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"Birkenhof-Wohngemeinschaft" c/o LABYRINTH - Wohn- und Lebenshilfe für Menschen mit Demenz e.V.

Höllentalstraße
79199 Kirchzarten

 

Der Verein LABYRINTH entstand 2003 aus einer Initiative von pflegenden Angehörigen und Pflegenden und gründete 2 WGs für Menschen mit Demenz.

In der Birkenhof-WG in Kirchzarten-Burg leben 8 Bewohner(innen) – in Einzelzimmern, die sie mit eigenen Möbeln einrichten.

Alltagsbegleitung und Pflege werden ambulant durch einen Pflegedienst geleistet. Von 7 bis 21.30 Uhr sind für die 8 Bewohner(innen) immer zwei Pflegekräfte im Dienst. Eine davon ist eine examinierte Pflegefachkraft. Zusätzlich ist in dieser Zeit eine dritte Kraft für mindestens 7 Std. pro Tag anwesend. Nachts ist eine Nachtwache in der WG; eine Fachkraft ist in Rufbereitschaft.

Ein Kurzfilm zeigt Szenen aus dem WG-Alltag: www.labyrinth-freiburg.de/content/film-%E2%80%9Eein-tag-der-wg-birkenhof-kirchzarten-burg%E2%80%9C

Die Selbstverwaltung der WGs wird ehrenamtlich von den Angehörigen der WG-Bewohner geleistet, die von dem ebenfalls ehrenamtlich tätigen Vereinsvorstand unterstützt werden.

 

Angebote

Wenn eine Pflege rund um die Uhr zu Hause nicht mehr möglich ist, können Demenzkranke in Pflegeheimen versorgt werden. Die Qualität ist sehr unterschiedlich. Angehörige sollten sich gut informieren und verschiedene Angebote vergleichen.

Viele Demenzkranke und andere Pflegebedürftige werden zu Hause versorgt und gepflegt. Häufig unterstützen Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes oder einer Sozialstation die Angehörigen dabei. Die Kosten für die professionelle Hilfe, die anerkannte öffentliche oder gewerbliche Träger leisten, übernimmt die Kranken- oder Pflegeversicherung der Demenzkranken, manchmal auch die Sozialämter.

Betreutes Wohnen, ambulante Pflege oder Tagespflege – es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Demenzkranke zu betreuen. Wie viele dieser Angebote Betroffene und ihre Angehörigen jeweils finden, ist von Region zu Region unterschiedlich. Großstädte verfügen in der Regel über eine höhere Angebotsdichte als dünn besiedelte Gebiete.

Ergotherapie gehört zu den sogenannten Heilmitteln. Sie kann auch bei Demenz angewendet werden und wird - nach ärztlicher Verordnung - von den Krankenkassen bezahlt. Die demenzspezifische Ergotherapie versucht unter anderem noch vorhandene Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten, Langzeitgedächtnis und Körperwahrnehmung zu stabilisieren und das Sozialverhalten positiv zu beeinflussen.

Ehrenamtliche unterstützen Angehörige und professionelle Helfer, Demenzkranke zu betreuen. Institutionen, die Ehrenamtliche vermitteln, sind vor allem freie Träger der Altenpflege, aber auch die Kommunen oder die Kirchen.

Eine Alternative zum Pflegeheim ist die Wohngemeinschaft mit anderen demenzkranken Menschen. Die nötige Unterstützung im Alltag bekommen die WG-Mitglieder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ambulanter Pflegedienste.

Letzte Änderung: 05.12.2019 - 15:30:02

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