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Familie und Freunde als Stütze – ein Beitrag von Erika Strieder

Erika Strieder am 28.12.2010, 0:00 | 0 Kommentare

Mein Mann und ich waren in den 52 Jahren unserer Ehe fast nie getrennt. Sogar zur Kur sind wir gemeinsam gefahren. Durch Dick und Dünn sind wir gegangen. Meine Töchter sagen oft: "Das mit Papa wird schlimmer, nicht besser. Du musst auch an dich selbst denken." Sie haben natürlich Recht. Aber Reinhard bleibt bei mir, bis ich nicht mehr kann.

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Schlagworte: Pflege | Zuhause | Alltag | Partnerschaft

"Von Gott will ich nicht lassen …" – Gottesdienste für Demenzerkrankte und deren Angehörige

Matthias Matlachowski am 20.12.2010, 14:14 | 0 Kommentare

Eine Demenzerkrankung in der Familie führt oft dazu, dass Angehörige nicht mehr so häufig in die Öffentlichkeit gehen. Der so genannte "Teufelskreis des sozialen Rückzugs" beginnt. Sie nehmen nicht an gewohnten Veranstaltungen teil und pflegen dadurch Bräuche und Rituale nicht mehr, die sonst Bestandteil des Alltags waren.
So ist es zum Beispiel auch mit den Gottesdiensten: Wenn Demenzkranke in der Kirche nicht mehr still sitzen wollen und können und vielleicht dazwischenrufen, meiden ihre Angehörigen den gemeinsamen Besuch. Recht schmerzlich wird das, wenn es sich dabei um den gewohnten Gottesdienst am Sonntag handelt, bei dem man auch alte Bekannte und Freunde treffen konnte.

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Wie die Demenz meiner Mutter mein Leben veränderte

Maria Tölle am 13.12.2010, 0:00 | 7 Kommentare

Schleichend und unerwartet - so wie die Krankheit auch - hat die Alzheimer-Demenz unserer Mutter mein Leben für immer verändert. Keiner kann sagen, wann sie begann, die Katastrophe "Demenz" in unserer Familie. Bei einem Kaffeetrinken zuhause vor vielen Jahren bemerkte meine Nichte: "Und wenn das jetzt Alzheimer ist?" In die danach eintretende, nachdenkliche Stille antwortete unser Vater resigniert: "Selbst wenn... Da kann man dann doch sowieso nichts machen."

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Schlagworte: Alltag | Pflege | Zuhause

Emine und das Katzenglück Teil 3

Adolf Oppermann am 10.12.2010, 0:00 | 0 Kommentare

Unsere getigerte Katzenfreundin Caddy ließ sich vom Zusammenstoß mit dem Rollstuhl nicht beirren. Einen Tag später stand sie wieder an der Tür zum Garten und schien auf Emine und mich zu warten. Da ich ihre Pfote scheinbar verletzt hatte und sie so nicht jagen konnte, musste ich dafür sorgen, dass sie in dieser Zeit versorgt wird. Die Katze schien vorauszuahnen, dass ich ihr ein Schälchen voll Fressen und andere leckere Sachen gekauft hatte. Emine griff wieder nach ihr, und Caddy humpelte auf drei Beinen um den Rolli herum. Ich staunte wieder über meine Frau, die Tiere früher nie gemocht hatte, holte das rote Schälchen und setzte es Caddy vor die Nase. Auf der Wolldecke, die Emines Beine bedeckte, lagen noch zwei Leckerlis, die bereits das Interesse der Katze und auch das meiner Frau geweckt hatten. Schnell hatte Caddy die Futterschale geleert und wartete nun auf den Nachtisch.

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Emine und das Katzenglück Teil 2

Adolf Oppermann am 06.12.2010, 0:00 | 2 Kommentare

Nach unserer ersten Begegnung mit Caddy im Garten war ich am nächsten Morgen wieder auf der Station meiner Frau. Sie saß in ihrem Fixierstuhl am Dienstzimmer und schlief. Eine Schwester wollte ihr das Frühstück anreichen, doch das übernahm ich. Leise sprach ich Emine an, aber es passierte nichts, keine Regung. Doch dann der "Trick" mit meinem Handy und der türkischen Musik, und siehe da, Emine kam langsam in Schwung und öffnete sogar ein wenig ihre Augen. Sie antwortete nicht, nahm den Brei und den Kaffee aber auf. Ich habe sie wie ein Baby gefüttert, meine Maus kann das schon lange nicht mehr selbst.

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