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Begegnungs- und Servicezentrum Heddernheim

Aßlarer Straße 3
60439 Frankfurt

Nehmen Sie Kontakt auf

Ansprechperson: Sybille Vogl

Telefon: 069 577131

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Beschreibung des Projektträgers

Der Frankfurter Verband ist der größte Träger sozialer Einrichtungen in Frankfurt am Main. Sein vielfältiges Angebot deckt die gesamte Bandbreite von Dienstleistungen für ältere Frankfurter Bürgerinnen und Bürger ab. Für Seniorinnen und Senioren reicht das Angebot des Frankfurter Verbandes von betreutem Wohnen, ambulanter Pflege und dem Hausnotruf bis hin zu eigenen Pflegeheimen und dem vielseitigen Freizeit- und Veranstaltungsprogramm „Aktiv Älterwerden“.
Bei all diesen  Angeboten begegnen uns auch Menschen mit Demenz und zunehmend mit Migrationshintergrund. Im stationären und teilstationären Bereich des Frankfurter Verbandes gibt es etablierte Angebote kultursensibler Altenhilfe, um die Belange von Menschen mit Demenz und Migrationshintergrund zu berücksichtigen.  Im Bereich der Offenen Altenhilfe sehen wir noch Handlungsbedarf, um für Menschen mit Demenz und Migrationshintergrund gezieltere niedrigschwellige Angebote zu entwickeln.

Projektbeschreibung

Seit 2010 entwickelt die Initiative „Demenz freundliches Quartier“ im  Frankfurter Stadtteil Heddernheim Kultur-, Ausflugs-, Gesprächs- und Bewegungsangebote für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen. Mit dem Schwerpunkt: „Migration und Demenz“ wollen wir nun auch Mitbürgerinnen und -bürgern mit Migrationshintergrund und Demenz Teilhabe und Inklusion anbieten. Denn sie fühlen sich im Alter „doppelt fremd“, wenn die aktuelle Lebensumgebung nicht mehr zu den Bildern der alten Heimat passt, die im Inneren unter der Demenz auftauchen und auch das erst spät gelernte Deutsch sich wieder entzieht.
Zugang zu betroffenen Familien eröffnet die Kooperation mit Vereinen der jeweiligen Kulturen. Ihre Einbindung durch gemeinsame Organisation kultureller Veranstaltungen im „Demenz freundlichen “Heddernheim“ soll Normalität und Akzeptanz vermitteln, soziale Kontakte fördern und Vorurteile oder Ängste auf beiden Seiten abbauen. Geplant sind Musikabende, Tanztees, Kochtreffs und Theaterarbeit, in denen Migrantinnen und Migranten mit Demenz aktiv in die Besonderheiten ihrer Heimatkulturen einführen.
Parallel ist über Demenz zu informieren, Beratung zu vermitteln und es sind kultursensible Betreuungsangebote und Gesprächskreise für Angehörige zu entwickeln.
Initial ist die Zukunftswerkstatt im November, in der alle Interessierten und Beteiligten Ideen und Ansätze vorstellen, deren Umsetzung planen und terminieren.
So können wir gemeinsam kultursensible Unterstützung für Menschen mit Demenz und Migrationshintergrund entwickeln.

Netzwerkpartner

  • AMKA, Amt für Multikulturelle Angelegenheiten, Bereich Alter und Migrationshintergrund
  • Leben mit Demenz e. V.
  • Pro Seniore e. V., Italienischer Kulturverein Frankfurt am Main
  • Deutsch-Bengalische Gesellschaft e. V.
  • Arbeitskreis Demenz, Gesundheitsamt Frankfurt am Main

Eine Kooperation mit weiteren Migrantenvereinen wird angestrebt

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