Nicht zuletzt auch deshalb sind wir bereits seit vielen Jahren im engen Austausch mit dem Seniorenbeirat der Stadt Regensburg. Gemeinsam haben wir an dieser Stelle schon viel erreicht und arbeiten auch weiterhin an Verbesserungen. Gesellschaftliche Teilhabe ist auch für Menschen mit Demenz enorm wichtig. In diesem Sinne sehen wir uns als Mobilitätsdienstleister in Regensburg in einer besonderen Verantwortung.“

      Die Rheinbahn unterstützt die Nationale Demenzstrategie

      Klaus Klar, Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der Rheinbahn in Düsseldorf, erklärt: "Demenz ist eine große Herausforderung unserer Zeit – als Mobilitätsdienstleister sind wir darauf vorbereitet, Menschen mit demenziellen Erkrankungen auf ihren Wegen mit dem Nahverkehr bestmöglich zu unterstützen. So können wir sie – vor allen Dingen am Anfang ihrer Erkrankung – weiterhin bei ihrem selbstbestimmten Leben begleiten und ihnen den Alltag erleichtern. Bei der Rheinbahn gibt es zum Beispiel das Projekt "Fahrgastbegleitservice". Die Fahrgastbegleiter holen Fahrgäste, die sich nicht mehr so gut orientieren können, von zu Hause ab, begleiten sie zur Haltestelle, helfen ihnen mit dem Ticket, begleiten sie auf ihrer Fahrt. Wir wollen weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schulen, damit auch in Zukunft die Bedürfnisse dementer und mobilitätseingeschränkter Menschen im Nahverkehr unterstützt werden. Daher sind wir sehr gerne Partner der Nationalen Demenzstrategie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft."

      Teamgeist für Menschen mit Demenz – Komm ins Team

      Mobilität ist ein Schlüssel zur Selbstständigkeit. Menschen mit Demenz können noch sehr lange selbstständig bleiben, wenn wir uns auf eine alternde Gesellschaft einstellen. Alle können helfen. Komm ins Team!