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Kontaktstelle PflegeEngagement im Stadtteilzentrum Siemensstadt

Wattstraße 13
13629 Berlin

Nehmen Sie Kontakt auf

Ansprechperson: Susanne Pohlmann

Telefon: 030 93622380

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Beschreibung des Projektträgers

Sozial-kulturelle Netzwerke casa e. V. ist als gemeinnütziger Verein seit ca. 30 Jahren im Berliner Bezirk Spandau in verschiedenen sozialen und kulturellen Bereichen und Projekten aktiv.
Eines dieser Projekte ist die Kontaktstelle  PflegeEngagement, die u. a. das Projekt „DemenzLotsen Spandau“ aufgebaut hat.
Mit Hilfe des DemenzNetz Spandau unter der Projektleitung der Kontaktstelle PflegeEngagement wurde für Menschen mit Demenz im Bezirk Spandau das ehrenamtliche DemenzLotsenprojekt aufgebaut, um Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu unterstützen und ihre Lage zu verbessern. Wie ein Lotse zeigen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wege auf, wie Menschen mit Demenz und deren Angehörige Hilfe und Unterstützung bekommen können. Sie sind vor Ort: im Kiez, in der Nachbarschaft, in der Hausgemeinschaft und sind Ansprechpartnerinnen und -partner für Menschen und Institutionen in Spandau, die Fragen zum Thema Demenz haben. Mit öffentlichkeitswirksamen Projekten sensibilisieren sie im Bezirk Spandau für das Thema Demenz, z. B. mit Kunst und Schulprojekten. Sie verstehen sich als ehrenamtliche Ergänzung von professionellen Hilfs- und Unterstützungsangeboten.
Mittlerweile gibt es etwa 20 aktive Ehrenamtliche, die in den verschiedenen Sozialräumen aktiv sind und zum Teil feste Sprechzeiten anbieten. Das Projekt genießt ein gutes Ansehen im Bezirk und ist allgemein bekannt, auch bei Mitgliedern des Gerontopsychiatrisch-Geriatrischer Verbundes.

Projektbeschreibung

  • Ausbau und Erweiterung
    des DemenzLotsenprojektes unter  Einbeziehung von Migrantinnen und Migranten
    Aufgebaut werden müssen Offenheit gegenüber anderen Kulturen (Ehrenamtliche und Professionelle) und die Sensibilisierung im Umgang mit Fremdheit sowie die Nutzung kulturspezifischer Fähigkeiten
    • Ziel: die Öffentlichkeit aufzuklären, Versorgungslücken für Migrantinnen und Migranten aufzudecken und für sie das Versorgungsangebot zu verbessern sowie mehr Akzeptanz und einen offenen Umgang mit Demenzerkrankungen insbesondere bei Migrantinnen- und Migrantengruppen zu fördern
    • Ehrenamtliche Migrantinnen und Migranten in die Vermittlerrolle, (Rolle von Sprachmittlerinnen und -mittlern) einbeziehen, da die Akzeptanz untereinander größer und eher gegeben ist. Erweiterung der Qualifizierungsmaßnahmen der DemenzLotsen (freiwillige Helferinnen und Helfer) mit dem Schwerpunkt Migration (interkulturelle Kommunikation)
    • Akquise und Gewinnung von Ehrenamtlichen mit möglichem Migrationshintergrund als Multiplikatoren: Die fremdsprachigen DemenzLotsen kennen die kulturellen Gegebenheiten und fungieren als „Türöffner“ zu den oft noch stärker isoliert lebenden Familien und können ihnen so auf Augenhöhe begegnen.

  • Konkrete Vorhaben:
    • Ausbau eines Netzwerkes von Professionellen im Bezirk, die Multiplikatoren Funktion übernehmen können bzw. mit den Zielgruppen arbeiten
    • Planung einer gemeinsamen Veranstaltung (Podiumsdiskussion) zur Situation pflegender Angehöriger mit Migrationshintergrund
    • aufsuchende Beratung, Sensibilisierung und Wegeweisung von ehrenamtlichen Einwanderern zu der entsprechenden Zielgruppe - Beratungssprechstunden an verschiedenen Spandauer Standorten etablieren
    • über kulturelle Aktivitäten: (Lesungen, Biographie Arbeit: Betroffene erzählen von ihrer Situation, Musikveranstaltungen aus den verschiedenen Kulturen) Ehrenamtliche gewinnen und Informationen an Betroffenen über Hilfsangebote für Menschen mit Demenz vermitteln.

Netzwerkpartner

  • Das DemenzNetz Spandau unter der Leitung des Bezirksamtes Spandau, Frau Martina Busch
  • Erweiterung der Kooperation mit Partnern aus dem Bezirk, die im Bereich Migration tätig sind: Moschee, Bezirksbeauftragter für Migration, Migration Sozialkommission (SoKo) Seniorenvertretung, KomZen, Senioren- und Behindertenbeauftragter, Integrationslotsen in Spandau, Gestaltungspartner der „Allianz für Demenz“ (gute zusammengetragene Beispiele), Sozialpsychiatrischer Dienst Spandau, Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker mit Migrationshintergrund, evtl. Gesundheitsamt.

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