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Klinikum Westfalen GmbH

Am Knappschaftskrankenhaus 1
44309 Dortmund

Nehmen Sie Kontakt auf

Ansprechperson: Matthias Dieckerhoff

Telefon: 0231 922-1800

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Beschreibung des Projektträgers

Das Knappschaftskrankenhaus ist ein Haus der Akut- und Regelversorgung, verfügt über 451 Planbetten und behandelt jährlich 18.500 stationäre und 60.000 ambulante Fälle. Im Allgemeinen leiden etwa 20% aller Patientinnen und Patienten unter einer bereits diagnostizierten oder noch nicht erkannten Demenz. Ziel des Hauses ist eine qualifizierte Überleitung und Betreuung der an Demenz erkrankten Menschen. Das wird gewährleistet durch die Weiterbildung von Beschäftigten im Bereich Demenz und der Einbindung der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im "Demenz-Konzept". Im Rahmen der bereits etablierten familialen Pflege werden neben kostenlosen Angehörigenschulungen und Pflegetrainings am Krankenbett auch Angehörige im Bereich Demenz angeleitet. Hier erlernen diese den Umgang mit den Betroffenen. Biographiearbeit, Beschäftigung, Spannung und Entspannung sind nur einige Themeninhalte bei diesen Schulungen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins "Kontakt und Hilfe e. V." betreuen bereits demenzerkrankte Patientinnen und Patienten. Fort- und Weiterbildung der Beschäftigten befähigen diese, die Orientierung und Fürsorge für diese Menschen zu verbessern.

Projektbeschreibung

Für einen an Alzheimer erkrankten Menschen und seinen Angehörigen sind ein gleichbleibender Tagesablauf und ein gewohntes Umfeld wesentlich und erhöhen die Lebensqualität aller beteiligten Personen. Eine veränderte Umgebung, beispielsweise ein Aufenthalt in einem Krankenhaus, kann den Zustand des Erkrankten verschlechtern und in einigen Fällen die poststationäre Versorgung einschränken oder sogar unmöglich machen. Zielsetzung des Unternehmens ist die Optimierung struktureller und menschlicher Betreuung aller, die an Demenz erkrankt sind und einen stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus benötigen. Vorrangig soll eine nachhaltige Zunahme der demenziellen Symptomatik durch einen Krankenhausaufenthalt verhindert werden. Eine Verbesserung der Behandlungsergebnisse unter Berücksichtigung aktueller und wissenschaftlich belegter Ergebnisse spielt eine genauso große Rolle wie die Einhaltung der Individualität und der Erhalt größtmöglicher Selbständigkeit. In diesem Kontext stehen der Aufbau eines vertrauensvollen Verhältnisses und die adäquate Überleitung aus dem häuslichen Sektor in den stationären Bereich durch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Fokus. Durch die Betreuung und Begleitung der Patientinnen und Patienten soll ein möglichst kurzer Krankenhausaufenthalt ohne eine nachhaltige Verschlechterung des Zustands erreicht werden.

Netzwerkpartner

  • Ehrenamtlicher Dienst: Verein Kontakt und Hilfe e. V.
  • Evangelischer Kirchenkreis Fachbereich I Seelsorge und Beratung/Krankenhausseelsorge und Ehrenamtskoordination
  • Projekt 'Familiale Pflege' in Kooperation mit der Universität Bielefeld und der AOK
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