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AWO Ortsverein Ober-Mörlen e. V. - Demenzcafé "Plauderkaffee"

Nauheimer Straße 18
61239 Ober-Mörlen

Nehmen Sie Kontakt auf

Ansprechperson: Waltraud Neisel

Telefon: 06002 837

Beschreibung des Projektträgers Ober-Mörlen ist eine kleine Gemeinde mit knapp 6.000 Einwohnern. Die Pflege und Betreuung älterer Mitmenschen wird noch überwiegend von den Familien übernommen, doch hier zeichnet sich deutlich eine Veränderung für die nächsten Jahre ab. Das Thema Demenz ist noch nicht in den Köpfen der Bürger/innen verankert, es wird verdrängt, obwohl es lt. Statistik in unserem Dorf 60-80 demente Personen gibt. Dies soll sich ändern. Ein erster Schritt ist die Einrichtung eines Demenzcafés, in dem sich Betroffene mit einer hauptamtlichen Altenpflegerin und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern an einem Nachmittag in der Woche treffen. Diese Aufgabe lösen AWO und evangelische Kirche gemeinsam. Der AWO-OV Ober-Mörlen e. V. hat bei seiner Arbeit mit dementen Personen immer drei Gruppen im Blick: Die an Demenz erkrankten Personen:

  • sie sollen durch geeignete Maßnahmen gefördert werden (regelmäßige Treffen im Demenzcafé, Hausbesuche etc.)
  • es  soll ihnen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden (Selbständigkeit erhalten, Fähigkeiten erkennen und fördern etc.)
  • sie sollen am sozialen Leben unseres Dorfes teilnehmen und sich nicht isolieren (Spaziergänge, Teilnahme bei Ausflügen, Besuche bei dörflichen Veranstaltungen, Gottesdienste etc.),

Die pflegenden Angehörigen:

  • sie sollen vor Überforderung geschützt werden (stundenweise Entlastung durch Demenzcafé, Hausbesuche etc.)
  • sie sollen Zugang zu Selbsthilfegruppen erhalten (Einrichtung von Gesprächsgruppen im Dorf etc.)
  • sie sollen mehr Informationen im Umgang mit Demenz erhalten (Vorträge von Ärzten, Therapeuten etc.)
  • sie sollen Hilfe bei rechtlichen Fragen erhalten (Beratung und Hilfe im AWO-Lädchen beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen etc.)
  • sie sollen eine Wertschätzung ihrer Leistung erfahren (Dankgottesdienst etc.)

Die Bevölkerung Ober-Mörlens:

  • sie sollen ihre eigene Haltung zur Demenz überprüfen (mehr Information durch Vorträge, Bücher, Filme, Diskussionen etc.)
  • sie sollen durch Informationen sensibilisiert werden, einen ungezwungenen Umgang zu dementen Personen zu pflegen und ihnen eine Teilhabe am sozialen Leben ermöglichen (im Verein, in Geschäften, bei Feiern etc.)
  • die Bereitschaft zur ehrenamtlichen Tätigkeit soll verbessert werden (vermehrte Besuche, Hilfsangebote etc.)

Projektbeschreibung Die betroffenen Familien brauchen Unterstützung - Gesprächsrunden mit Angehörigen sind in Vorbereitung. Außerdem sollen die Dorfbewohner über Demenz und ihre Erscheinungsformen informiert werden. Daneben soll das bestehende Netzwerk aus AWO - ev. Kirche - Gemeinde - Wetteraukreis weiter ausgebaut werden, weitere Partner werden gesucht (Ärzte, Vereine, kath. Kirche etc.), die betroffene Familien vor Ort informieren und beraten und weitere niederschwellige Angebote übernehmen können. Ganz wichtig ist auch die Einbindung der restlichen Dorfbewohner, diese sollen die Entwicklung begleiten und möglichst ehrenamtlich unterstützen. Die an Demenz erkrankten Menschen sind unsere Nachbarn, sie haben ein Recht darauf, an unserem Dorfleben teilzunehmen. In den nächsten Jahren wollen wir uns in kleinen Schritten unserem großen Ziel nähern: Ober-Mörlen wird eine demenzfreundliche Gemeinde Netzwerkpartner:

  • AWO-Ortsverein Ober-Mörlen e. V.
  • AWO Ambulante Dienste Butzbach/Langgönsev
  • Kirchengemeinde Ober-Mörlen
  • Gemeinde Ober-Mörlen
  • Wetteraukreis
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