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Generationenhaus Bahnhof Hümme e. V.

Tiefenweg 12
34369 Hofgeismar-Hümme

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Ansprechperson: Markus Mannsbarth, Vorsitzender

Telefon:

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Beschreibung des Projektträgers

Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude in Hümme, einem Stadtteil der Stadt Hofgeismar, wurde saniert und im Oktober 2015 eröffnet. Es soll zu einem Treffpunkt für alle Generationen mit zahlreichen Angeboten für Betreuung, Beratung, Bildung und Nachbarschaftshilfe entwickelt werden. Das Generationenhaus wird Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Ältere. Eine Seniorenbegegnungsstätte soll ebenso eingerichtet werden wie eine Kinderbetreuung mit Hausaufgabenhilfe und ein Mutter-Kind-Spielkreis. So soll das „Generationenhaus Bahnhof Hümme“ ein Ort der Begegnung von Jung und Alt werden. Auch das kulturelle Angebot von Hümme mit Konzerten, Theater, Kabarett und Kino und verschiedenen Kursangeboten  soll hier ausgebaut werden. Für die Hümmer Vereine und die Ev. Kirchengemeinde gibt es Räume im Obergeschoss und Raumnutzungen im Untergeschoss. Die Volkshochschule Region Kassel wird die Räumlichkeiten nutzen, um speziell zugeschnittene Kurse anzubieten. Der VdK Ortsverband, der Geschichtskreis Hümme und der Volkschor Hümme ziehen in das Generationenhaus mit ein. Die Hümmer Jugend-Rockbands bekommen Proberäume im Kellergeschoss und im angrenzenden Schuppen werden Jugendräume eingerichtet, so dass auch die Jugend an dem Projekt beteiligt ist und das Gebäude in Zukunft nutzen wird. Es soll gefördert werden, dass Kinder und Jugendliche des Ortes stärker an das Dorf gebunden werden und zukünftig in den Betrieb des Generationenhauses Hümme hineinwachsen.

Projektbeschreibung

Das Generationenhaus Bahnhof Hümme befindet sich im Hofgeismarer Ortsteil Hümme, der ca. 1.400 Einwohner hat. In der näheren Umgebung liegen drei weitere Dörfer mit insgesamt 1.500 Einwohnern, die zur selben  Kirchengemeinde gehören. Aufgrund der demografischen Entwicklung in dieser ländlichen Region leben hier zunehmend mehr ältere Menschen allein, weil ihre jüngeren Angehörigen in die Städte abwandern.
Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es u. a. die Lebenssituation von älteren Menschen und Menschen mit Demenz und deren Angehörigen zu verbessern. Die soziale und gesellschaftliche Teilhabe am Leben soll ihnen durch vielfältige Angebote weiterhin ermöglicht werden. In Informationsveranstaltungen sollen die Bevölkerung, Vereine,  Kindergarten und Schule für das Thema Demenz sensibilisiert und das Verständnis für Betroffene gefördert werden. Sie sollen in ihrem Umfeld besser integriert und soziale Kontakte sollen gefördert werden.
Im Generationenhaus Bahnhof sollen wohnortnahe Betreuungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote entwickelt werden.  Die Entlastungsmöglichkeiten tragen zu mehr Lebenszufriedenheit und Lebensqualität bei, und die Demenzkranken können länger selbständig zu Hause leben. Ein wichtiger Baustein im Generationenhaus ist die Einrichtung eines wöchentlichen Betreuungcafés mit vielfältigen Beschäftigungs- und Erinnerungsangeboten, das zur Entlastung  der betreuenden Angehörigen  beitragen soll. Hierfür wird eine Fachkraft eingestellt, die von weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt wird.
Geplant ist weiterhin die Schulung von Ehrenamtlichen in Kooperation mit dem Zentrum für Demenz Hofgeismar. Ebenso sollen regelmäßige Informationsveranstaltungen mit Themen wie Gesundheit im Alter, Betreuung, Vollmacht, Patientenverfügung etc. organisiert werden.
Auch gemeinsame Spaziergänge und andere Unternehmungen sollen initiiert werden.
Das Thema Prävention ist ein weiterer wichtiger Baustein im Generationenhaus Hümme.  So wird es  ein wöchentliches Gruppenangebot für Ältere geben unter dem Motto: Selbstständig und kompetent im Alter – Gemeinsam aktiv für mehr Lebensqualität. Dabei werden Gedächtnistraining und Übungen zur kognitiven Aktivierung, Spiele und Übungen zur Bewegungskoordination angeboten. Ebenso geht es um Wissensvermittlung und Austausch über das, was im Alter wichtig wird.
Das ergotherapeutische Gesundheitsförderungsprogramm „TATKRAFT-Gesund im Alter durch Betätigung“  wird einmal im Jahr angeboten und richtet sich an ältere Menschen,  die sich in Lebensübergangsituationen befinden wie Übergang in den Ruhestand, Wohnortwechsel oder nach Verlusterfahrungen.  Das Gruppenangebot ermöglicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, neue Herausforderungen gesund und vorausschauend zu meistern und Veränderungen als Chance zu sehen.

Netzwerkpartner

  • die Ev. Kirchengemeinde
  • A B C Altenberatungszentrum, Zentrum für Demenz
  • Sozialverband VdK
  • Kooperationen mit Pflegediensten, Vereinen, Kindergarten und Schule sind im Aufbau

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