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DRK-Krankenhaus Middelburg Klinik für Geriatrie

Middelburger Straße 1
23701 Middelburg

Kontaktdaten
Herr Dr. med. Jens Dowideit
04524 909100
04524 909184
susanne.adolphs(at)drk-tzm.de
drk-middelburg.de

 

Die demographische Entwicklung gibt es vor:

 

Ärzte müssen sich immer mehr mit älteren Patienten und ihren oft komplexen Erkrankungen auskennen.

 

Die Zahl der über 65-jährigen wird in den nächsten Jahrzehnten um 1/3 ansteigen. In Schleswig-Holstein werden dann knapp eine Million Menschen jenseits des 65. Lebensalters sein. Dass mit dem Alter Krankheiten assoziiert sind, weiß jeder. Dazu zählen auch Gebrechlichkeit und Demenz. Die Folgen für unser Gesundheitswesen sind unabsehbar. „Ältere Menschen leiden oft an zahlreichen komplexen Erkrankungen, die miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen“ sind sich Gesundheitsexperten einig. Daraus resultieren oft gravierende Einschränkungen für die Betroffenen im Alltag. Sie sind gewohnt, ihr Leben zu meistern und anderen zu helfen. Jetzt brauchen sie plötzlich selbst Unterstützung und sind angewiesen auf andere. „Hier muss Altersmedizin mit Training für Körper und Geist ansetzen“, sagt Dr. Jens Dowideit vom DRK-Krankenhaus Middelburg. Eine geriatrische Komplexbehandlung aus ärztlich geleiteter Physio-, und Ergotherapie, Wärmeanwendungen und aktivierender Pflege hilft in vielen Fällen wieder auf die Beine und zurück in den Alltag zu kommen. Wir versuchen die Weichen zu stellen, dass die älteren Kranken in ihrer häuslichen Umgebung so weit wie möglich wieder selbstständig sind, so Dr. Dowideit. Bei eingeschränkter Merkfähigkeit oder vermindertem Gedächtnis können mit Hilfe von Psychologen Untersuchungen aufdecken, inwieweit eine Demenz vorliegt und vor allem welche Konsequenzen und Behandlungsmöglichkeiten sich ableiten. Menschen mit Demenz profitieren ebenfalls von aktivierenden Behandlungen, werden mobiler und selbständiger und finden sich im Alltag besser zurecht. „Wir können eine ganze Menge für die älteren Patienten tun“ so die Mediziner. Gemeinsam können Kliniken, Haus- und Fachärzte, Pflegedienste und Pflegeheime sowie Beratungs- und Informationsstellen und Altersmediziner in geriatrischen Kliniken den Patienten und seine Angehörigen in einem möglichst selbst bestimmten Alltag in vertrauter Umgebung unterstützen.

 

Angebote

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. und ihre regionalen Mitgliedsgesellschaften sind Selbsthilfeorganisationen, die sich für die Interessen von Demenzkranken und deren Familien einsetzen. Sie beraten Betroffene und bieten ein umfassendes Forum für den Informations- und Erfahrungsaustausch.

Die Angebote für Senioren, in Fachkreisen auch bekannt als "offene Altenhilfe", beschränken sich nicht auf die Pflege. Hier geht es unter anderem auch um Beratungsleistungen, Veranstaltungen, Nachbarschaftshilfen und Besuchsdienste. Zu den Anbietern zählen zum Beispiel Seniorenbegegnungsstätten.

Krankenhäuser, die über umfassende Konzepte, Projekte und Angebote verfügen, um eine möglichst gute und stressfreie Versorgung von Patientinnen und Patienten mit der Nebendiagnose Demenz zu gewährleisten.

Nur Ärztinnen und Ärzte können zweifelsfrei ermitteln, ob ein Mensch demenzkrank ist, und dann die richtige Behandlung einleiten. Manchmal kann nach der Diagnose auch eine Therapie sinnvoll sein. Immer mehr Therapeuten und Arztpraxen haben sich mittlerweile auf die Bedürfnisse Demenzkranker eingestellt.

Ehrenamtliche unterstützen Angehörige und professionelle Helfer, Demenzkranke zu betreuen. Institutionen, die Ehrenamtliche vermitteln, sind vor allem freie Träger der Altenpflege, aber auch die Kommunen oder die Kirchen.

Sachverständige einer Pflegeberatung helfen Angehörigen bei allen Fragen zu Pflege und Betreuung. Sie beraten über Leistungen der Krankenkassen und Pflegeversicherungen und helfen bei Anträgen.

In Schulungsangeboten von Kranken- und Pflegekassen, Wohlfahrtsverbänden sowie anderen Dienstleistern lernen Angehörige demenzkranker Menschen, wie sie sich die Pflege und Versorgung erleichtern können. Geschult werden sie von Fachkräften.

In Selbsthilfegruppen von Vereinen, Kirchen und Kommunen treffen sich Demenzkranke im frühen Stadium und ihre Angehörigen zum Gespräch. Sie tauschen Erfahrungen und Informationen aus und unterstützen sich so gegenseitig.

Letzte Änderung: 10.11.2019 - 02:30:02

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