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Klinikum der Stadt Ludwigshafen gGmbH

Bremserstraße 79
67063 Ludwigshafen

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Ansprechperson: -

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Ansprechpersonen:

  • Frau Dr. Meike Ziegler (Ärztliche Direktion)
  • Frau Bianca Kautz (Ärztliche Direktion)
  • Frau Gabriele Ehret-Böhm (Pflegedirektion)

Telefon:

  • 0621 503-2013 (Frau Dr. Ziegler)
  • 0621 503-2388 (Frau Kautz)
  • 0621 503-2305 (Frau Ehret-Böhm)

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Beschreibung des Projektträgers

Das Klinikum der Stadt Ludwigshafen ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung ohne eine spezielle Geriatrische Abteilung.

Im Rahmen der Demenzarbeit sind seit 2009 viele Elemente, die zu einer besseren Versorgung der Patienten mit Demenz während des Klinikaufenthaltes  beitragen sollen, in den Klinikalltag integriert.
 
Das Klinikum hat am landesweiten Modellprojekt "Demenzkompetenz im Krankenhaus" teilgenommen. Die Versorgung demenziell erkrankter Menschen wurde im Rahmen der vorhandenen Ressourcen optimiert. Die Demenzarbeit wird von einer Steuerungsgruppe Demenz und einem interdisziplinär und berufsgruppenübergreifend besetzten Demenzteam begleitet.

Seit dem Jahr 2009 ist die Versorgung von dementen Patienten einer der Arbeitsschwerpunkte der Arbeitsgemeinschaft Patientensicherheit. In einem ersten Schritt erfolgte die Entwicklung einer Verfahrensanweisung für den Umgang mit Demenzpatienten für das Gesamthaus. Die Thematik Umgang mit Demenzpatienten im Krankenhaus ist seit mehreren Jahren fester Bestandteil des hausinternen Fortbildungsprogrammes.

Im Jahr 2013 wurde in einem Pflegeprojekt der Neurologischen Klinik versucht,     im Setting eines Akutkrankenhauses die Optimierung  der pflegerischen Versorgung demenzkranker Patienten herbeizuführen. Hierbei wurden Beschäftigungsmaterialien angeschafft sowie eine Umgebungsanpassung im Rahmen der Möglichkeiten umgesetzt. Darüber hinaus wurden relevante biographischen Daten in der Pflegeanamnese  erhoben.

Zur Optimierung der multiprofessionellen Versorgung demenzkranker Patienten existiert ein Demenzkonzept für das Gesamthaus.

Drei Mitarbeiter des Pflegedienstes absolvieren die Weiterbildung zum Pflegeexperten für Demenz und kognitive Einschränkungen an der Universitätsklinik Mainz, um danach als Multiplikatoren hausweit eingesetzt zu werden.

Seit Ende 2014 sind ehrenamtliche Demenzbegleiter in der Klinik im Einsatz.

Projektbeschreibung

Das Ziel des Projektes ist die regionale Vernetzung - nicht nur auf der Ebene der professionell tätigen  Akteure der Demenzversorgung - sondern auch auf den Ebenen der ehrenamtlichen Demenzbegleiter aus unterschiedlichen Sektoren  zu generieren und voranzutreiben.

Durch die Ausbildung von Demenzbegleitern für das Klinikum Ludwigshafen, aber auch durch alle anderen Parteien in der Demenzversorgung in gemeinsamen Veranstaltungen und durch den Besuch gemeinsamer Supervisions- und Fortbildungsveranstaltungen in der Folge, wird die Versorgung demenziell Erkrankter nicht nur in unserem Haus, sondern in der gesamten Region verbessert. Idealerweise kommt es zu einem sektorübergeifenden Informationsaustausch auf der Ebene der Demenzbegleiter.

Die Ausbildung von Demenzbegleitern erfolgt in Zusammenarbeit mit der Alzheimergesellschaft und dem Institut für Personalentwicklung am Klinikum Ludwigshafen. Sie ist - ebenso wie die Durchführung von Supervisionen und Fortbildungsveranstaltungen für ehrenamtlich Tätige - Teil unseres regelmäßigen Fortbildungskatalogs.

Netzwerkpartner

Das Klinikum ist aktives Mitglied im Gerontopsychiatrischen - geriatrischen Verbund Ludwigshafen. Teilnehmer des Verbundes sind u. a.: umliegende Krankenhäuser, Stadtverwaltung Ludwigshafen, Alten- und Pflegeheime, Pflegestützpunkte und die  Alzheimergesellschaft.

Ausbildung von Demenzbegleitern durch das Klinikum Ludwigshafen in Zusammenarbeit mit der Alzheimergesellschaft:

  • Angebot zur Teilnahme für Netzwerkpartner und andere Interessierte (z. B. Nachbarschaftshilfe, Mehrgenerationenhäuser, etc.)
  • Angebot zur Teilnahme an regelmäßigen Supervisionen und Fortbildungen im Hause.

Dadurch Vernetzung auf der Ebene der Demenzbegleiter und kompetente Versorgung der an Demenz erkrankten Menschen im häuslichen Umfang sowie im stationären Bereich.

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