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GIA Kompetenzzentrum Dresden

Carolinenstr. 10
im Stadtverband der Gehörlosen Dresden e.V.
01097 Dresden

Kontaktdaten
Frau Angelika Gorn
0351 5634 0766
0351 8894 961
a.gorn(at)deaf-dresden.de
http://www.kompetenzzentren-gia.de/kompetenzzentren/dresden

 

Das Ziel des GIA Projektes ist es mit der Arbeit der Kompetenzzentren die Versorgungssituation gehörloser Menschen im Alter, insbesondere von Menschen mit Demenz zu verbessern. Durch die Beratungs-, Informations- und Aufklärungsangebote des GIA Kompetenzzentrums Dresden soll vor allem die Vernetzung bestehender Angebote und der Ausbau von Versorgungsstrukturen in Sachsen weiter entwickelt werden.

Das Angebot des Kompetenzzentrums richtet sich vor allem an gehörlose Menschen im Alter und ihre Bezugspersonen wie z.B. Angehörige, Freunde und Nachbarn. Eine Hauptzielgruppe sind hierbei gehörlose Menschen mit demenziellen Erkrankungen. Weiterhin können sich auch Institutionen und Fachkräfte, die im Rahmen ihrer Arbeit Kontakt zu alten gehörlosen Menschen haben, wie z.B. Ärzte, Krankenhäuser und Altenheime über die Belange gehörloser Menschen im Alter informieren und so ihr Angebot entsprechend erweitern oder verbessern.

 

Angebote

Sachverständige einer Pflegeberatung helfen Angehörigen bei allen Fragen zu Pflege und Betreuung. Sie beraten über Leistungen der Krankenkassen und Pflegeversicherungen und helfen bei Anträgen.

In Schulungsangeboten von Kranken- und Pflegekassen, Wohlfahrtsverbänden sowie anderen Dienstleistern lernen Angehörige demenzkranker Menschen, wie sie sich die Pflege und Versorgung erleichtern können. Geschult werden sie von Fachkräften.

Eine Wohnberatung hilft Demenzkranken und ihren Angehörigen dabei, die beste Wohnform zu wählen. Außerdem informieren diese Stellen über notwendige Maßnahmen, um den privaten Haushalt demenzgerecht zu gestalten.

Die Angebote für Senioren, in Fachkreisen auch bekannt als "offene Altenhilfe", beschränken sich nicht auf die Pflege. Hier geht es unter anderem auch um Beratungsleistungen, Veranstaltungen, Nachbarschaftshilfen und Besuchsdienste. Zu den Anbietern zählen zum Beispiel Seniorenbegegnungsstätten.

Kommunen, Kirchen, Verbände und Vereine betreiben vielerorts Beratungsstellen, in denen Fachkräfte, aber auch ehrenamtliche Betroffene dabei unterstützen, das Leben mit einer Demenzerkrankung neu zu organisieren. Das Beratungsangebot ist je nach Institution unterschiedlich und kann von der reinen Sachberatung bis hin zur psychosozialen Krisenintervention reichen.

Ehrenamtliche unterstützen Angehörige und professionelle Helfer, Demenzkranke zu betreuen. Institutionen, die Ehrenamtliche vermitteln, sind vor allem freie Träger der Altenpflege, aber auch die Kommunen oder die Kirchen.

Letzte Änderung: 17.10.2019 - 14:30:02

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