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Demenzprävention Landkreis Merzig-Wadern

Bahnhofstraße 27
66663 Merzig

Nehmen Sie Kontakt auf

Ansprechperson: Peter Wilhelm / Sarah Baltes

Telefon: 06861 80-423 / 06861 80-421

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Beschreibung des Projektträgers

Der Landkreis Merzig-Wadern hat rund 105.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Davon sind  knapp 22.000 Menschen älter als 65 Jahre, die Zahl der Menschen über 90 Jahre beträgt z. Zt. ca. 820. Im Jahr 2030 werden in unserem Landkreis noch ungefähr 100.500 Menschen leben. Die Alterskohorte der Menschen über 65 Jahre wird sich auf etwa 30.600 erhöhen. Die Zahl der Menschen über 90 Jahre wird sich wahrscheinlich auf 1.940 mehr als verdoppeln. An Demenz erkrankt sind derzeit statistisch gesehen ca. 2.500 Menschen. Die Betreuungs- und Versorgungsproblematik von demenziell erkrankten Menschen wird somit eine noch größere Herausforderung darstellen. Folgende demenzspezifische Angebote sind im Landkreis Merzig-Wadern vorhanden und dem Landkreis bekannt: Pflegekurse für Angehörige von Demenzerkrankten, drei Café "Vergiss-mein-nicht" für Demenzerkrankte, Tagescafé "Aktiv", Café "Atempause", Kontaktzentren für Hospiz und Demenz, mehrere Betreuungsgruppen, ehrenamtliche Besuchsdienste, mehrere Angehörigengruppen, Gesprächskreis "Hospiz und Demenz", Seniorenbüro, Angebote der Tagespflegestellen im Landkreis, vier als niedrigschwellige Betreuungsangebote

Kostengünstige Angebote, in denen sich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer nach entsprechender Ausbildung unter Anleitung von Pflegefachkräften um Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf, wie beispielsweise Demenzkranke, kümmern.
niedrigschwellige Betreuungsangebote
gem. §§ 45c, 45d SGB XI anerkannte Dienste und Anbieter sowie ein enger Kontakt mit der Landesfachstelle Demenz.

Projektbeschreibung

Der Bewerbung des Landkreises Merzig-Wadern liegen folgende drei Gedanken/Ideen zu Grunde:

  1. Netzwerklücke auf kommunaler Ebene im Saarland schließen
    Im Saarland gibt es mit Ausnahme des Landkreises Merzig-Wadern überall "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz". Darüber hinaus gibt es auf Landesebene die "Allianz für Demenz - Netzwerk Saarland" (hier ist der Landkreis Merzig-Wadern Mitglied). Der Landkreis ist bestrebt, die Netzwerklücke auf kommunaler Ebene schnellstmöglich zu schließen.
  2. Sozialraumorientierung
    Der Gesamtlandkreis weist eine sehr heterogene Struktur auf. So zeichnet sich der westliche Teil durch z. T. städtische Strukturen aus (keine großen Einbrüche in den Bevölkerungszahlen, sogar stabile bis steigende Prognosen, höhere Anteil an MigrantInnen, gute Betreuungsangebote). Wohingegen im ländlich strukturierten Hochwaldbereich die demografische Entwicklung sehr stark greifen wird (hohe Einbrüche in den Bevölkerungszahlen, Probleme bei der Aufrechterhaltung der     Infrastruktur, Mobilität etc.). Gleichlautende Ergebnisse hat die Programmphase des Bundesprogramms "MORO - Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge" ergeben. Diese Erfahrungen werden zukünftig auch im Bereich der Altenarbeit und insbesondere in die Demenzarbeit einfließen, um eine "Sozialraum orientierte" Entwicklung zu erreichen.
  3. Aufbau Präventionsarbeit
    Ein besonderer Schwerpunkt soll in den kommenden Jahren im Segment "Prävention" gesetzt werden. Hier wird aktuell mit Kooperationspartnern ein Präventionsprojekt initiiert.

Netzwerkpartner

  • Pflegestützpunkt im Landkreis Merzig-Wadern
  • Stabsstelle regionale Daseinsvorsorge des Landkreises
  • Runder Tisch Demenz
  • Deutsches Institut für Demenzprävention
  • Gedächtnisregion e. V.
  • MORO-Netzwerk Barrierefreiheit
  • Projektteam "Gedächtnis-Sport" - Demenzversorgung der Zukunft im Landkreis Merzig-Wadern
  • Kreispflegeausschuss
  • verwaltungsinterne Netzwerkpartner (Gesundheitsamt, Gleichstellungsbeauftragte, Amt für soziale Angelegenheiten, Kommunaler Behindertenbeauftragter für den Landkreis, Ehrenamtsbörse, ÖPNV etc. )

Die Liste ist nicht abschließend und kann jederzeit ergänzt und fortgeschrieben werden. Darüber hinaus wird über eine breite Öffentlichkeitsarbeit zur Mitarbeit aufgerufen.

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