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Diakonisches Werk Hamburg und Diakonie-Stiftung MitMenschlichkeit

Königstr. 54
22767 Hamburg

Kontaktdaten
Frau Katrin Kell, Leitung Fachbereich Pflege und Senioren
040 / 30 620 - 295 (Rufnummer im Fachbereich)
040 / 30 620 328
demenzkompetenz(at)diakonie-hamburg.de
www.diakonie-hamburg.de / www.diakoniehh.de/demenz / www.mitmenschlichkeit.de

 

Diakonie ist die soziale Arbeit der Evangelischen Kirche. Im Diakonischen Werk Hamburg sind zahlreiche eigenständige Einrichtungen organisiert, die ambulante und stationäre Angebote für Demenzkranke, sowie Schulungen, Beratungen und Gruppen für Angehörige anbieten. Unter der genannten Telefonnummer erreichen Sie den Fachbereich Pflege und Senioren und Sie werden dann - je nach Fragestellung - an die passende Stelle weiterverwiesen. Mit Unterstützung der Diakonie-Stiftung haben wir verschiedene Beratungs-Angebote für Angehörige, Betroffene, Fachleute oder Ehrenamtliche entwickelt: Die mobile Demenz-Musterwohnung ist an wechselnden Orten in ganz Hamburg zu sehen. Sie bietet Tipps, wie der häusliche Alltag für und mit Menschen mit Demenz erleichtert werden kann. In der interaktiven Ausstellung „Demenz interaktiv begreifen“ kann man durch eigenes Erleben nachempfinden, wie sich Menschen mit Demenz in Alltagssituationen fühlen. Die Hamburger Demenzgespräche regen die Diskussion zu Demenz in Politik und Gesellschaft an. Alle drei Angebote richten sich an . Unter dem Namen Demenzkompetenz Diakonie beraten Diakonie-Experten und vermitteln passende Hilfe (telefonisch oder per Mail). Am Demenz-Sorgentelefon werden Angehörige in herausfordernden Situationen durch Fachleutee beraten, jeweils Montag bis Freitag von 9-12 Uhr, Telefon 040 – 30 620-349. Infos und aktuelle Termine unter www.diakoniehh.de/demenz

 

Angebote

Viele Demenzkranke und andere Pflegebedürftige werden zu Hause versorgt und gepflegt. Häufig unterstützen Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes oder einer Sozialstation die Angehörigen dabei. Die Kosten für die professionelle Hilfe, die anerkannte öffentliche oder gewerbliche Träger leisten, übernimmt die Kranken- oder Pflegeversicherung der Demenzkranken, manchmal auch die Sozialämter.

Demenzkranke können vorübergehend die Pflege in einer vollstationären Einrichtung in Anspruch nehmen. Diese Kurzzeitpflege dient dazu, pflegende Angehörige zu entlasten oder einen pflegebedürftigen Menschen nach dem Klinikaufenthalt auf die Rückkehr in den eigenen Haushalt vorzubereiten.

Eine Alternative zum Pflegeheim ist die Wohngemeinschaft mit anderen demenzkranken Menschen. Die nötige Unterstützung im Alltag bekommen die WG-Mitglieder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ambulanter Pflegedienste.

Die Angebote für Senioren, in Fachkreisen auch bekannt als "offene Altenhilfe", beschränken sich nicht auf die Pflege. Hier geht es unter anderem auch um Beratungsleistungen, Veranstaltungen, Nachbarschaftshilfen und Besuchsdienste. Zu den Anbietern zählen zum Beispiel Seniorenbegegnungsstätten.

Kommunen, Kirchen, Verbände und Vereine betreiben vielerorts Beratungsstellen, in denen Fachkräfte, aber auch ehrenamtliche Betroffene dabei unterstützen, das Leben mit einer Demenzerkrankung neu zu organisieren. Das Beratungsangebot ist je nach Institution unterschiedlich und kann von der reinen Sachberatung bis hin zur psychosozialen Krisenintervention reichen.

Betreutes Wohnen, ambulante Pflege oder Tagespflege – es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Demenzkranke zu betreuen. Wie viele dieser Angebote Betroffene und ihre Angehörigen jeweils finden, ist von Region zu Region unterschiedlich. Großstädte verfügen in der Regel über eine höhere Angebotsdichte als dünn besiedelte Gebiete.

Ehrenamtliche unterstützen Angehörige und professionelle Helfer, Demenzkranke zu betreuen. Institutionen, die Ehrenamtliche vermitteln, sind vor allem freie Träger der Altenpflege, aber auch die Kommunen oder die Kirchen.

Sachverständige einer Pflegeberatung helfen Angehörigen bei allen Fragen zu Pflege und Betreuung. Sie beraten über Leistungen der Krankenkassen und Pflegeversicherungen und helfen bei Anträgen.

In Schulungsangeboten von Kranken- und Pflegekassen, Wohlfahrtsverbänden sowie anderen Dienstleistern lernen Angehörige demenzkranker Menschen, wie sie sich die Pflege und Versorgung erleichtern können. Geschult werden sie von Fachkräften.

Tages- oder Nachtpflege bedeutet: Ein pflegebedürftiger Mensch lebt grundsätzlich zu Hause, verbringt den Tag oder die Nacht aber in einer Pflegeeinrichtung. Das entlastet die Angehörigen.

Eine Wohnberatung hilft Demenzkranken und ihren Angehörigen dabei, die beste Wohnform zu wählen. Außerdem informieren diese Stellen über notwendige Maßnahmen, um den privaten Haushalt demenzgerecht zu gestalten.

Letzte Änderung: 05.02.2020 - 09:07:00

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