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AGP Sozialforschung im FIVE e. V., Ev. Sozialstation Freiburg

Bugginger Straße 38
79114 Freiburg

Nehmen Sie Kontakt auf

Ansprechperson: Birgit Schuhmacher

Telefon: 0761 4781285

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Beschreibung des Projektträgers

AGP Sozialforschung“ ist ein An-Institut der Evangelischen Hochschule Freiburg unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Klie. Seit 25 Jahren führt „AGP Sozialforschung“ angewandte Forschung in den Themenfeldern Alter, Demenz und Pflege durch. So trugen die Modellprojekte „ReduFix“ (2004-2006, BMFSFJ), ReduFix Praxis“ (2007-2009, BMFSFJ) und „ReduFix ambulant“ (2009-2012, BMBF) entscheidend zum Aufbau von Wissensbeständen über die Verbreitung von freiheitsentziehenden Maßnahmen und deren Vermeidung in der Praxis bei. Geschäftsführerin Birgit Schuhmacher war beteiligt am „Freiburger Modell - Netzwerk Wohngruppen für Menschen mit Demenz“ und hat unter anderem die Konzeption und Umsetzung der Studie „Pflegeoase“ (Erforschung von Versorgungsstrukturen von sehr schwer demenzerkrankten Menschen) mit verantwortet. Inge-Dorothea Boitz-Gläsel (Zentrale Pflegedienstleitung/Leitung Qualitätsmanagement der Evangelische Sozialstation Freiburg), erarbeitete in Anlehnung an die „ReduFix-Studie“ eine Handlungsrichtlinie zur Reduzierung von freiheitseinschränkenden und –entziehenden Maßnahmen. Sie ist konzeptionell an mehreren Projekten bedarfsgerechter und quartiersnaher Versorgungsmöglich- keiten für Menschen mit Demenz beteiligt.

Projektbeschreibung

Menschen mit Demenz gehören zu den Personen mit dem höchsten Risiko, eine Freiheit entziehende Maßnahme (FEM) zu erleiden. Vor diesem Hintergrund soll das Netzwerk „Für Sicherheit sorgen ohne zu schaden - ReduFix Südbaden“ die folgenden Ziele verfolgen:

  • Aufklärung und Information über die (negativen) Wirkungen von freiheitsentziehenden  Maßnahmen und praktikable Wege ihrer Reduzierung beziehugsweise Vermeidung
  • die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen durch die Förderung einer ausgewogenen Balance von Sicherheits- und Freiheitsaspekten
  • Alternativen zu FEM und Wege zu einer, in guter Weise, sorgenden Haltung gegenüber Menschen mit Demenz aufzuzeigen
  • Kooperationen zwischen den professionellen Kräften und Einrichtungen in der Region hinsichtlich einer Vermeidung von FEM aufzubauen  beziehungsweise zu verstärken
  • Erstellung von praxistauglichen Informationsmaterialien beziehungsweise Formularen/ Vorlagen, die einen rechtlich korrekten Umgang mit FEM beziehungsweise den entsprechenden Alternativ-Maßnahmen erleichtern und Möglichkeiten der Vermeidung von FEM aufzeigen
  • Informationen über FEM und ihrer Vermeidung in der Weiterbildung von Pflegekräften sowie in Schulungen für pflegende Angehörige und Ehrenamtliche curricular verankern.

Hierzu werden maßgebliche Akteure in Freiburg und Südbaden zu einem quartalsmäßigen Runden Tisch eingeladen. Der Austausch dient der Information, Schulung und dem Aufbau von Kooperationen.

Netzwerkpartner

  • Freiburger Modell e. V.
  • Arbeitskreis Stadt-Land-Demenz
  • DVLAB Baden-Württemberg
  • Weitere Netzwerkpartner sollen durch das Projekt gewonnen werden.
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