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HILFE IN MEINER NÄHE - DETAILS ANZEIGEN


Sozialberatung Demenz Michael Becker

Gartenstraße 2
19300 Kremmin OT Beckentin

Kontaktdaten
Herr Michael Becker
038756 / 379755
sozialberatung.demenz(at)gmail.com
http://sozialberatung-demenz.de

 

Durchführung von Pflegekursen und Individuellen Häuslichen Schulungen gemäß §45 SGB XI ; Betreuungsangebot im Rahmen der stundenweise Verhinderungspflege.

 

Gerade bei demenziellen Erkrankungen kommt es oft zu Persönlichkeitsveränderungen. Das kann sich in sozialen Verhaltensstörungen des Erkrankten äußern – wie etwa in Streitsucht und Aggressivität – und damit zu einer Belastung der gesamten familiären Situation führen. Das gesundheitliche Wohlbefinden der pflegenden Angehörigen leidet unter der Belastung und die anstrengende Betreuung übersteigt irgendwann ihre Kräfte.

 

Hier ist ein Kreislauf erkennbar, den es zu durchbrechen gilt. Und das sehe ich als meine Aufgabe an, hier möchte ich beratend und helfend zur Seite stehen. Mit Hilfe eines individuellen Kriterienkatalogs ermittle ich zunächst die tatsächliche Belastung der Pflegeperson, um daraus resultierend einen individuellen Hilfeplan zur Entlastung zu erstellen. Bei der Umsetzung des Planes bin ich natürlich genau so behilflich wie bei der späteren Überprüfung der gewählten Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit.

 

Ziel meiner Arbeit:

Bei einer fachgerechten Begleitung fühlen sich die Pflegepersonen eines demenziell veränderten Menschen weniger belastet. Sie sind dadurch gesünder und empfinden wieder mehr Lebensqualität, was sich positiv auf den zu Pflegenden auswirkt, der liebevolle Zuwendung und damit auch Wertschätzung erfährt. Letztendlich kann so der Einzug in eine stationäre Pflegeeinrichtung hinausgeschoben oder gar verhindert werden.

 

Angebote

In Schulungsangeboten von Kranken- und Pflegekassen, Wohlfahrtsverbänden sowie anderen Dienstleistern lernen Angehörige demenzkranker Menschen, wie sie sich die Pflege und Versorgung erleichtern können. Geschult werden sie von Fachkräften.

Viele Demenzkranke und andere Pflegebedürftige werden zu Hause versorgt und gepflegt. Häufig unterstützen Mitarbeiter eines ambulanten Pflegedienstes oder einer Sozialstation die Angehörigen dabei. Die Kosten für die professionelle Hilfe, die anerkannte öffentliche oder gewerbliche Träger leisten, übernimmt die Kranken- oder Pflegeversicherung der Demenzkranken, manchmal auch die Sozialämter.

Eine Wohnberatung hilft Demenzkranken und ihren Angehörigen dabei, die beste Wohnform zu wählen. Außerdem informieren diese Stellen über notwendige Maßnahmen, um den privaten Haushalt demenzgerecht zu gestalten.

Wenn eine Pflege rund um die Uhr zu Hause nicht mehr möglich ist, können Demenzkranke in Pflegeheimen versorgt werden. Die Qualität ist sehr unterschiedlich. Angehörige sollten sich gut informieren und verschiedene Angebote vergleichen.

Sachverständige einer Pflegeberatung helfen Angehörigen bei allen Fragen zu Pflege und Betreuung. Sie beraten über Leistungen der Krankenkassen und Pflegeversicherungen und helfen bei Anträgen.

Die Angebote für Senioren, in Fachkreisen auch bekannt als "offene Altenhilfe", beschränken sich nicht auf die Pflege. Hier geht es unter anderem auch um Beratungsleistungen, Veranstaltungen, Nachbarschaftshilfen und Besuchsdienste. Zu den Anbietern zählen zum Beispiel Seniorenbegegnungsstätten.

Gedächtnissprechstunden sind Anlaufstellen für alle, die Probleme mit ihrem Gedächtnis haben. Ärztinnen und Ärzte untersuchen, welche Ursache die Beschwerden haben könnten. Diagnostizieren sie eine Demenz, verweisen sie an helfende Institutionen.

Ehrenamtliche unterstützen Angehörige und professionelle Helfer, Demenzkranke zu betreuen. Institutionen, die Ehrenamtliche vermitteln, sind vor allem freie Träger der Altenpflege, aber auch die Kommunen oder die Kirchen.

Kommunen, Kirchen, Verbände und Vereine betreiben vielerorts Beratungsstellen, in denen Fachkräfte, aber auch ehrenamtliche Betroffene dabei unterstützen, das Leben mit einer Demenzerkrankung neu zu organisieren. Das Beratungsangebot ist je nach Institution unterschiedlich und kann von der reinen Sachberatung bis hin zur psychosozialen Krisenintervention reichen.

Nur Ärztinnen und Ärzte können zweifelsfrei ermitteln, ob ein Mensch demenzkrank ist, und dann die richtige Behandlung einleiten. Manchmal kann nach der Diagnose auch eine Therapie sinnvoll sein. Immer mehr Therapeuten und Arztpraxen haben sich mittlerweile auf die Bedürfnisse Demenzkranker eingestellt.

Betreutes Wohnen, ambulante Pflege oder Tagespflege – es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Demenzkranke zu betreuen. Wie viele dieser Angebote Betroffene und ihre Angehörigen jeweils finden, ist von Region zu Region unterschiedlich. Großstädte verfügen in der Regel über eine höhere Angebotsdichte als dünn besiedelte Gebiete.

In Selbsthilfegruppen von Vereinen, Kirchen und Kommunen treffen sich Demenzkranke im frühen Stadium und ihre Angehörigen zum Gespräch. Sie tauschen Erfahrungen und Informationen aus und unterstützen sich so gegenseitig.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. und ihre regionalen Mitgliedsgesellschaften sind Selbsthilfeorganisationen, die sich für die Interessen von Demenzkranken und deren Familien einsetzen. Sie beraten Betroffene und bieten ein umfassendes Forum für den Informations- und Erfahrungsaustausch.

Demenzkranke können vorübergehend die Pflege in einer vollstationären Einrichtung in Anspruch nehmen. Diese Kurzzeitpflege dient dazu, pflegende Angehörige zu entlasten oder einen pflegebedürftigen Menschen nach dem Klinikaufenthalt auf die Rückkehr in den eigenen Haushalt vorzubereiten.

Eine Alternative zum Pflegeheim ist die Wohngemeinschaft mit anderen demenzkranken Menschen. Die nötige Unterstützung im Alltag bekommen die WG-Mitglieder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ambulanter Pflegedienste.

Zahlreiche Einrichtungen öffentlicher und privater Träger sowie Alzheimer Gesellschaften bieten betreute Reisen mit bedarfsgerechter Unterbringung an. Die Angebote richten sich an Demenzkranke und ihre pflegenden Angehörigen.

Pflegestützpunkte beraten über alle möglichen pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. Betroffene erhalten hier wichtige Antragsformulare, Informationen und konkrete Hilfestellungen. In den Stützpunkten arbeiten Fachkräfte von Pflege- und Krankenkassen, der Altenhilfe oder der Sozialhilfeträger unter einem Dach. Das beschleunigt die Abstimmung untereinander und ermöglicht Beratung und Hilfe aus einer Hand.

Letzte Änderung: 12.09.2019 - 12:30:02

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