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Zu Hause wohnen dank professioneller Hilfe – ein Beitrag von Erika Strieder

Erika Strieder am 29.11.2010, 0:00 | 0 Kommentare

Mein Mann und ich leben seit 43 Jahren in der gleichen Wohnung in Berlin-Steglitz. Wir haben alle Möbel gemeinsam ausgesucht, gemeinsam abbezahlt, alles gemeinsam entschieden. So lange ich Reinhard noch betreuen und pflegen kann, bleiben wir zusammen hier. Ich weiß aber auch, dass sich das schnell ändern kann. Ich bin selbst zu 60 Prozent schwerbehindert. Ich sehe schlecht, bin auf einem Ohr taub, habe zu hohen Blutdruck, und meine Knie und die Wirbelsäule sind kaputt. Sollte ich Reinhard eines Tages nicht mehr bei mir behalten können, werde ich nicht ausziehen. Ich hänge sehr an dieser Wohnung, in der ich eine glückliche Ehe geführt habe. Ich habe entschieden, dass Reinhard dann in einem Pflegeheim wohnt.

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Angst vor der Vollnarkose

Elisabeth Keller am 22.11.2010, 0:00 | 1 Kommentar

Seit Heinrich 2003 die Diagnose erhielt, wissen wir nicht genau, welche Form der Demenz er hat. Mal war von vaskulärer Demenz die Rede, mal von Alzheimer. Im Therapiezentrum Bad Aibling bestätigten die Spezialisten vor einigen Jahren, dass Heinrichs Symptome nicht alzheimertypisch sind, sondern eher mit Parkinson zusammenhängen. Sie wollten sogar Lewy-Körperchen-Demenz nicht ausschließen. Im jüngsten Krankenhausbefund vom Juni 2010 stehen nun zwei Demenzen: Demenz bei Parkinson und Demenz bei Alzheimer. Es scheint ganz schwierig zu sein, das herauszufinden. Was allerdings schwerer wiegt als die Ungewissheit, ist das Desinteresse, das einem bei manchen Ärzten begegnet.

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Schlagworte: Verirren | Medikamente | Diagnose | Arzt

Pflegekräfte und Angehörige – nur gemeinsam gut!

Silke Kaiser am 15.11.2010, 0:00 | 1 Kommentar

"Frau Meier ist so eine so herzliche alte Dame, und ich pflege sie wirklich gern. Wenn nur diese nörgelnden Angehörigen nicht wären!" Solche Klagen höre ich oft von Pflegenden. "Den Bewohnerinnen und Bewohnern geht es doch gut. Warum sind diese Angehörigen derart unzufrieden?" Vorweg: Die Mehrzahl der Angehörigen ist mit dem Sophienhaus zufrieden. Die Zusammenarbeit gestaltet sich konstruktiv und vertrauensvoll. Aber da gibt es auch diese anderen, die scheinbar nie zufrieden sind und um die das Pflegepersonal am liebsten einen großen Bogen machen würde.

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Schlagworte: Heim | Konflikt | Pflege | Betreuung | Alltag

Umgang mit Konflikten und Herausforderungen

Matthias Matlachowski am 08.11.2010, 0:00 | 0 Kommentare

Konflikte sind in der Betreuung und Pflege von Demenzkranken sehr häufig: Solche, die man offen bemerkt, aber auch solche, die sich unterschwellig aufbauen und dann unbewusst und unbewältigt den Alltag und den Umgang miteinander beeinflussen.
Im Rahmen der Seminar- und Urlaubswochen, die wir im Modellprojekt "Gerontopsychiatrische Vernetzung in der Region Main-Rhön" regelmäßig für Demenzerkrankte und deren Angehörige anbieten, spielt der "Umgang mit Konflikten" deswegen auch eine sehr wichtige Rolle.

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Schlagworte: Betreuung | Pflege | Konflikt | Partnerschaft

Emines Lächeln

Adolf Oppermann am 01.11.2010, 0:00 | 12 Kommentare

Lange dachte ich: Ich schaffe das alleine. Ich pflege meine Frau selbst. Emine ist in einer Geschwindigkeit, die nur schwer vorstellbar ist, an Alzheimer erkrankt. Sie war erst 49 Jahre alt, als die schreckliche Nachricht kam. Ich erinnere mich, wie sie zu mir sagte, dass ich mich nicht sorgen soll. Es würde ihr bestimmt bald besser gehen. Das war im Oktober 2000. Zehn Jahre sind vergangen, und Ihr Zustand hat sich in den letzten Wochen und Monaten sehr verschlechtert.

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