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Drei Männer sitzen an einem Tisch und halten Flyer. Dahinter stehen viele Frauen und Männer unterschiedlichen Alters.

DRK Kreisverband Hamburg-Harburg e. V.

Rot-Kreuz-Straße 3-5
21073 Hamburg

Nehmen Sie Kontakt auf

Ansprechperson: Frau Isabelle Nakhdjavani-Brauner

Telefon: 040–766 092-585

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Beschreibung des Projektträgers

Das DRK-Harburg e. V. unterhält als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation ein breites Angebot sozialer Dienstleistungen. Mit rund 7.000 fördernden Mitgliedern, 400 Ehrenamtlichen und über 1.000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das DRK Harburgs größte Bürgerinitiative. Unsere Angebote gliedern sich in den Bereichen Rettungsdienst und Katastrophenschutz, Kinder, Jugendliche und Familien, Flüchtlingshilfe, Integrationsarbeit, Seniorensport und –betreuung, einem Hospiz und der ambulanten Pflege mit drei Tagespflegeeinrichtungen sowie einer niedrigschwelligen Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz.
Für Menschen mit Demenz im Frühstadium (Menschen mit Demenz im Anfangsstadium sowie Menschen mit Demenz im mittleren Lebensalter) bestanden keinerlei Angebote im Bezirk Harburg und dem Raum Süderelbe.
Eine eigens eingerichtete Projektstelle für „Frühe Demenz“ hat zum Ziel, eine Sensibilisierung durch Öffentlichkeitsarbeit zum Thema herbeizuführen, niedrigschwellige Angebote zu entwickeln und eine Vernetzung der professionellen Akteure zu erreichen.

Projektbeschreibung

Um die Begleitung, Betreuung und Versorgung von Menschen mit Demenz allgemein und im frühen Stadium im Besonderen, effizienter und über die Versorgungssektoren hinweg koordinierter zu gestalten, initiierte der DRK Kreisverband Harburg in Kooperation mit dem Asklepios Klinikum Harburg im Oktober 2015 ein Demenznetz für „professionelle Akteure“ im Bezirk Harburg und im Raum Süderelbe. Die Arbeit des Professions-Demenznetzes richtet sich an alle Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen im Bezirk Harburg und Raum Süderelbe.
Menschen mit Demenz und ihre Angehörige erleben häufig Versorgungsbrüche und Barrieren über die Versorgungssektoren und Disziplinen hinweg. Professionelle Akteure und pflegende Angehörige beklagen den geringen sektoren- und disziplinübergreifenden Austausch auf Fallebene. Der mangelnde Austausch führt häufig zu Fehl-, Unter- oder Überversorgung. Für Menschen mit Demenz unter 65 Jahren und ihren Angehörigen mangelt es grundsätzlich an niedrigschwelligen Unterstützungssystemen im Bezirk.
Arbeitsschwerpunkte des Netzwerkes:

  • Angebotsbündelung und Informationsweitergabe insbesondere nach Diagnosestellung über die Bereitstellung einer Broschüre für den Bezirk Harburg und Raum Süderelbe
  • Konzeption und Implementierung eines fallbezogenen, transsektoralen und interdisziplinären Austausches zwischen niedergelassenen Haus- und Fachärzten, Klinikärzten, Therapeuten und Pflegekräften
  • Einführung des "Kursbuchs" (Projekt der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg) nach Projektevaluation
  • Aufbau und Vernetzung weiterer niedrigschwelliger Angebote für Menschen mit Demenz im mittleren Lebensalter
  • Verfestigung bestehender Angebote für Menschen mit Demenz aus dem Herkunftsland Türkei.

Netzwerkpartner

  • Asklepios Klinikum Harburg
  • Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Ost
  • Pflegestützpunkt Harburg
  • Pflegen & Wohnen Heimfeld
  • ASB-Sozialstation Süderelbe
  • Johanniter-Unfallhilfe e. V. Harburg
  • DRK- Seniorenpflegeheim Eichenhöhe
  • SeniorPartner Diakonie/Gönüllü
  • K&S Seniorenresidenz am Sand
  • Die Angehörigenschule
  • Ergomed Praxis für Ergotherapie und Logopädie.
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