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1. Bundestreffen der Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz

Gruppenbild mit Beate Braner-Möhl (Lokale Allianz Odenwaldkreis), Petra Weritz-Hanf (Bundesfamilienministerium), Thomas Halder (Graumannstiftung), Dr. Ralf Kleindiek und Peter Wißmann (Demenz Support Stuttgart, rechts), Bildnachweis: BMFSFJ
Beate Braner-Möhl, Lokale Allianz Odenwaldkreis; Petra Weritz-Hanf, BMFSFJ; Thomas Halder, Gradmann-Stiftung; Staatssekretär Dr. Kleindiek; Peter Wißmann, Demenz Support Stuttgart gGmbH

Am 20. und 21. Mai treffen sich erstmalig Vertreterinnen und Vertreter von über 100 Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz zu einem Erfahrungsaustausch. "Die Vielfalt an Trägern, die sich schon jetzt an dem Bundesprogramm der Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz beteiligen, ist beachtlich", lobte Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek.

"Sie alle stellen sich bereits jetzt der Herausforderung Demenz. Sie wollen handeln und tragen damit zur Verbesserung der Situation der Betroffenen bei", sagte Dr. Ralf Kleindiek bei dem Treffen in Bonn, das unter dem Motto "Mehr Lebensqualität vor Ort für Menschen mit Demenz - auf dem Weg zu einem bundesweiten Netzwerk" stand.

Modellprogramm soll Netzwerke fördern

Mit dem Modellprogramm Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz soll der Alltag von Demenzerkrankten und ihren Angehörigen dauerhaft verbessert werden. Das Programm unterstützt den Aufbau kommunaler Netzwerke und fördert so den Austausch zwischen den regionalen Akteurinnen und Akteuren nachhaltig.

Durch konkrete Maßnahmen helfen die Lokalen Allianzen dabei mit, die Gesellschaft aufzuklären und zu sensibilisieren sowie den Betroffenen Teilhabe zu ermöglichen. Kommunen, Vereine, Kirchengemeinden, Krankenhäuser, Ärztinnen und Ärzte, Selbsthilfeorganisationen, kulturelle Einrichtungen oder Unternehmen bilden als zentrale Akteure gemeinsam den Kern für diese Initiativen.

10.000 Euro für jedes neue Netzwerk

Es sollen möglichst viele Kooperationspartner in die Arbeit vor Ort eingebunden werden. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert den Aufbau von bis zu 500 Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz bundesweit mit 10.000 Euro für jeden Standort über einen Zeitraum von zwei Jahren.

1,4 Millionen Menschen sind an Demenz erkrankt

Bis zu 1,4 Millionen Menschen sind schon heute in Deutschland an Demenz erkrankt. Ihre Begleitung und Versorgung stellt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine immer größere Herausforderung für das Gesundheits- und Sozialwesen dar. Die Unterstützung der an Demenz erkrankten Menschen und ihrer Angehörigen gehört deshalb in den kommenden Jahren zu den vordringlichen Aufgaben unserer Gesellschaft.

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