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Alzheimer Gesellschaft Bochum e.V.

Universitätsstr. 77
44789 Bochum

Kontaktdaten
Frau Jutta Meder
+49234337772
0234/33 24 43
info(at)alzheimer-bochum.de
www.alzheimer-bochum.de

 

Die Alzheimer Gesellschaft ist ein gemeinnütziger Verein, gegründet 1992.

Sie ist verantwortlich für eine Beratungsstelle, in der persönliche psychosoziale Beratung kostenlos angeboten wird. Sie führt an den Werktagen Gruppen für Demenzkranke zur Aktivierung und Steigerung der Lebensfreude in einer speziellen Wohnung durch. Qualifizierte Helferinnen betreuen auch zu Hause. Für Angehörige finden Schulungen und Angehörigengruppen statt. Hinzu kommt betreuter Urlaub für Demenzkranke und Angehörige. In Zusammenarbeit mit der LWL Universitätsklinik Bochum findet eine Gedächtnissprechstunde/Alzheimer Ambulanz statt. Das Demenz-Servicezentrum Ruhr befindet sich in der Trägerschaft der Alzheimer Gesellschaft.

Einmal wöchentlich finden zwei Gedächtnistraininggruppen für Menschen mit einer beginnenden Demenz statt. Außerdem trifft sich einmal montalich die Ehepartner Gruppe "Wie machen es die Anderen?".

 

Angebote

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. und ihre regionalen Mitgliedsgesellschaften sind Selbsthilfeorganisationen, die sich für die Interessen von Demenzkranken und deren Familien einsetzen. Sie beraten Betroffene und bieten ein umfassendes Forum für den Informations- und Erfahrungsaustausch.

Kommunen, Kirchen, Verbände und Vereine betreiben vielerorts Beratungsstellen, in denen Fachkräfte, aber auch ehrenamtliche Betroffene dabei unterstützen, das Leben mit einer Demenzerkrankung neu zu organisieren. Das Beratungsangebot ist je nach Institution unterschiedlich und kann von der reinen Sachberatung bis hin zur psychosozialen Krisenintervention reichen.

Betreutes Wohnen, ambulante Pflege oder Tagespflege – es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Demenzkranke zu betreuen. Wie viele dieser Angebote Betroffene und ihre Angehörigen jeweils finden, ist von Region zu Region unterschiedlich. Großstädte verfügen in der Regel über eine höhere Angebotsdichte als dünn besiedelte Gebiete.

Ehrenamtliche unterstützen Angehörige und professionelle Helfer, Demenzkranke zu betreuen. Institutionen, die Ehrenamtliche vermitteln, sind vor allem freie Träger der Altenpflege, aber auch die Kommunen oder die Kirchen.

Gedächtnissprechstunden sind Anlaufstellen für alle, die Probleme mit ihrem Gedächtnis haben. Ärztinnen und Ärzte untersuchen, welche Ursache die Beschwerden haben könnten. Diagnostizieren sie eine Demenz, verweisen sie an helfende Institutionen.

In Schulungsangeboten von Kranken- und Pflegekassen, Wohlfahrtsverbänden sowie anderen Dienstleistern lernen Angehörige demenzkranker Menschen, wie sie sich die Pflege und Versorgung erleichtern können. Geschult werden sie von Fachkräften.

In Selbsthilfegruppen von Vereinen, Kirchen und Kommunen treffen sich Demenzkranke im frühen Stadium und ihre Angehörigen zum Gespräch. Sie tauschen Erfahrungen und Informationen aus und unterstützen sich so gegenseitig.

Zahlreiche Einrichtungen öffentlicher und privater Träger sowie Alzheimer Gesellschaften bieten betreute Reisen mit bedarfsgerechter Unterbringung an. Die Angebote richten sich an Demenzkranke und ihre pflegenden Angehörigen.

Letzte Änderung: 04.12.2019 - 09:30:02

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