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Tasttafeln und die Gehversuche mit meiner Frau

Adolf Oppermann am 26.04.2011, 13:13 | 2 Kommentare

Dieses Mal möchte ich von zwei Erlebnissen berichten, die sich vor längerer Zeit ereignet haben. In beiden Fällen spielen Stühle eine wichtige Rolle.
Noch vor einigen Jahren war Emine "Läufer". Dieses Stadium im Krankheitsverlauf von Alzheimer ist wörtlich zu nehmen. Als meine Frau in dieser Phase war, bin ich fast wahnsinnig geworden. Sie war nicht mehr zu halten, war ständig in Bewegung, lief die Gänge auf und ab. Dabei war es ihr egal, ob etwas im Weg stand. In diesen vier Monaten war meine Frau Dauergast im Krankenhaus. Weil Schränke und Stühle nicht weichen wollten, mussten die Ärzte Platzwunden an der Stirn und am Hinterkopf und eine gebrochene Hand versorgen.

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Schlagworte: Erinnerung | Heim | Partnerschaft

Tiere sind kein Betreuungsersatz

Uschi Kraus am 18.04.2011, 0:00 | 1 Kommentar

Ich besuche regelmäßig einen Stammtisch für Menschen mit Demenz. Neulich erzählte die Mitarbeiterin einer Sozialstation mir von einem ihrer Patienten, einem älteren, dementen Herrn, den sie seit längerem betreute. Dieser hatte von seinen Angehörigen einen Hund geschenkt bekommen. Die Angehörigen hatten wohl vermutet, dass der Erkrankte noch in einem Stadium der Demenz war, in dem er keine ständige Betreuung brauchte und es reicht, wenn ab und zu jemand nach ihm schaut. Wahrscheinlich meinten sie es gut und dachten, mit einem Hund würden sie ihm das Leben verschönern: Er wäre nicht so alleine und hätte Beschäftigung. Vielleicht hatten die Angehörigen auch nicht genug Zeit, sich um ihn zu kümmern und sahen den Hund als eine Art Ersatz.

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Schlagworte: Alltag | Zuhause | Stress

Herdsicherung für längeres eigenständiges Wohnen

Kathrin Nettelmann am 11.04.2011, 0:00 | 9 Kommentare

Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit habe ich immer wieder Kontakt zu Personen, die bei Recherchen im Internet zum Thema Herdsicherung, Herdabschaltung, Herdüberwachung usw. auf meine Telefonnummer gestoßen sind. Es handelt sich meistens um Angehörige, deren Eltern, Schwiegereltern, Großeltern oder auch Nachbarn ihnen mehr und mehr Sorge bereiten. In den Gesprächen schildern sie mir immer wieder dieselben Probleme: Zunehmende Vergesslichkeit und das damit verbundene Eintreten gefährlicher Situationen machen es erforderlich, über die Absicherung des Lebensumfeldes der betroffenen Personen nachzudenken.

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Schlagworte: Alltag | Zuhause

"Mit Fünfzig noch eine Ausbildung anfangen?"

Maria Tölle am 04.04.2011, 0:00 | 3 Kommentare

Im März 2003 begann ich eine Umschulung zur Altenpflegerin. Als Werbeassistentin arbeitslos geworden war ich bereits 10 Jahre zuvor. In den Jahren danach hatte ich mich zuhause neben meiner Funktion als Mutter und Hausfrau noch um drei pflegebedürftige Verwandte gekümmert. Mein Vater hatte Krebs, meine Mutter litt an Alzheimer-Demenz und meine Tante an paranoider Schizophrenie. Nach jahrzehntelanger Einnahme von Psychopharmaka hatte sie zudem eine Parkinson-Symptomatik entwickelt.

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Schlagworte: Schulung | Pflege | Beratung
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